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Sport im Norden DHB-Pokal: HSG Ostsee ist gesetzt
Sportbuzzer Sport im Norden DHB-Pokal: HSG Ostsee ist gesetzt
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23:10 29.05.2018
Angemeldet: Thomas Knorr will mit seiner HSG Ostsee die erste Pokalrunde ausrichten.
Angemeldet: Thomas Knorr will mit seiner HSG Ostsee die erste Pokalrunde ausrichten. Quelle: Foto: 54°
Lübeck

„Der Verband hat TuS Spenge und die HSG Ostsee als die zwei Vertreter aus dem Amateurpokal für die erste Runde gemeldet“, erklärte Andreas Wäschenbach, Leiter Spielorganisation der Handball Bundesliga (HBL). Der Hintergrund: Da der HC Elbflorenz Dresden II (Ostsee-Bezwinger im Halbfinale des Amateurpokals) nicht für den DHB-Pokal zugelassen wurde, wurde ein Entscheidungsspiel zwischen der HSG Ostsee und der fünftklassigen HRW Laupheim (Württemberg-Liga) angesetzt. Doch die Schwaben verzichteten auf die 670 Kilometer lange Reise in den Norden.

Die HSG Ostsee hat jetzt für eines der insgesamt 16 Mini-Erstrundenturniere (vier Teams mit Erst- und Zweitligisten) das Erstzugriffsrecht als Gastgeber. „Das werden wir in jedem Fall annehmen“, sagt Trainer Thomas Knorr. Die HBL verschickt in dieser Woche dazu Infomaterial. „Und bis zum 8. Juni brauchen wir das Anmeldeformular zurück“, sagt Wäschenbach. Danach würden die Ausrichter „abgeklopft.

Die Hallen müssen spieltauglich sein.“ Der Knackpunkt für die HSG: die Zuschauerkapazität. „800 Zuschauer haben wir als Größe rausgegeben, 700 sind auch okay“, sagt Wäschenbach. Nur: Die Gogenkroghalle in Neustadt fasst offiziell nur 450 Zuschauer, die Grömitzer Halle noch weniger.

Knorr sieht dem entspannt entgegen: „Wir bekommen da sicher eine Lösung hin, können ja auch neben dem Feld bestuhlen.“ So wie beim Testspiel gegen Krösus THW Kiel, wo gefühlte 1000 Zuschauer in der Halle waren. Knorr will ohnehin erst die Auslosung am 19. Juni abwarten. „Wenn wir Topgegner wie Flensburg, Kiel oder die Füchse Berlin bekommen, würden wir sogar umziehen.“ Nach Lübeck in die Hansehalle, ins Wohnzimmer des VfL Lübeck-Schwartau? Knorr: „Das wäre die Alternative, darüber haben wir gesprochen.“

jek