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Sport im Norden Gute Ansätze, zu wenig Punkte
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20:10 06.03.2017
Bargteheide

TSV Bargteheide - SC Elmenhorst 0:2 (0:1). Beim Einstand vonBargteheide-Coach Essmet Omid gelang den Hausherren zwar kein Punktgewinn, dennoch war der 23-Jährige mit den im Training einstudierten Maßnahmen zufrieden: „Es ging darum, die Defensive zu stärken, die zweiten Bälle zu erkämpfen und Lufthoheit zu gewinnen“, erklärte Omid. Seine Mannschaft habe sich gut verkauft – und durch individuelle Fehler verloren.

Erst am Ende einer ausgeglichenen ersten Halbzeit erzielte Elmenhorsts Dominik Sparr die Führung (42.). Nach dem Wechsel bestimmten die Weinroten das Geschehen, aber „unser Abwehrverbund stand sehr sicher“, freute sich SCE-Ligamanager Göran Schulze, dessen Team nach dem zuvor erkämpften 1:1 in Siebenbäumen einen erfolgreichen Rückrundenstart hinlegte. Es dauerte bis in die Nachspielzeit, ehe Jan-Hendrik Jobmann „den Deckel drauf“ machte. Omid anerkennend: „Der SCE hatte eine halbe Saison lang Zeit, sein Spiel, sich hinten rein zu stellen und auf Konter zu lauern, zu perfektionieren. Sie waren zwei Mal da und haben das clever gemacht.“ Trotz der Niederlage im Derby werde beim TSV keinerlei Trübsal geblasen, betonte Omid. Er sei froh, dass die Mannschaft seine Vorgaben umgesetzt habe.

In der kommenden Woche wolle man Schritt für Schritt weiterarbeiten. „So werden wir auf jeden Fall die Wende hinbekommen, weil wir spielerisch nicht schwach sind“, ist Omid zuversichtlich.

SV Preußen Reinfeld - 1. FC Phönix Lübeck 3:2 (1:1). In einer umkämpften Partie auf schwer bespielbarem Geläuf behielt der Gastgeber letztlich zum siebten Mal in Folge die Oberhand, obwohl zunächst Lübecks Torjäger „Pipo“ Melchereck zum 0:1 traf (17.). Danach aber brauchten die Reinfelder nur acht Minuten, um die Führung zu egalisieren. Kristof Rönnau verwandelte vom Punkt sicher (25.). Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren weiter spielbestimmend, ein abgefälschter Schuss von Neuzugang Tim Vogel landete hinter Phönix-Keeper Bade in den Maschen und Rönnau erhöhte in der 70. Minute mit seinem 33 Saisontreffer auf 3:1. Erst kurz vor Schluss verkürzte der eingewechselte Timo Gahrmann (86.). „Zum Ende hin haben wir es unnötig spannend gemacht, weil wir die Chance verpassten, auf 4:1 zu stellen“, sagte SVP-Coach Michael Clausen und sprach von einem „aufgrund der Chancen letztlich verdienten Erfolg“. Die Preußen schoben sich auf Rang vier vor.

„Ein enorm wichtiger Sieg hinsichtlich der Qualifikation für die Landesliga“, wusste Clausen.

RW Moisling - SSV Pölitz 5:1 (3:1). Der klare Sprung weg von den Abstiegsplätzen gelang nicht dem SSV, sondern den Gastgebern. Und das, obwohl die Pölitzer den besseren Start erwischten. Marcel Nöske (7.) nutzte die erste Möglichkeit. Doch nur zwei Minuten später ließ die SSV-Defensive den Ausgleich durch Tobias Chyrek zu. Der Gastgeber übernahm die Spielregie und lag zur Pause durch Treffer von Rosario Confalone (28.) und Ridvan Sare per Elfmeter (40.) 3:1 vorn. Nach Wiederbeginn war beim SSV kein Aufbäumen zu spüren, Serda Hassan (53.) und Confalone (66.) erhöhten.

Büchen-Siebeneichener SV - SV Eichede II 2:2 (2:2). Auf Kunstrasen hatte der Gastgeber den besseren Start, nach der ersten Chance für Thore Kuchlenz (6.) traf Thorsten Reinke nach Kuchlenz-Hereingabe von rechts (7.), und nur vier Minuten später war SVE-Keeper Daniel Kersbaum erneut geschlagen, Timo Hamann erhöhte nach einem Eckball. Das Team von Trainer Bernd Helbing-Saß brauchte etwas Zeit, um sich von dem Schock zu erholen, nach ersten Chancen für Tom Wittig (20., 22.) nutzte schließlich Kerim Gürsoy (27.) einen Fehler im Büchener Spielaufbau. Eichede II wurde stärker – und hatte zudem Glück, als Manuel Bollogino (33.) einen Elfmeter an die Latte schoss. Den abprallenden Ball köpfte er zwar ins Tor, doch wurde der Treffer regelkonform nicht anerkannt. Und nur zwei Minuten später schloss Dominik Kujawski (35.) einen Konter erfolgreich zum 2:2 ab. Im zweiten Durchgang agierten beide Teams auf Augenhöhe, Jendrik Brügmann (74.) hatte die größte Chance zum SVE-Siegtreffer, doch Hauke Spoth klärte auf der Linie. Spoths Kopfball in der Nachspielzeit hielt SVE- Rückkehrer Kersbaum. Helbing-saß: „Bei uns hat der letzte Tick gefehlt, deshalb müssen wir mit dem Ergebnis zufrieden sein.“

Eintr. Groß Grönau - VfL Tremsbüttel 4:4 (1:1). Beide Abwehrreihen erwischten einen miserablen Tag – was für den VfL morgen im Nachholspiel auf eigenem Platz gegen den FC Dornbreite (19.30 Uhr) böse Folgen haben dürfte. In Groß Grönau eröffnete Denis Janzen (14.) das muntere Toreschießen, Gero Leßmöllermann (32.) glich für den VfL aus. Nach der Pause traf Johann Frey zum 1:2 (54.), was Eintracht-Kapitän Florian Hahn (68.) egalisierte. Doch auch das 3:2 für Grönau durch Niklas Pabst (80.) wusste der VfL per Doppelschlag binnen sechs Minuten zu beantworten: Dirk Schneider (83.) und Lennard Ann (86.) schockten die Eintracht, die aber durch Pabst (90.+2) doch noch zum verdienten Ausgleich kam. fho/rmü

LN

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