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Sport im Norden Cougars wollen Hannover im Sturm erobern
Sportbuzzer Sport im Norden Cougars wollen Hannover im Sturm erobern
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21:21 10.05.2019
Cougars-Runningback Aaron Milton sorgte im Auftaktspiel gegen die Solingen Paladins für mehr als 120 Yards Raumgewinn. Quelle: 54° / John Garve
Lübeck

Mit dem 27:14-Heimsieg über Vizemeister Solingen Paladins feierten die Lübeck Cougars einen optimalen Start in die neue Saison der 2. Football-Bundesliga Nord. Am Sonnabend (15 Uhr) gilt es nun, diesen Schwung ins erste Auswärtsspiel der Saison bei Aufsteiger Hannover Spartans mitzunehmen und den zweiten Erfolg des Jahres einzufahren.

Der Plan von Berglöwen-Cheftrainer Mark Holtze ist klar, er will mit seinem Team Hannover im Sturm erobern. „Wir wollen den Ball hart laufen, die Special Teams gewinnen und Hannover unter 20 Punkten halten - dann gewinnen wir das Spiel“, erklärt der 48-Jährige. Wie gut das einstige Sorgenkind Laufspiel in diesem Jahr funktioniert, stellten das Runningback-Duo mit dem Kanadier Aaron Milton (128 Yards) und Neuzugang Thore Prüße (86) sowie US-Quarterback Quentin Williaams (47, je ein Touchdown) gegen Solingen eindrucksvoll unter Beweis.

Unterschätzen werden die Lübecker den Aufsteiger aus Niedersachsen aber nicht. „Die Vorbereitung auf dieses Spiel war wesentlich schwieriger als für die Partie gegen Solingen, denn die Spartans spielen eine sehr unkonventionelle Defense. Sie sind sehr aggressiv und kaum auszurechnen“, sagt Holtze.

Und Defense-Coordinator Philipp Stursberg ergänzt: „Wir dürfen uns nicht auf Hannovers Spiel einlassen, müssen der Partie unseren Stempel aufdrücken. Besonders aufpassen müssen wir dabei auf Quinn Bell, den letztjährigen US-Quarterback der Spartans, der jetzt als Passverteidiger und Receiver in Offense und Defense spielt. Er ist ein herausragender Athlet. Aber wir sind gut vorbereitet.“

Dass mit Willie J. Robinson in Hannover ein Cheftrainer an der Seitenlinie steht, der von 2013 bis 2016 auch Head Coach der Berglöwen war, spielt für Holtze „eigentlich keine Rolle mehr“. „Ich freue mich auf das Wiedersehen mit Coach Rob. Einen Vorteil wird er aus seiner Zeit in Lübeck bei der Spielvorbereitung sicher nicht ziehen können. Das Gesicht der Mannschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert.“

Axel Wronowski

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