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21:10 16.01.2017
Reinfeld

Der Favorit ließ nichts anbrennen, der Underdog war chancenlos – so blieben Überraschungen in den Spielen der beiden Stormarner Handball-Frauenteams auf Landesebene aus und die Partien endeten wie erwartet: Die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld setzten sich gegen Schlusslicht HSG Tills Löwen 08 deutlich mit 37:16 (14:6) durch, die Landesliga-Frauen der GHG Hahnheide waren im Duell mit dem VfL Geesthacht mit 21:30 (10:15) klar unterlegen.

SH-Liga, Frauen: SV Preußen Reinfeld - HSG Tills Löwen 08 37:16 (14:6). Dass alle Reinfelder Team- Verantwortlichen aufgrund des Spielergebnisses zur Kasse gebeten wurden, war eine Premiere in dieser Saison. Laut interner Abmachung zahlt Coach Detfred Dörling bei mehr als 30 erzielten Toren seines Teams einen Zehner, bei weniger als 20 kassierten Gegentreffern müssen seine Kollegen Thomas Kruse und Betreuer Arno Möller ebenfalls zehn Euro berappen. „Yeah, dreißig Euro für die Mannschaftskasse“, jubelten Albrecht, Bernert & Co. denn auch im Anschluss an das „lukrative“ Spiel, das ihnen zudem Tabellenplatz 3 einbrachte.

Nach zunächst zehn ausgeglichenen Minuten hatten die Preußen-Frauen die Gäste dank ihrer starken Deckung im Griff. Gegen das Tabellenschlusslicht hatte das Trainergespann auf die altbewährte, defensive Abwehrvariante gesetzt, die Hannah Gahl und Co. früh den Zahn zog – allerdings mit einigen Veränderungen auf einzelnen Positionen.

Beispielsweise vereitelte Keeperin Annika Rahf gleich mehrere Würfe von Löwen-Kreisläuferin Rosa Gahl und nutzte die so eroberten Bälle, um quer übers Feld zu Maike Braun zu passen, die dann erfolgreich abschloss. „Endlich auch mal Tore von ungewohnter Seite“, freute sich Dörling besonders über Brauns insgesamt sechs Treffer sowie über vier Tore von Lara Zube aus der Mitte. Lob gab es allerdings auch für das ganze Team: „Endlich haben sie ’mal umgesetzt, was wir angesagt haben“, strahlte Dörling. Bei einem derart überzeugenden Spiel der Preußen-Ladies hatten die Löwen wenig entgegenzusetzen und gaben ihre Gegenwehr nach 40 Minuten auf. Allerdings nutzte nun auch Reinfeld seine Chancen nicht mehr konsequent, was aber im Jubel über das deutliche Ergebnis (und die maximale Einzahlung in die Mannschaftskasse) unterging.

SVP-Tore: Rostek (7/1), Heins, Braun (je 6), Zube (4), L. Tonding (3), Bernert, S. Frank (je 2), L. Beth (2/1), Eissing, Waldeck, Albrecht (je 1).

Landesliga, Frauen: GHG Hahnheide - VfL Geesthacht 21:30 (10:15). Als Landesligadritter war Geesthacht als Favorit nach Trittau (Platz 7) angereist. Doch: „In den ersten fünfzehn Minuten waren wir so stark, dass wir hätten führen können, danach war dann aber irgendwie der Wurm drin“, fasste Gunnar Hansen das Spiel in wenigen Worten zusammen.

Nach ausgeglichener erster Viertelstunde reihte sich im GHG-Team ein technischer Fehler an den nächsten. Pässe kamen auf Kniehöhe oder gar nicht an, der Ball wurde nicht gefangen, die Würfe fanden nicht den Weg ins Tor. „Wir haben uns da richtig reingesteigert und kontinuierlich an Boden verloren“, so der GHG-Coach. Einzig Tini Müller war es zu verdanken, dass sich der Abstand nicht allzu schnell vergrößerte. Denn die GHG-Torfrau vereitelte diverse „Hundertprozentige“ und hielt zwei Siebenmeter.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Trittauerinnen dann alle Fehler vergessen machen und den Gegner noch einmal in Verlegenheit bringen. Doch an einem „gebrauchten Tag“ gelang das nicht. Lob hatte Hansen aber trotzdem für seine Schützlinge: „Gekämpft haben sie alle – und das über die gesamten 60 Minuten!" EP

LN

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