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Sport im Norden Handball: HSG Ostsee blickt dem Abstieg ins Auge
Sportbuzzer Sport im Norden Handball: HSG Ostsee blickt dem Abstieg ins Auge
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17:06 14.02.2020
Alexander Haß muss gegen Oranienburg allein seinen Mann im HSG-Tor stehen, da Max Folchert (Kreuzbandriss) und Henning Rost (grippaler Infekt) ausfallen. Quelle: 54°/Christian Schaffrath
Grömitz

Der Countdown vor dem Abgesang läuft. Wenn die leidgeprüften Drittliga-Handballer der HSG Ostsee N/G am Samstag um 18.30 Uhr nach zuletzt fünf Schlappen in Serie als Schlusslicht und Außenseiter gegen den Tabellenzehnten Oranienburger HC auflaufen, weiß auch jeder der treuen Fans in der Grömitzer Ostholsteinhalle, was die Stunde geschlagen hat: Mit einer weiteren Niederlage dürfte sich das Thema Klassenerhalt fast schon erledigt haben.

Sieben Punkte Rückstand aufs rettende Ufer

Denn nach dem diesem 22. Spieltag sind für die HSG-Männer in der Nord-Ost-Staffel zwar noch acht Spiele zu absolvieren (drei zu Hause, fünf auswärts), so dass rechnerisch immer noch nicht alles verloren wäre. Doch da den bislang erst fünf Ostsee-Siegen bereits jetzt 16 Niederlagen gegenüberstehen, seine HSG-Männer mittlerweile sieben Punkte Rückstand aufs rettende Ufer haben und im Saison-Endspurt nun auch noch ohne Stammkeeper Max Folchert (Kreuzbandriss) auskommen müssen, will sich auch Frank Barthel als Sportlicher Leiter eigentlich nicht mehr an kühnen Rechenspielen beteiligen.

Ostsee-Handballer planen zweigleisig

Er räumt als Realist ein: „Unsere Chancen auf den Drittliga-Verbleib stehen vielleicht noch bei 30 zu 70 . . .“ Und deshalb fügt er auch hinzu: „Wir werden uns bei der nächsten Gesellschafterversammlung mit der Situation konkret auseinandersetzen und planen natürlich zweigleisig.“

Abstieg wäre kein Drama

Für Barthel wäre der Abstieg in die Oberliga ohnehin kein Drama, „denn wir wären in der Region ja weiter die Nummer zwei hinter Zweitligist VfL Lübeck- Schwart­au.“ Generell wolle man sich bei der HSG „aber trotzdem noch professioneller aufstellen, keine weiteren Abstriche machen und im Falle des Falles per­spektivisch die Weichen auf Wiederaufstieg stellen“. Personelles Nachrüsten für die letzten acht Spiele ist bei der HSG kein Thema. Barthel stellt klar: „Das geben die finanziellen Mittel nicht her und macht auch wenig Sinn.“

Folchert-Ausfall eine Katastrophe

Insofern ist an der Ostsee auch vor der Partie gegen Oranienburg alles „normal“ weitergegangen. „Wir trainieren weiter professionell und können aus allen Spielen nur lernen“, sagt Coach Tobias Schröder, sieht bei jeder Einheit viel Einsatz bei jedem Spieler und ist sicher: „Diese Mannschaft wird bis zum letzten Spiel alles geben.“ Natürlich ist der Ausfall von Max Folchert auch für Schröder eine Katas­trophe, „denn er ist die Bank in unserer Abwehr gewesen und hat seine Vorderleute dirigiert, sein Kreuzbandriss reißt eine große Lücke.“

HSG mit nur einem Torhüter

Die Torwartsituation ist diesmal noch angespannter, da sich Henning Rost mit einem hartnäckigen grippalen Infekt herumschlägt, so dass Alexander Haß woll allein den HSG-Kasten hüten muss. Bis auf Ben Jarik (Sprunggelenksverletzung) sind ansonsten aber keine weiteren Ausfälle zu beklagen.

Wiedersehen mit Darius Krai

Übrigens dürfte es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Mannschaftskameraden Darius Krai geben, der zum Oberliga-Team der HSG Ostsee zählte, ehe er nach Oranienburg wechselte.

Von Rainer Lennartz

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