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Sport im Norden Abgeklärt im Abstiegskampf
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20:46 17.01.2017
Jubelnde „Raubmöwen“: Katrin Strauß freut sich im Februar 2013 mit Karen Wessoly (l.) und Katharina Pohle über Travemündes 33:29 gegen die SG Kirchhof – trotzdem reicht’s nicht mehr zum Zweitliga-Erhalt. Quelle: Fotos: Maxwitat(2)
Lübeck

Allmählich wird’s eng für die jungen Drittliga-Handballerinnen des TSV Travemünde. Nach dem (durchaus respektablen) 33:39 beim Spitzenreiter Oyten bleiben den „Raubmöwen“ nur noch zehn Spiele, um den vorletzten Tabellenplatz verlassen und den aktuellen Vier-Punkte-Rückstand aufs rettende Ufer wettmachen zu können. Da kommt es auch Trainer Christoph Nisius nur gelegen, dass mit Katrin Strauß eine „gute, alte Bekannte“ reaktiviert werden konnte. Dabei liegt die Betonung ausdrücklich auf „gute“, auch wenn die als geborene Themer gelernte Torfrau, mittlerweile zweifache Mutter und hauptberufliche Jeans-Expertin, mit aktuell 34 Lenzen als einziger Winter-Zugang mit Abstand die Älteste im überwiegend mit Schwartauer Noch-A-Jugendlichen bestückten TSV-Frauenkader ist . . .

Mehr Routine für den Drittliga-Erhalt: Mit dem Comeback von Torfrau Katrin Strauß gewinnen die jungen Travemünder Handballerinnen wertvolle Bundesliga-Erfahrung.

Aber gerade das findet Strauß reizvoll. „Früher war ich beim VfL Bad Schwartau oder SC Buntekuh oft die Jüngste und musste in vieler Hinsicht Erfahrungen sammeln. Jetzt hoffe ich, dass die TSV-Mädels von meiner Routine profitieren können“, betont die „neue Raubmöwen-Mutter“ und fügt hinzu: „Ich möchte dabei mithelfen, dass es in Lübeck weiter Frauenhandball zumindest auf Drittliga- Niveau gibt.“

2004 stieg Strauß mit dem SC Buntekuh nach einjährigem Bundesliga-Höhenflug als 22-Jährige zwar erstmals ab und landete über die Stationen Eidelstedt, Rosengarten und TuS Lübeck nach ihrer ersten Babypause im Sommer 2012 beim TSV Travemünde, mit dem sie die 2. Bundesliga im Frühjahr 2013 wieder verlassen musste. Aber das ist für die 34-jährige kein böses Omen, sondern eher zusätzlicher Ansporn. „Ich will mein wahrscheinlich letztes Comeback schließlich nicht als Absteigerin abschließen, sondern mit einem Glücksgefühl!“

Was sie in dieser Hinsicht zuversichtlich stimmt: „Ich konnte ja schon ein paarmal mittrainieren und sehen, dass unsere schon extrem junge Truppe eigentlich alles hat, was man in der 3. Liga braucht:

Spielwitz, enorme Schnelligkeit, individuelle Klasse, taktische Intelligenz – nur eben logischerweise keine Routine und manchmal vielleicht auch ein zu dünnes Nervenkostüm.“ Und dass sich daran etwas zum Positiven ändert, soll eben ihr Part sein . . .

Coach Nisius glaubt jedenfalls: „Sowohl im Training als auch im Spiel kann Katrin uns mit ihrer Abgeklärtheit weiterhelfen.“ Zum Travemünder Glück im Abstiegskampf fehlt jetzt nur noch die Spielberechtigung für „Oldie Strauß“. Doch die Comebackerin glaubt: „In dieser Woche sollte das klappen, so dass ich am Samstag im Landesderby gegen die HSG Jörl dabeisein kann.“

oel

LN

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