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Sport im Norden 8 Millionen Euro für 7 Sportstätten
Sportbuzzer Sport im Norden 8 Millionen Euro für 7 Sportstätten
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23:10 16.03.2018
Kiel

Das für den Sport zuständige Innenministerium hatte drei Bereiche festgelegt, in denen das Geld zur Verfügung gestellt werden soll, erklärte Innenstaatssekretärin Kristina Herbst: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen, dass auch in Zukunft hervorragender Leistungssport in dafür gut ausgestatteten Sportstätten möglich ist.“

Im Bereich Handball sind Förderungen geplant für den Ausbau der Flensburger Arena und der Hansehalle in Lübeck. Das „Wohnzimmer“ der Flensburger Erstliga-Handballer soll für drei Millionen Euro (Landesmittel) aufgehübscht werden. Für die mit rund zwei Millionen Euro geplante Frischzellenkur der Hansehalle (Beleuchtung, Hallenboden, Arbeits- und Lagerräume, Anbau) will das Land eine Million Euro zuschießen.

Aus dem Bereich Bundesstützpunkte und Landesleistungszentren sollen der Umbau einer Tennis- in eine Basketballhalle in Itzehoe, die Modernisierung der Fußballschule Malente, die Ertüchtigung der Leichtathletikanlage Buniamshof in Lübeck und die Erneuerung der Steganlage der Lübecker Rudergesellschaft (LRG) gefördert werden. Auf dem „Buni“ hat das Land rund 200000 Euro in Aussicht gestellt für eine Lautsprecheranlage und ein „Trainingszentrum“ (Ergometer, Kraftgeräte, Räder) in der Hauptturnhalle.

Der LRG-Vorsitzender Peter Heiden wurde telefonisch informiert, dass das Land rund 100000 Euro in die neue, rund 150000 Euro teure Steganlage investieren will. „Das bringt uns die nächsten 30 Jahre voran“, freut sich Heiden, wartet aber noch einen Vor-Ort-Termin mit Gebäudemanagement und Landesvertretern ab. „An Land muss auch einiges gemacht werden. Da brauchen wir Hilfe.“

Ein dritter Förderbereich ist für Eishockey vorgesehen. Hieraus soll die Sanierung der Eissporthalle in Timmendorfer Strand unterstützt werden. Die Gemeinde soll dafür zwei Millionen Euro erhalten.

Auch der VfB Lübeck und die Ruderakademie in Ratzeburg hatten Fördermittel beantragt – gehen aber leer aus. Der Ruderakademie, die für rund zehn Millionen Euro eine Riesensanierung (neue Bootshallen, Ergometer- und Krafträume, mehr Betten, größeres Sportinternat) plant, soll offenbar aus anderen Töpfen geholfen werden. Ende März ist ein Treffen mit Bund, Land und Verband geplant.

In seinem Schreiben stellt das Innenministerium aber klar: „Erst mit dem abschließenden Zuwendungsbescheid – nach Prüfung aller baufachlichen Unterlagen – wird die endgültige Fördersumme für die einzelnen Projekte feststehen.“

jek

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