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Sport im Norden Glückliche Fügungen sorgen für dreifachen Siegerjubel
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20:10 14.02.2017

SH-Liga, Frauen:

HSG Fockbek/Nübbel - SV Preußen Reinfeld 20:22 (13:9). Reinfelds Betreuer Arno Möller hatte eine Partie gesehen, die er „in zwei Hälften“ teilte. In den ersten 30 Minuten unterstrichen die Schützlinge von Detfred Dörling und Thomas Kruse deren Aussage, dass der Gegner der Mannschaft „nicht liegt“. Durch 15 technische Fehler kamen nicht einmal 50 Prozent der Angriffe in Tornähe, und auch die Abwehr hatte noch Probleme, HSG-Haupttorschützin Lone Kurbjuhn in den Griff zu bekommen, ließ sechs Treffer der ehemaligen Regionalliga-Spielerin zu. Erst nach Fockbeks Treffer zum 14:9 (31.) besann sich das Reinfelder Team. Dörling ließ erneut mit der 5-1-Deckung spielen, nun aber mit Lara Zube, die Kurbjuhn erfolgreich vom Spielgeschehen abschnitt. Die restlichen fünf Abwehrspielerinnen arbeiteten ebenfalls „hervorragend“ (O-Ton Dörling). Reinfeld lag in der 49. Minute mit 19:16 vorn. Rika Tonding traf dabei insgesamt sechsmal, war auch zur Stelle, als es nach Unterzahlsituationen acht Minuten vor dem Abpfiff nur noch (20:19) stand. Die 23-jährige, die wegen ihrer Ausbildung zur Erzieherin nicht immer regelmäßig trainieren kann, behielt die Nerven und traf zum erlösenden 22:19 (57.). Das einzige (Siebenmeter-)Tor von Kurbjuhn in der zweiten Hälfte zum Endstand konnten die Reinfelderinnen danach verkraften. „Ein verdienter Erfolg, toll gekämpft und mit 5:3 Punkten aus vier Auswärtsspielen haben wir eine positives Bilanz“, war denn auch Dörling zufrieden.

SVP-Tore: R. Tonding (6), L. Beth, Albrecht, Zube (je 3), Rostek (2/2), Enke (2), Braun, Waldeck, L. Tonding (je 1).

Landesliga, Frauen

SV Henstedt-Ulzburg II - GHG Hahnheide 26:28 (14:12). Am Freitag hatte Gunnar Hansen seinen 46. Geburtstag gefeiert und blickte entspannt aufs Wochenende. Schließlich hatte er für das Spiel seiner GHG einen ordentlichen Kader beisammen. Meinte er. Bis er feststellen musste, dass die Begegnung nicht (wie im Handball-Portal „sis“ aufgeführt) am Sonntag, sondern bereits am Sonnabend gespielt werden sollte (wie bei „handball4all“ zu lesen war). „Und plötzlich hatten wir nur sieben Spielerinnen inklusive Torhüterin zur Verfügung.“ Absagen wollte er die Partie aber nicht.

Mit dem Minikader angereist, stellte die GHG dann während des Spiels schnell fest, dass die jungen Gastgeberinnen sie nicht als ernstzunehmenden Gegnerinnen ansahen. Und das, obwohl die GHG so wenig technische Fehler wie nie zuvor machte und während der ersten 30 Minuten stets „dran blieb“. Hansen: „Deshalb nahmen wir uns in der Pause vor, jetzt richtig Gas zu geben.“

Gesagt, getan: Die Trittauerinnen holten auf und holten sich die erste Führung in der 38. Minute zum 18:17. „Wir hatten das Glück, dass der gegnerische Trainer erst Merle Langhoff, später zusätzlich noch Pia Uhlenbrook vom Spielgeschehen abschirmen ließ. Während die beiden nun etwas verpusten konnten, nutzen die anderen die Lücken“, freute sich Hansen über die unverhoffte Schützenhilfe.

Insbesondere Lea Göde drehte auf. Das 18-jährige Hahnheider Urgestein, das in der vergangenen Saison Schwarzenbeks A-Jugend unterstützt hatte, verschaffte der GHG mit zwei Treffern in Folge ein Drei-Tore-Polster, markierte insgesamt fünf Tore. Die GHG rettete den Vorsprung über die Zeit und Hansen freute sich: „Damit hat mir die Mannschaft ein wirklich tolles Geburtstagsgeschenk gemacht.“

Landesliga, Männer: SC Union Oldesloe - HSG Holsteinische Schweiz 29:23 (18:11). „Das ist einfach nicht gelaufen“, hatte Ben Reppin das 34:24 bei Mönkeberg-Schönkirchen in der Vorwoche zusammengefasst. Jetzt hörte sich das anders an: „Alles lief gut, ein hochverdienter Sieg“, strahlte der SCU-Kreisläufer. Nach 18 Minuten lagen die Hausherren mit 10:6 vorn und bauten ihren Vorsprung noch aus, bis zum 19:11 kurz nach Wiederbeginn (31.). Da die Schiedsrichter streng pfiffen (sieben Zeitstrafen, zwei Rote Karten) wurde es Mitte der zweiten Hälfte noch einmal eng: „Wir waren gefühlt dauerhaft in Unterzahl, so dass unsere Gäste bis zum 17:19 in der 40. Minute aufholten“, erinnert sich Reppin. Doch dann lief Marek Malzahn gegen seine einstigen „Schweizer“ Teamkameraden zur Hochform auf, und Haupttorschütze Markus Hallerbach markierte vier seiner insgesamt zwölf Treffer, so dass Union auf 26:19 (50.) entscheidend davonzog.

Die Oldesloer haben auf Platz sechs mit 15:17 Punkten sieben Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. „Nun sehen wir den weiteren Partien entspannter entgegen“, so Reppin.

EP

LN

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