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Sport im Norden FC Schönberg und FC Anker stehen im Viertelfinale
Sportbuzzer Sport im Norden FC Schönberg und FC Anker stehen im Viertelfinale
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15:44 13.10.2014
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Bentwisch

Fußball-Oberligist FC Schönberg hat gestern Nachmittag die dritte Hürde im laufenden Landespokal übersprungen und steht erstmals seit zwei Jahren wieder im Viertelfinale. Beim Tabellen-13. der Verbandsliga, dem FSV Bentwisch, gewannen die Maurinekicker jederzeit verdient und souverän mit 4:0. Dabei gaben mit Pascal Poser, der den verletzten Daniel Halke in der Innenverteidigung vertrat, und Kristof Rönnau ihr Startelf-Debüt in dieser Saison. Gabor Ruhr hütete wie schon in den ersten beiden Runden beim 3:1 in Dassow und dem 5:1 in Pampow das Tor und hatte einen relativ geruhsamen Nachmittag. Franz Schlatow war übrigens wegen zweiter gelber Karten gesperrt.

Die Gastgeber um ihren Trainer Enrico Neitzel hatten damit geliebäugelt, endlich den Heimfluch zu besiegen, auch wenn der Fokus ganz klar auf dem Klassenerhalt in der Verbandsliga liegt. Mit einem Doppelschlag in der Anfangsphase zerstörten die Gäste diese Träume allerdings frühzeitig, so dass der FSV weiter auf den ersten Heimsieg 2014/15 warten muss. In der zehnten Minute nahm Kristof Rönnau per Seitfallzieher eine Flanke von Masami Okada direkt und versenkte den Ball zum 0:1. Sieben Minuten später legte sich Anton Müller das Leder zu einem Freistoß an der linken Strafraumseite zurecht, zielte genau ins untere Eck und es hieß 0:2. Bereits in der 22. Minute hatte Maximilian Rausch die große Chance zu erhöhen, doch der Ball gingüber das Tor. Nach knapp 30 Minuten verhinderte dann der Pfosten das mögliche 0:3. Die Gastgeber kamen vor der Pause lediglich einmal gefährlich vors Tor, als Gabor Ruhr einen Eckball unterschätzte, der am langen Pfosten landete.

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Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Die Schönberger dominierten weiter die Partie und erfreuten dir Zuschauer mit teilweise sehenswerten Kombinationen. Eine davon führte bereits in der 50.

Minute über Rönnau und Okada zu Danny Cornelius, der keine Mühe zum 0:3 einzuschieben. Eine ähnliche Situation gab es in der 65. Minute. Dort war Okada derjenige, der am Ende stand und zum 0:4 traf.

Danach gab es noch weitere gute Möglichkeiten der Gäste, von denen aber keine mehr genutzt wurde. Auf der anderen Seite ließ man in der Defensive etwas die Zügel schleifen, so dass in der Schlussphase auch Arbeit für Gabor Ruhr gab. Die größte Chance zum Ehrentreffer hatte in der 75. Minute Hendryk Stahl, der den Ball allerdingt freistehend über das Tor schoss.

FC Schönberg: Ruhr, R. Müller, Schulz, Poser, Steinwarth, Okada, Rausch (55. Heymann), A. Müller, Cornelius (68. Rahmig), Rönnau, Haufe (55. Anic)

Tore: 0:1 Roennau (10.), 0:2 A. Müller (17.), 0:3 Cornelius (50.), 0:4 Okada (65.)

Nächster Spieltag: 18. 10.., 14.00: FC SchönbergSV Altlüdersdorf

Ebenfalls souverän zog auch der FC Anker Wismar mit einem 5:0 gegen Ligakontrahent SV Pastow ins Viertelfinale der letzten Acht ein. Trotz personeller Probleme hatten die Wismarer mit dem Team von Trainer Andreas Seering keine Probleme. Mit Mannschaftskapitän Fabian Bröcker, Stefan Schwandt und Denny Jeske fehlten gleich drei Leistungsträger. Sicher, in einigen Phasen merkte man, dass die ordnende Hand im Mittelfeld fehlte, dafür bot der pfeilschnelle Ivanir Pais Rodrigues auf der linken Außenbahn ein starkes Spiel. Mit einem direkt verwandelten Freistoß aus knapp 25 Metern Entfernung eröffnete er den Torreigen, sieben Minuten erhöhte Sebastian Schiewe auf 2:0. Dass es bis zum Seitenwechsel „nur“ bei diesem 2:0 blieb, war der schlechten Effektivität der Gastgeber im Abschluss geschuldet. Auch nach dem Seitenwechsel. tauchten die ebenfalls ersatzgeschwächten Gäste praktisch nie gefährlich vor dem Tor von Benjamin Heskamp auf. Nach dem 3:0 von Traore gehörte die Schlussphase den eingewechselten Spielern. Zuerst traf Aram Jeghiazarjan zum 4:0, dann setzte Paul Maletzke den Schlusspunkt. „Jeder Sieg bringt uns dem Finale ein Stück näher. Ich hoffe für die nächste Runde am 15./16. November auf ein Heimspiel, denn in Wismar können wir jeden Gegner schlagen“, so Adigo.

FC Anker: Heskamp, Salzard, Unversucht, Bode, Martens, Kalbau (75. Körner), Skeip, Traore (63. Maletzke), Ostrowitzki, Rodrigues, Schiewe (71. Jeghiazarjan)

Tore: 1:0 Rodrigues (7.), 2:0 Schiewe (14.), 3:0 Traore (61.), 4:0 Jeghiazarjan (76.), 5:0 Maletzke (89.)

Nächster Spieltag: 18.10.,14.00: Einheit Ueckermüde—FC Anker Wismar

LN

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