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Sport im Norden „Das wird ein schmerzhaftes Wochenende“
Sportbuzzer Sport im Norden „Das wird ein schmerzhaftes Wochenende“
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23:14 23.02.2017
Lübeck

Auch das noch! Als sich Lübecks Vorzeige-Judoka Igor Wandtke beim gestrigen Morgentraining bei einem Wurf eindrehte, „hat es geknallt und der Schmerz war da“.

Startet trotz Hexenschuss in Düsseldorf: Igor Wandtke. Quelle: Foto: Getty

Hexenschuss! Und das ausgerechnet vorm Heim- Grand- Prix in Düsseldorf. „Ich dachte, das kann doch alles nicht wahr sein.“ Denn zuvor hatte der 26-Jährige bereits ein internationales Turnier in Belgien und den Grand Slam in Paris aufgrund eines grippalen Infekts absagen müssen. Diesmal nicht. Wandtke beißt auf die Zähne: „Egal, was kommt, ich starte in jedem Fall. Mich hat schon genug genervt, dass ich die letzten beiden internationalen Turniere weglassen musste.“

Für den Deutschen Meister (-73 kg) wird es allerdings ein Start aus der Kalten. Denn der Lübecker steht nach seiner Grippe erst zwei Wochen wieder im Training. Und jetzt kommt noch der Hexenschuss hinzu. „Entscheidend wird sein, wie ich mich bewegen kann.“ In jeder freien Minute ist er deshalb beim Physiotherapeuten. Doch er weiß: „Das wird ein schmerzhaftes Wochenende.“

Heute reist Wandtke in die Rheinmetropole, mit einem Abstecher zur Bundeswehr in Köln. Der Unteroffizier (seit Herbst) muss bei seinem Dienstherrn noch Unterlagen abgeben. Auf der Tatami geht es dann morgen um 10 Uhr los. Wandtkes erster Gegner ist ein Hongkong-Chinese, ein für ihn unbeschriebenes Blatt. „Er ist mir komplett unbekannt.“ Düsseldorf ist für Wandtke in diesem Jahr eines seiner letzten großen Turniere. Im März steht ein langer Ausdauerblock an, Ende April geht es für vier Wochen ins Camp nach Japan. Alles mit Blick auf den Saison-Höhepunkt – die Weltmeisterschaft Ende August in Budapest.

Der Deutsche Judo-Bund schickt in Düsseldorf ein 52-köpfiges Team auf die Matten. Medaillen sind nicht Trumpf. „Es geht um langfristige Arbeit, das Ziel heißt Olympia 2020 in Tokio“, erklären die neuen Trainer Richard Trautmann und Claudiu Pusa. Tokio 2020 – es ist auch Wandtkes Ziel. jek

LN

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