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22:16 29.06.2019
Der neue Cougars-Receiver Nathaniel Prince mit seinem ersten Touchdown im Lübecker Dress. Quelle: Bjarne Almstedt
Rostock

Die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars haben ihre Siegesserie im Ostsee-Derby ausgebaut. Im vierten Pflichtspiel bei den Rostock Griffins holten die Berglöwen mit einem 30:27 (24:7) ihren vierten Erfolg in Mecklenburg, sind damit jetzt Tabellenzweiter vor den punktgleichen Rostockern (je 12:4 Zähler).

Prince sorgt für die Lübecker Führung

Die rund 200 mitgereisten Lübecker Fans hatten früh Grund zum Jubeln. Denn nachdem die Defense den ersten Rostocker Angriffsversuch gestoppt hatte (Berend Grube eroberte einen Fumble an der Lübecker 15-Yard-Line), dirigierte Cougars-Quarterback Quentin Williams seine Offense übers ganze Feld – und fand dabei vor allem immer wieder Neuzugang Nathaniel Prince. Der britische Receiver war es dann auch, der mit einem 35-Yards-Catch für die 7:0-Führung der Berglöwen sorgte.

Cougars-Defense dominiert Rostock

Anschließend lief Williams zweimal selbst in die Rostocker Endzone zum 21:7. Den Griffins war in Hälfte eins nur ein Touchdown zum zwischenzeitlichen 7:14 durch US-Runningback Jermichael Selders gelungen. Und direkt vor dem Pausenpfiff legte Cougars-Kicker Eric Schlomm mit einem 28-Yards-Field Goal noch drei Punkte zum 24:7 nach. Eine Führung, die das Team von Cheftrainer Mark Holtze aber auch der starken Defense zu verdanken hatte. Berend Grube und Co. eroberten in den ersten beiden Vierteln viermal den Ball.

Milton-Ausfall kaum zu kompensieren

Nach dem Wechsel hatten sich die Hausherren aber besser auf die Lübecker Offense und vor allem die Läufe von Quarterback Quentin Williams eingestellt und ließen nur noch wenig zu. Das lag allerdings auch daran, dass der kanadische Cougars-Runningback Aaron Milton nur von der Seitenlinie aus zuschauen konnte. Ihm war beim Krafttraining eine Hantel auf den Oberschenkel gefallen und der Bluterguss wanderte bis ins Knie, machte einen Einsatz unmöglich. „Aaron hat uns wahnsinnig gefehlt. Sein Ausfall war nicht zu kompensieren“, sagte auch Berglöwen-Cheftrainer Mark Holtze.

Rostock gleicht kurz vor Schluss aus

So verkürzten die Griffins durch Selders (14:24). Schlomm baute den Vorsprung mit seinem zweiten Field Goal wieder auf 27:14 aus. Doch als die Cougars gut acht Minuten vor dem Ende auf dem Weg Richtung Griffins-Endzone waren, eroberte die Rostocker Abwehr einen Fumble und trug das Spielgerät bis an die 15-Yard-Line der Berglöwen zurück. Wenig später sorgte der Australier Chiam James für das 21:27. Und 2:30 Minuten vor dem Ende gelang Erik Weilandt sogar der Touchdown zum 27:27. Aber den Extrapunkt-Versuch konnten die Cougars blocken.

Schlomm behält die Nerven

Wieder eine dramatische Partie, wieder mit dem besseren Ende für das Holtze-Team. Williams führte die Lübecker Offense mit kräftiger Unterstützung von Jamie Dale noch einmal bis kurz vor die Rostocker Endzone – und Eric Schlomm behielt die Nerven, verwandelte zwei Sekunden vor Schluss sein drittes Field Goal des Tages aus 23 Yards zum umjubelten 30:27-Sieg. „Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs, die sich wieder als echtes Team präsentiert haben. Natürlich war das wieder ein glücklicher Sieg, aber dieses Glück muss man sich auch erarbeiten. Und es hat sich wieder gezeigt, dass die Special Teams ein riesiger Faktor sind und wie sehr wir uns – besonders dank Max Groß – in diesem Bereich verbessert haben“, erklärte Holtze.

Axel Wronowski

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