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Sport im Norden Die Party am „Rothenbeach“ geht 2020 weiter
Sportbuzzer Sport im Norden Die Party am „Rothenbeach“ geht 2020 weiter
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21:11 16.10.2019
Ausverkauftes Stadion, geniale Stimmung: Mehr als 130 000 Zuschauer verfolgten im Juni die WM-Spiele am Rothenbaum. Quelle: Christian Charisius/dpa
Lübeck

Der Rothenbaum, er wird auch 2020 zum „Rothenbeach“. Im Hamburger Tennis-Stadion steigt vom 19. bis 23. August das Finale der Major-Series, der höchstdotiertesten Turnierserie im Beachvolleyball. Das gaben der Weltverband FIVB und Majors-Veranstalter Hannes Jagerhofer bekannt. „Hamburg wird erneut zum Hotspot der internationalen Beachvolleyball-Welt. Die spektakuläre Beach-Party am Rothenbaum geht in eine neue Runde. Die Emotionen werden wieder überkochen“, freut sich Sportsenator Andy Grote.

Hamburg gibt 650 000 Euro

Seit 2016 hat die Serie dreimal in Hamburg Station gemacht, in diesem Jahr nur aufgrund der WM pausiert. Und die Bilder sind noch in bester Erinnerung – das Überraschungssilber von Julius Thole/Clemens Wickler, die Begeisterung und der Ansturm der Fans. Hunderte mussten vor den Toren ausharren, weil das Stadion mit 12 000 Zuschauern ausverkauft war. Mehr als 130 000 Besucher hatten die WM verfolgt. Die Hansestadt unterstützte die 6,5 Millionen Euro teure Veranstaltung mit 3,5 Millionen Euro. Für das Major-Turnier werden es 650 000 Euro sein. Majors -Chef Jagerhofer wollte eine Million. Hamburg lehnte ab, bekam aber dennoch den Zuschlag. Der Hintergrund: Jagerhofer steht unter Druck. Sein Partner, Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz (hält 51 Prozent der Serie), fordert die schwarze Null. Die ist bisher ausgeblieben. Jagerhofer setzt deshalb für 2020 nur noch auf drei Top-Events, neben Hamburg noch auf Wien und Gstaad in der Schweiz. Weitere Standorte wie Prag, Fort Lauderdale (USA) oder eine chinesische Metropole (Jagerhofer: „An dem Markt kommen wir nicht vorbei“) sind geplatzt. Hamburg nicht. Auch, weil der deutsche Verband gedroht hatte, sonst ein Sterne-Turnier selbst zu organisieren.

Julius Thole (l.) und Clemens Wickler feiern mit den Fans ihr WM-Silber. Quelle: imago images

Mackerodt: „Olympische Medaillengewinner in Hamburg

Mitorganisator Frank Mackerodt ist jedenfalls begeistert: „Wir sind happy. Das wird wieder ein Mega-Erfolg. Hamburg ist und bleibt Beachvolleyball-Stadt.“ Auch der Termin passe. „Zwölf Tage nach dem Männer-Finale von Tokio werden alle olympischen Medaillengewinner am Start sein. Und es ist zwei Wochen vor Timmendorfer Strand. Viele Fans wird es danach auch zu den Deutschen an die Ostsee ziehen“, ist Mackerodt überzeugt.

Fehmarn bei nationaler Serie 2020 dabei?

Timmendorf ist als Finalort (4. bis 6. September 2020) der nationalen Serie ebenso gesetzt wie St. Peter Ording als Nordsee-Partner. „Fehmarn hat sich auch wieder beworben, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit erneut dabei“, sagt Mackerodt. Endgültig soll die Serie – mit Orten und TV-Partner – erst Ende des Jahres stehen.

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