Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Sport im Norden Gruber-Festival auf Fehmarn
Sportbuzzer Sport im Norden Gruber-Festival auf Fehmarn
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:14 27.08.2016
Foilkiter der Extraklasse vor Fehmarn: Der Bayer Florian Gruber (22) flitzt buchstäblich „beflügelt“ über die Ostsee. Quelle: Jörn Pollex/hochzwei
Fehmarn

Bärenstarker Auftakt von Florian Gruber beim Pringles Kitesurf World Cup auf Fehmarn. Der Garmischer ließ seinen Konkurrenten gestern beim offiziellen Wettkampfstart keine Chance und gewann gleich drei von vier Rennen in der Disziplin Foil.

Drei Siege in vier Rennen: Garmischer Florian Gruber dominiert Weltcup-Auftakt der Kitesurfer am Südstrand – Mario Rodwald fiebert Comeback am Mittwoch entgegen.

„Leider hat mich im zweiten Lauf treibendes Seegras ein wenig ausgebremst, sonst wäre mehr als ein dritter Rang drin gewesen. Dennoch war das ein optimaler Start für mich hier beim größten Kitesurf-Event der Welt. Meine Führung will ich bis zum Schluss verteidigen und am Ende wie im vergangenen Jahr ganz oben auf dem Treppchen stehen“, versprach der 22-jährige Bayer, der in Deutschland 2015 seinen ersten WM-Titel im Slalom feiern konnte.

Gestern genossen Fahrer, Fans und Besucher zunächst das herrliche Spätsommerwetter am Südstrand, ehe der Wind auffrischte. 82 Fahrer aus 18 Ländern sind beim Pringles Kitesurf World Cup am Start, der als Teil der 2016 Clean Ocean Project Championship Tour von der World Kiteboarding League organisiert wird. Diese wiederum wurde von Kiteboarding Riders United (KRU) ins Leben gerufen. Der Startschuss der Tour fiel in Cabarete (Dominikanische Republik), wo sich Bruna Kayjia und Luis Alberto Cruz durchsetzen konnten. Nach dem Stopp auf Fehmarn bis zum kommenden Sonntag geht’s für die Profis noch im September nach Ägypten. Das Finale steigt dann im Dezember in Neukaledonien im Südpazifik.

Heute ab 10 Uhr – so Petrus mitspielt – werden die Foil-Wettfahrten auf Fehmarn fortgesetzt. Bei bis zu fünf Windstärken könnten auch die Quali-Runden in der Königsdisziplin Freestyle gestartet werden.

Ältester Kiter ist der Rendsburger Roy Rodwald mit 57 Jahren, Jonas Ouahmid aus Kempten als Jüngster zählt gerade einmal 14 Lenze. Ersterer ist nicht nur bekannt in der Kiteszene, da er der Vater von Mario Rodwald ist, sondern gilt als Deutscher Meister von 2011 in der Disziplin Race auch als Pionier des Foilkitens. Rodwald junior indes freut sich mit seinem Vater und der großen Fangemeinde schon auf den Mittwoch: Dann will der 25-Jährige nämlich sein mit reichlich Spannung erwartetes World-Cup-Comeback auf der Ostseeinsel geben.

Der mehrfache Europameister und deutsche Titelträger im Freestyle war vor zwei Jahren beim World Cup in St. Peter-Ording schwer gestürzt und hatte sich dabei Bänderrisse und Knochenabsplitterungen im Knie zugezogen. Die Verletzung war so schwer, dass sogar das Karriereende drohte.

Doch Mario Rodwald kämpfte sich wieder zurück und ist nun fit für Fehmarn – zumindest halbwegs. „In meiner Paradedisziplin Freestyle stehe ich schon viele Tricks, doch für einen Wettkampf wie hier, an dem die Besten der Welt teilnehmen, reicht’s noch nicht ganz“, räumt der 25-Jährige ein. „Deshalb trete ich im Slalom an und freue mich unheimlich, hier in Deutschland bei meinem Heimspiel wieder World-Cup-Luft zu schnuppern.“

LN

FC Schönberg heute ab 13 Uhr im Palmberg-Stadion im zweiten Heimspiel krasser Außenseiter.

27.08.2016

Trainer Adigo: „Der letzte Punch im Abschluss hat meinen Jungs heute leider gefehlt. So haben wir den Sieg verschenkt.“.

27.08.2016

Bärenstarker Auftakt von Florian Gruber beim Pringles Kitesurf World Cup auf Fehmarn.

27.08.2016