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Sport im Norden Eichede patzt gegen PSV, Todesfelde feiert zweiten Sieg
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20:10 13.08.2018

Fußball-Oberliga

SV EichedePSV Neumünster 0:1. So hatte sich der neue SVE-Trainer Christian Jürss sein Heimdebüt nicht vorgestellt. Nach dem 1:1 in Heide kassierte seine Elf vor 225 Zuschauern die erste Saisonniederlage. Diese bezeichnete der 31-Jährige als sehr ärgerlich. Seine Mannschaft habe viel Aufwand betrieben. Das Manko war allerdings, dass sich die „Bravehearts“ kaum echte Torchancen erspielten.

Laut Jürss wäre die „giftige Partie“ im Ernst-Wagener-Stadion wohl anders verlaufen, wäre Tom Wittig in der 30. Minute nicht per Strafstoß an PSV-Torwart Philipp Reinhold (der zuvor Christian Peters gefoult hatte) gescheitert. „Tom schießt halbhoch in die rechte Ecke. Der Strafstoß war dankbar“, fand Jürss, während der Unglücksrabe untröstlich war: „Wir waren 90 Minuten die bessere Mannschaft.

Umso ärgerlicher, dass ich auch noch die größte Chance vergebe.“ Er habe ein gutes Gefühl gehabt, meinte Wittig. „Ich war mir eigentlich sicher, dass ich ihn mache.“ Doppelt bitter, dass auch der anschließende Abpraller nicht genutzt werden konnte . . .

Im weiteren Verlauf machten Kapitän Yannick Bremser & Co. den Gegner stark und mussten einige brenzlige Szenen, unter anderem einen Mercan-Aluminiumtreffer (55.), überstehen. Als sich die Zuschauer schon mit einer Nullnummer abgefunden hatten, ließ der eingewechselte Torben Czekay (88.) die Gäste nach Ahmadi-Flanke Ahmadi jubeln. „Das 0:1 kam aus dem Nichts“, ärgerte sich Jürss. „Für den Aufwand, den wir betrieben haben, muss mehr Ertrag herumkommen. Wir hatten zu viele Ungenauigkeiten in unserem Spiel. Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben.“ Sein PSV-Kollege Thomas Möller freute sich über einen „glücklichen Auswärtssieg, den wir uns aber erarbeitet haben“. Die Freude sei groß, weil seiner Elf noch drei Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls abgezogen werden.

SVE: Höfel - Habibi (69. Hohenegger), Kraack, Claasen, Wardius – Y. Bremser - Wittig (67. Maltzahn), Bieche, Zaske (80. Ehlers), Hasselbusch - Peters.

GIE

VfR NeumünsterSV Todesfelde 0:3. Im zweiten Saisonspiel feierte der SVT den zweiten Sieg. Dem 4:2-Auftakt gegen Lägerdorf ließ die Mannschaft von Coach Sven Tramm jetzt bei den „Veilchen“ den zweiten Dreier vor 214 Zahlenden folgen. „Das war ein am Ende auch in der Höhe verdienter Sieg. Wir waren über die 90 Minuten die bessere Mannschaft, auch wenn wir nach dem 3:0 in zwei Aktionen etwas schlafmützig waren. Auch wir haben in der zweiten Halbzeit aber noch gute Chancen liegen gelassen“, meint „Trammer“.

In der 28. Minute brachte der Ex-Lübecker Henrik Sirmais seine Farben nach einem Standard mit 1:0 in Führung. Mit dem Pausenpfiff markierte Eliakim-Mbila Kukanda das 2:0 für die Segeberger, die unter anderem ohne Liebert, Sixtus, Beyer und Bruhn aufliefen. Einige Spieler hatten am Vortag die Hochzeit ihres Teamkollegen Dennis Studt gefeiert und feuerten ihr Team in Neumünster von der Tribüne aus an. „Mit dem 2:0 konnten wir gelöster in die Pause gehen“, erklärte Tramm.

Im zweiten Durchgang machte Emanuel Bento nach starker Vorarbeit von Kukanda das 3:0 (55.). Und dabei blieb’s bis zum Abpfiff. „Neumünster war über Standards zwar immer wieder gefährlich. Wir waren aber dennoch die tonangebende Mannschaft. Wir freuen uns über das 3:0, auch weil wir so viele junge Spieler dabei hatten“, sagte der zufriedene SVT-Trainer.

SVT: Oeser - Koth, Schulz, Petzold, Szymczak (87. Reimers) - Urbanski (73. Jueidi), Kukanda, Gelbrecht, Sirmais (83. Benner), Bento - Krause.

mare

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