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18:10 21.11.2016
Reinfeld

Fußball-Verbandsliga

SV Preußen Reinfeld - SC Elmenhorst 1:0 (1:0). Den knapp 50 Zuschauern am Bischofsteicher Weg wurde fußballerische Schmalkost serviert. In einem ereignisarmen Stormarn- Derby entschied ein einziges Tor das Spiel. Zudem bewies Preußen- Coach Ronny Tetzlaff dabei ein glückliches Händchen, indem er Marcel Dankert in die Startelf berief. Der 19-Jährige, der im Sommer aus der eigenen A-Jugend in den Liga-Kader aufgerückt war, dankte es ihm mit dem Tor des Tages in der 32. Minute nach einer Standardsituation. Den Gästen aus Elmenhorst, die ihre dritte Pleite in Folge kassierten, gelang es nach dem 0:9 im Hinspiel diesmal immerhin, das Spiel lange offen zu gestalten. „Auch wenn der SVP ein klares Chancenplus hatte, agierten wir in der zweiten Hälfte druckvoller und versuchten den Ausgleich zu erzielen. Die gezeigte Leistung war eine deutliche Steigerung zu den Vorwochen“, resümierte denn auch Ligamanager Göran Schulze.

„Ein schwaches Spiel, das meiner Meinung nach kein Verbandsliganiveau hatte“, befand hingegen Tetzlaff. „Aber wenn ich mir die anderen Ergebnisse so ansehe, bin ich froh, dass wir die Punkte geholt haben. Einen Preis für schönen Fußball gewinnen wir vor der Winterpause nicht mehr“, so „Tetze“ weiter. Die dickste Chance auf den Ausgleich „vergab“ Elmenhorsts Julian Wenzel, als ihn Preußen-Keeper Sebastian Simmich beim Befreiungsschlag anschoss und der Ball nur knapp am Tor vorbeiging. Insgesamt blieb der SCE offensiv harmlos, und kassierte nach einem Zwischenhoch mit acht Punkten aus fünf Spielen nun bereits wieder die dritte Niederlage in Folge. Und durch den überraschenenden Pölitzer Sieg beim FC Dornbreite (1:0, wir berichteten), ist der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz (Groß Grönau, 15 Zähler) wieder auf vier Punkte angewachsen.

TSV Bargteheide - SSC Hagen Ahrensburg 1:5 (0:3). „Der zweite Anzug passt nicht“ lautete die Erkenntnis auf Seiten der Bargteheider, die mit Schlötel, Altinalana, Schacht, Kuschmietz, Ukshini, Ratzlaff, Bajrami und Salihi auf sieben Spieler verzichten mussten. Hagen legte gleich los wie die Feuerwehr und erzielte durch Lars Gödeke die Führung (2.). Metehan Erdem (35.) und Rico Pohlmann (43.) sorgten für einen komfortablen Vorsprung zur Pause. Im zweiten Durchgang brauchte es nur weitere vier Minuten, bis der SSC wieder ins Schwarze traf. Jan Niklas Danger war in der 49. Minute zur Stelle und sorgte für die endgültige Entscheidung. Zwar verkürzten die TSVer nach einer guten Stunde durch Tom Gaycken (64.). Erneut Gödeke stellte aber den alten Abstand kurz vor Schluss wieder her (89.). „Ein völlig verdienter Sieg mit einem sehr geschlossenen Auftritt unsererseits“, freute sich Hagen- Coach Michael Schmal, der den Negativtrend stoppen konnte: Seit dem 1:2 Anfang Oktober in Elmenhorst hatte sein Team insgesamt fünf Punktspiele verloren und war zuletzt auch im Kreispokal durch ein 1:4 beim WSV Tangstedt ausgeschieden. „Es zahlt sich aus, dass wir den Weg konsequent weitergehen. Nach einer solchen Niederlagenserie wären viele Trainer bereits ausgetauscht worden. Wir zeigen Konstanz und große Wertschätzung. Ich als Trainer kann sehr ruhig weiterarbeiten. Jeder in der Spartenleitung weiß um unsere Situation und zeigt großes Vertrauen. Das möchte und werde ich zurückzahlen“, betonte Schmal. fho/ing

LN

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