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Sport im Norden Der Wasalauf auf dem Wasser
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23:10 15.06.2018
Kiel

Nach dem Auftakt der Bigboats folgen ab 13 Uhr die Starts der 13 internationalen Klassen. Insgesamt werden über 1900 Yachten, Boote und Skiffs mit 4000 Aktiven bis zum 24. Juni in Kiel erwartet.

Helge und Christian Sach beim Welcome Race 2012. Quelle: Foto: Segel-Bilder.de

Das Welcome Race – für Helge und Christian Sach, die ostholsteinischen Katamaran-Profis, ist es die zweite Wahl. „Wir wollten eigentlich Formula 18 segeln, aber unser neues Boot ist schon seit einem halben Jahr überfällig. Wir warten immer noch“, erklärt Helge Sach. So klettern sie heute auf ihren Riesen-Kat M32, die zehn Meter lange und 6,50 Meter breite Speedmaschine. Und mit ihnen Miteigner Herbert Vogel, Gründer der Bielefelder IT-Firma Itelligence, sowie die Kinder von Christian Sach, Johann (13) und Anton (10). Für die Opti-Segler wird es die M32-Regatta-Premiere. Das Ziel: „Wir wollen in Eckernförde als Erste ankommen“, sagt Helge Sach. Der Rekord liegt bei 1:47,22 Stunden, aufgestellt 2014 durch den 21-Meter-Trimaran „Oman Sail“. Doch der wird ob vorhergesagter Schwachwinde wohl ein weiteres Jahr überdauern.

Nach der KiWo geht es für Helge Sach an den Balaton, wo ihn ein ungarischer Eigner als Foiling-Spezialisten für eine Hightech-Regatta auf einem 42-Fuß-Prototypen angeheuert hat. „Die Foiling-Engagements werden immer mehr, die Szene ist enorm im Aufwind“, erklärt Helge Sach. Ende Juli ist dann mit Bruder Christian der Start im F18 zur Travemünder Woche geplant. Wenn das Boot da ist . . .

Für die ORC-Yachten ist das heutige Welcome Race ein „Warmsegeln“ für die Pre-Worlds, die ab Montag ausgetragen werden. 35 Yachten aus neun Nationen haben für die Pre-Worlds gemeldet. Mit einem Sieg bei der schwedischen Meisterschaft vor Marstrand scheint die „Immac Fram“ mit Steuermann Kai Mares für das deutsche Großevent gut gerüstet.

Ab 13 Uhr steigen dann die internationalen Klassen in die Kieler Woche ein – unter ihnen einige Lübecker Talente und Kadersegler, wie Nick Kössling und Jöran Rohlf vom Lübecker Segler-Verein (LSV) im 29er. „Sie sind vor einem halben Jahr umgestiegen, schon jetzt im Landeskader und zählen da zu den Hoffnungen“, erklärt Nachwuchscoach Uwe Schimanski. Ben Heinrich und Carolina Horlbeck, das ehemalige O’pen-Bic-Talent vom Lübecker Yacht-Club (LYC), traut er im 29er Feld den Sprung unter die Top 20 zu.

Gespannt ist Schimanski auf das LYC-Duo Henrik von Seck und Bosse Fahrenkrog im Laser Radial sowie Jesper Bahr (LSV) im Laser 4.7. „Alle drei können es in die Top 10 schaffen. Henrik hat zuletzt beim YES-Cup überzeugt, wurde da Zwölfter.“ Der 15-jährige Bahr, der im Vorjahr im Opti bei den Jugend- und Jüngsten-Meisterschaften in Travemünde Bronze gewonnen hat, ist der Übergang in den Laser 4.7 „nahtlos gelungen“. Beim YES, den Young Europeans Sailing Ende Mai vor Kiel, belegte er bereits Platz fünf unter 77 Aktiven. Schimanski: „Um sich weiter zu entwickeln, muss er jetzt in den Radial.“

Kieler Woche in Zahlen

4000 Segler/innen, mehr als 1900 Boote, über 400 Starts, Aktive aus 60 Nationen, 42 Klassen/Disziplinen, zehn Regattabahnen an neun Tagen – so lautet das Zahlenwerk der Kieler Woche 2018.

Ab Mittwoch greifen dann die Aktiven in acht olympischen Klassen, die Teilnehmer an der WM der Laser Radial, der EM der 2.4mR und Hansa 303 sowie der internationalen Klassen 420er, J/70 und J/80 ins Geschehen ein.

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