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Start der Halbmarathon-Läufer beim 16. Grömitzer Sun-Run: In der ersten Reihe dabei ist auch der spätere Sieger Christian Schlamelcher (2.v.r.). Quelle: 54° / John Garve
Grömitz

Rechtzeitig vor dem Zieleinlauf hatten auch die Wolken den Rückzug angetreten, und die Sonne sorgte dafür, dass der 16. Grömitzer Sun-Run auch mit Blick aufs Wetter seinem guten Namen alle Ehre machte. „Das hat natürlich gepasst. Aber nicht nur deshalb haben wir von allen Seiten viel Lob bekommen“, stellte Jan Eric Hertwig als 1. Vorsitzender des TSV Grömitz und Cheforganisator zufrieden fest.

Melderekord bei der 16. Auflage

Paul Muluve (LBV Phönix) gewann im Vorjahr den Halbmarathon in Grömitz, diesmal lief er über 10 Kilometer einem unegfährdeten Sieg entgegen. Quelle: 54° / John Garve

Dass der gemeinsam mit dem Tourismus-Service des Ostseebades veranstaltete Lauf längst einen exzellenten Ruf genießt, bewies nicht zuletzt der Melderekord. 1046 Läufer hatten sich angekündigt, letztlich kreuzten knapp 900 von ihnen die Ziellinie am Ende der sechs verschiedenen Strecken und genossen anschließend unter anderem das reichhaltige Angebot auf dem Obstfeld, wo einige der insgesamt knapp 150 Helfer („da weiß inzwischen jeder ganz genau, was seine Aufgabe ist, das läuft richtig rund“) von Kiwi über Melone, Ananas und Trauben bis hin zu Bananen und Äpfeln ein reichhaltiges Angebot mundgerecht vorbereitet hatte.

Schnellster über die Halbmarathon-Distanz war mit Christian Schlamelcher ein 30-jähriger Gastläufer von den Hannover Athletics, der zuletzt beim Marathon in der niedersächsichen Hauptstadt die 42,195 Kilometer in 2:41,32 Stunden gelaufen war und nun auf dem Grömitzer Seebrückenvorplatz nach 1:16:10 Stunden als Erster ins Ziel lief, so mehr als fünf Minuten vor Jens Vahlkamp (1:21:38) und Christoph Otte (LG Uni Lübeck/1:22:17) finishte. Der 29-jährige Süseler Vahlkamp startete zwar für die „ZVO-Energie“, ist aber vor allem als „Lionsrunner“ des TSV Neustadt regelmäßig in den Siegerlisten weit vorn zu finden und hat den Hamburg Halbmarathon am 30. Juni als weiteres Highlight in seinem Laufkalender stehen.

Bei den Damen musste die 56-jährige Martina Linke (Krummesser SV) sich zwar mit Platz zwei hinter Dauer(b)rennerin Trixi Trapp (LG Power-Schnecken Kiel) begnügen, die in 1:30:49 siegte. Doch Linke hielt nicht nur die drittplatzierte Ramona Kügler-Wörz auf Distanz, sondern steigerte ihre Zeit vom Ostseelauf in Timmendorfer Strand (1:33:22) um knapp zwei Minuten auf 1:31:27.

Modlich und Muluve über 10 km vorn

„Lionsrunner“ Susanne Modlich vom TSV Neustadt gewann über die 10-Kilometer-Distanz die Frauenwertung. Quelle: 54° / John Garve

Ganz oben auf dem Siegerpodest stand indes „Lionsrunner“ Susanne Modlich. Die 40-Jährige wiederholte ihren Vorjahreserfolg über 10 Kilometer, verbesserte ihre Siegerzeit aber gleich um mehr als zwei Minuten und finishte in persönlicher Bestzeit von 38:52 Minuten. Die Lübeckerin Sandra Mennigen (Ratzeburger RC) wurde Zweite (40:56) und hat nun ebenfalls den Hamburger Halbmarathon im Visier.

Bei den Männern lief indes Paul Muluve einen unangefochtenen Sieg heraus. Der 39 Jahre alte Anästhesist vom LBV Phönix, der sich im Vorjahr noch einen spannenden Kampf um den Sieg auf der Halbmarathonstrecke mit Jan Stelzner (Tri-Sport Lübeck) geliefert hatte, finishte nach 34:31 Minuten knapp eine halbe Minute vor dem Polen Wieslaw Daleki. Für Stelzner, der sich unter der Woche im Training verletzt hatte, blieb eine Woche vor seinem Start beim Ironman 70.3 in St. Pölten, wo er sein WM-Ticket lösen will, Tagesplatz drei. „Die Wade hat nicht so ganz gehalten, das bereitet mir natürlich Sorge“, verriet er nachher. Auch Hauke Timme (Kronshagen/Kiel), den Stelzner als Sieganwärter eingeschätzt hatte, startete verletzt – und lief „nur“ auf Platz 7 (36:56). „Er hatte praktisch die gleiche Ausgangssituation wie ich“, wusste Stelzner, „bloß, dass er etwas vernünftiger war.“ Nun hofft Stelzner, dass die Wade „noch rechtzeitig wieder in Ordnung kommt – sechs Tage sind’s ja noch . . .“

Fast ein Jahr ist es noch bis zum nächsten Sun-Run. „Das kann man sich leicht merken“, sagt Cheforganisator Hertwig: „Der 17. Sun-Run startet am 17. Mai.“

Ergebnisse

16. Grömitzer Sun-Run

Halbmarathon, Männer:1. Christian Schlamel­cher (M30) 1:16:10 Std.; 2. Jens Vahlkamp (ZVO-Energie/MHK) 1:21:38; 3. Christoph Otte (LG Uni Lübeck/M30) 1:22:17; 4. Bernhard Mi­reisz (Tri-Sport Lübeck/M40) 1:22:31; 5. Pavel Mi­khalev (Ajvika RUS/MHK) 1:24:01; 6. Kai Bre­de (TSV Heiligenhafen/M40) 1:24:17; 7. German Nasevilla (Laufen in Lübeck/M40) 1:25:04; 8. Mar­cel Stock (VOSS Turnschuhheizer/M30) 1:25:22; 9. Dennis Clarke (Hamburg/M35) 1:26:20; 10. Stephan Birnmeyer (Trias Bad Schwartau/M50) 1:26:25; 11. Andreas Stol­ten­berg (SV Tungendorf/M50) 1:26:36; 12. Sebas­tian Kurch (VfL Ellrich/M35) 1:26:37; 13. Robert Perdelwitz (Reinbek/M35) 1:27:28; 14. Matthias Golecki (SV Rethwisch/M45) 1:28:01; 15. Ra­mon Jahn (Preußen Reinfeld/M40) 01:28:19.

Halbmarathon Frauen: 1. Trixi Trapp (LG POWER-Schnecken Kiel/W40) 1:30:49 Std.; 2. Martina Linke (Krummesser SV/W55) 01:31:27; 3. Ramo­na Kügler-Wörz (Wörz Innenausbau/W30) 1:32:33; 4. Antje Wulff (Travemünde/W45) 1:35:27; 5. Nicole Krenzer (HH Running/W45) 1:38:06; 6. Alexandra May (LT Kiel-Ost/W45) 1:38:58; 7. Angelika Eggert (Küstenläufer/W40) 1:39:22; 8. Patricia Rüchel (Neumünster/W30) 1:42:00; 9. Diane Gaul (TG Werste/W50) 1:42:53; 10. Claudia Esdorf (Team Erdinger alkoholfrei HH/W45) 1:43:05; 11. Nicole Stehno (Floating Sleddogs Eifel/W45) 1:43:47; 12. Diana Wagner (Germania Ascheberg/W40) 1:44:34; 13. Jennifer Braun (Neumünster/W35) 1:47:48; 14. Katja Reinholdt (Lensahn/W45) 1:48:29; 15. Karolina Rathjens (Edeka Jens/W30) 1:49:09.

10 km, Männer: 1. Paul Muluve (LBV Phönix Lübeck/M40) 34:31 Min.; 2. Wieslaw Daleki (Dagner Dachreinigung/M40) 35:06; 3. Jan Stelzner (Tri-Sport Lübeck/M30) 35:34; 4. Volker Thimm (TSV Ratekau/M50) 35:59; 5. Romain Leroyer (Ostseeanimation/M40) 36:17; 6. Tekleweini Mekonen (Küstenläufer/MHK) 36:41; 7. Hauke Timme (Kronshagen/Kieler TB/MHK) 36:56; 8. Florian Kahlstatt (Lübecker SC/MHK) 37:31; 9. Thobias Sach (Tri Team Berlin/M30) 37:31; 10. Ryszard Osinski (Polen/M50) 37:38; 11. Henning Fasch (M50) 38:48; 12. Jan-Patrick Lucht (Trias Bad Schwartau/MHK) 39:04; 13. Martin Baumgarten (Schönwalde/M40) 39:04; 14. Jannis Jaschik (Tri-Sport Lübeck/MHK) 39:25; 15. Hauke Jacobsen (Lübeck/M35) 39:34.

10 km, Frauen: 1. Susanne Modlich (TSV Neustadt Lionsrunner/W 40) 38:52 Min.; 2. San­dra Mennigen (Lübeck/W40) 40:56; 3. Dr. Diana Mull (SVT Neumünster/W50) 42:18; 4. Wiebke Frank (TSV Heiligenhafen/WJU20) 43:44; 5. Silke Steppan (Oldenburger SV/W50) 44:36; 6. Birgit Reinke-Wiese (TSV Klausdorf/W60) 45:47; 7. Ne­vin Gaul (TiHo Hannover/WHK) 46:51; 8. Anja Blödow (Möllner RC/W40) 47:13; 9. Jasmin Thiel (Dortmund/W40) 47:13; 10. Katrin Hafner (Ham­burg/W40) 47:20; 11. Wiebke Oelerich (WHK) 47:54; 12. Nicole Nadine Flaig (Lübeck/W30) 47:59; 13. Christine Ebeling (Gömnitz/W40) 48:07; 14. Isabell-Christin Scherer (Lü­beck/ WHK) 48:27; 15. Judith Mertens (Team Erdinger Alko­holfrei/W30) 49:25.

5-km-Jedermann-Lauf, Männer: 1. Kilian Kraushaar (Kraushaar Fewo/MU23) 16:54 Min.; 2. Martin Rohde (LAC Lübeck/M35) 17:15; 3. Denny Menge (SV Motor Meerane/M35) 17:39; 4. Raphael Röhrs (TSV Zarpen/MHK) 17:46; 5. Jim Jaeger (Tri Team Hamburg/MJU20) 17:48; 6. Holger Schipp (Trias Bad Schwartau/M45) 17:50; 7. Jonas Schenk (MU23) 17:54; 8. Rouven Schenk (MU23) 18:06; 9. Dennis Lauber (Polizei­station Querum/M30) 18:07; 10. Matthias Lang (TuS Hermannsburg/M45) 19:55.

5-km-Jedermann-Lauf, Frauen: 1. Fenna Fröhlich (LAC Lübeck/WU23) 19:25 Min.; 2. Christine Brandt (Running Athlete Lübeck/W30) 19:41; 3. Jette Hansen (TSV Bargteheide/WJU18) 20:09; 4. Solveig Stoltenberg (SV Tungendorf/WHK) 20:27; 5. Anna-Maria Kober (WJU14) 20:50; 6. Louisa Fontaine (WKU12) 21:50; 7. Lisa Niwinski (W30) 21:54; 8. Annika Jennes (LG Neumünster/WJU20) 22:26; 9. Franziska Marxen (W30) 23:04; 10. Anna von Papen (TSV Lütjenburg/W40) 23:52.

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Christian Schlichting

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