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Sport im Norden Geschafft: Ostsee-Sieben feiert dritten Drittliga-Saisonsieg
Sportbuzzer Sport im Norden Geschafft: Ostsee-Sieben feiert dritten Drittliga-Saisonsieg
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22:23 19.10.2019
HSG-Jubelknäuel in der Ostholsteinhalle: Die Ostsee-Handballer um ihren bärenstarken Keeper Maximilian Folchert feiern das 29:28 über die Füchse Berlin II. Quelle: 54°/John Garve
Grömitz

Das war nichts für schwache Nerven: Vor 220 am Ende überwiegend erleichterten wie zufriedenen Zuschauern in der Grömitzer Ostholsteinhalle rangen die gastgebenden Drittliga-Handballer der HSG Ostsee N/G den Bundesliga-Unterbau der Füchse Berlin mit 29:28 (11:13) nieder.

Mit dem Rücken zur Wand

Dabei bedurfte es aus Ostholsteiner Sicht einer enormen Kraftanstrengung und sichtbaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, um den dritten Saisonsieg zu landen und damit die Rote Laterne wieder loszuwerden. „Denn mit dem Rücken zur Wand haben wir anfangs einfach auch zu gehemmt gespielt“, meinte HSG-Trainer Adam Swoboda nach dem Abpfiff.

Keeper Folchert hält Ostsee im Spiel

Tatsächlich verpuffte der Ostsee-Elan nach der gewonnenen Seitenwahl und der 1:0-Führung durch Jan-Ove Litzenroth nach 65 Sekunden allzu schnell. Das 2:5 durch Alexander Coßmann (11.) konnte Litzenroth zwar wettmachen (15.). Doch nach dem 11:11 durch Marius Nagorsen (28.) ging es in Unterzahl nach einem verworfenen Siebenmeter durch Piet Möller mit einem auch durch 13 technische Fehler und Fehlwürfe „verdienten“ 11:13 in die Halbzeitpause. Dass der Rückstand bis dahin nur zwei Tore betrug, lag auch an fünf starken Paraden von HSG-Keeper Max Folchert.

Dramatische 90 Sekunden in Manndeckung

Im zweiten Abschnitt wirkten die Ostsee-Männer dann ungleich „griffiger“, zogen durch Nagorsen zum 19:19 (43.) gleich und bejubelten sechs Minuten später das 24:23 durch Litzenroth. Nach dem 26:26 durch Miro Schluroff (56.) und der Roten Karte für den Berliner Robin Heinis stellten Ben Jarik, Möller und Litzenroth dann mit ihrem Dreierpack zum 29:26 die Weichen auf Sieg, der in den letzten 90 Sekunden in offener Manndeckung durch die Füchse mit Glück und Geschick selbst in kurzzeitig doppelter Unterzahl (Zwei-Minuten-Strafen für Jung und Jarik) über die Runden gerettet werden konnte.

Swoboda lobt: „Ein Sieg der Moral“

Geschafft, aber überglücklich meinte Coach Swoboda danach: „Heute war zu sehen, dass die Jungs unbedingt gewillt waren, die beiden Punkte zu holen. Das war insofern auch ein Sieg der Moral.“

Statistik zum Spiel

HSG Ostsee: Folchert, Haß – Litzenroth 8, Jarik 7/3, Nagorsen 5, Mendle 3, Möller 2, Lüdtke 2/1, Barthel 1, Engelmann 1, J. Swoboda, Jung, Kaiser, Poley, Ambrosius, Degner.

Beste Werfer Füchse Berlin II: Genty 8/4, Schluroff 6, Skroblien 6.

Zeitstrafen: HSG 4 – Füchse 5; Siebenmeter: 4/6 – 5/6.

Von Rainer Lennartz/Andreas Oelker

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