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Sport im Norden 22:28 – „Raubmöwen“ werfen Henstedt-Ulzburg nicht aus der Spur
Sportbuzzer Sport im Norden 22:28 – „Raubmöwen“ werfen Henstedt-Ulzburg nicht aus der Spur
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23:12 22.10.2016
Einsatzfreudig, aber nur einmal erfolgreich: Freya Welchert verkürzt in der 34. Minute auf 13:18. Acht Minuten später steht es zwar 19:19, doch am Ende muss Travemünde ein 22:28 quittieren. Quelle: John Garve/54°
Lübeck

Die Hoffnung beim TSV Travemünde war vergebens. „Wenn wir richtig ins Laufen kommen, dürfte auch der SV Henstedt-Ulzburg Probleme bekommen“, hatte Trainer Christoph Nisius vor dem Drittliga-Landesderby gegen die „Frogs-Ladies“ gesagt. Doch am Ende mussten seine „Raubmöwen“ gegen die favorisierten Gäste aus dem Segebergischen ein 22:28 (11:17) quittieren.

Die Hoffnung beim TSV Travemünde war vergebens. „Wenn wir richtig ins Laufen kommen, dürfte auch der SV Henstedt-Ulzburg Probleme bekommen“, hatte Trainer Christoph ...

Und das schmeckte Nisius überhaupt nicht. Denn auch wenn er den Sieg der SVHU-Sieben – wie das Gros der gut 150 Zuschauer am Steenkamp – am Ende als „natürlich verdient“ bezeichnete, meinte er: „Das Ergebnis ist um drei Tore zu hoch ausgefallen. Und dass unsere Aufholjagd im zweiten Durchgang jäh zu Ende ging, lag auch daran, dass Matthias und Sebastian Klinke in der zweiten Hälfte unterirdisch gepfiffen haben – dabei halte ich sie ansonsten für eines der besten Schiri-Gespanne hierzulande.“

Tatsächlich deutete 36 Spielminuten lang überhaupt nichts darauf hin, dass sich die zumeist mit fünf, sechs Toren führenden „Frogs-Ladies“ mit den „Ex-Raubmöwen“ Janicke Bielfeldt, Annika Jordt und Karen Wessoly auf ihrem Weg zum dritten Saisonsieg abbringen lassen könnten.

„Doch nachdem wir in der Pausenbesprechung offenbar ein Mittel gegen die ein, zwei problematischen Henstedter Übergänge gefunden hatten, lief’s plötzlich“, sagte Nisius und sah seine TSV-Mädels nach dem 14:19 mit fünf Volltreffern in Folge zum 19:19 (42.) ausgleichen. Ging da also doch was? Nein. Denn wenig später kassierte Pia Dalinger eine (strittige) Zeitstrafe, ehe Lara Kieckbusch sogar glatt Rot sah, nachdem sie einen SVHU-Tempogegenstoß allzu eilfertig unterbunden hatte. „Zwei Minuten hätten es da auch getan“, fand Nisius und schob hinterher: „So kam es jedenfalls nicht von ungefähr, dass wir vier Minuten vorm Abpfiff 19:27 hinten lagen und die Partie damit gelaufen war . . .“

Travemünde: Lange, Pooch, Patalas - Fischer (7/4), Adamczewska (5), Popiol (4), Frauenschuh (2), Karau, Kieckbusch, Welchert, Dalinger (je 1), Reich, Riesner.

Beste Werferinnen SVHU: Völzke (7/5), Kadenbach (7/1), Pejic (6).

Siebenmeter: 5/4 - 10/7; Zeitstrafen: 4 - 3; Rote Karte: Kieckbusch (48.).

Spielfilm: 0:1 (1.), 1:1 (2.), 1:5 (8.), 3:8 (13.), 7:12 (20.), 9:16 (26.), 11:17 (30.) - 12:18 (33.), 14:19 (36.), 19:19 (42.), 19:27 (56.), 21:28 (57.), 22:28 (59.).

oel

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