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Sport im Norden Budokan feiert Titel, verzichtet aber auf den Aufstieg
Sportbuzzer Sport im Norden Budokan feiert Titel, verzichtet aber auf den Aufstieg
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20:10 21.09.2015
Keine 2. Liga: Vladimir Wandtke (50). Quelle: UKN
Lübeck

Die Leistung war glänzend, das Saisonresultat überragend: Die Regionalliga-Judoka von Budokan Lübeck haben nach dem Titelgewinn 2014 nun auch in der aktuellen Runde die Meisterschaft gewonnen. Dabei erreichte die Mannschaft von Trainer Vladimir Wandtke 11:1 Punkte vor „Vize“ Crocodiles Osnabrück (10:2). Lediglich gegen das Bremer JT gab‘s ein 3:3. Doch in der Begegnung setzte Wandtke zahlreiche Nachwuchs-Kämpfer ein, die Erfahrungen sammeln sollten.

Ansonsten also nur Siege. „Dabei hatten wir auch etwas Glück, denn zum Beispiel im Duell mit den Crocodiles konnten die teilweise nicht auf ihre starken Ausländer zurückgreifen“, erläutert Wandtke.

So knallten nach dem vermeldeten 4:3 in Hamburg bei TH Eilbeck die Korken. Allerdings nicht zu doll.

Die Budokan-Frauen, die ebenfalls im Hamburg kämpften und nach zwei Erfolgen (5:2 gegen Braunschweiger JC; 4:3 gegen MTV Vorsfelde) sowie einer 3:4-Niederlage (gegen Osnabrücker TB) Regionalliga-Dritte wurden, waren in die Halle geeilt und feuerten die Männer zunächst an. Anschließend ging man gemeinsam an der Elbe essen und stieß auf den Titel an. „Danach haben wir noch ein kleines Sit-in im Budokan-Zentrum absolviert — aber alles im Rahmen“, so Wandtke.

Und wie geht es sportlich weiter? Im vergangenen Jahr hatten die Lübecker auf den möglichen Zweitliga-Aufstieg verzichtet. „Das werden wir auch diesmal tun“, betont der 50-Jährige mit Nachdruck. Im Norden könne man sich die Bundesliga einfach nicht leisten. „Das ist finanziell nicht drin“, unterstreicht Wandtke.

Fünf Jahre lang gingen die Lübecker Männer und auch Frauen in Deutschland zweitklassig auf die Matten, doch das ist längst Geschichte. „Wir bleiben in der Regionalliga“, stellt der Budokan-Cheftrainer klar und setzt weiter auf sein bewährtes Ausbildungskonzept. Soll heißen: Er setzt weiterhin immer wieder junge Leute in den Punktkämpfen ein, auch wenn‘s dann mal nur zum Remis reicht. Auf teure „Einkäufe“ wird an der Trave jedenfalls verzichtet.

jz

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