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Sport im Norden Hansestädte gründen Kooperation
Sportbuzzer Sport im Norden Hansestädte gründen Kooperation
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22:10 20.12.2017
Lübeck

Hansestädte arbeiten schon seit dem 12. Jahrhundert zusammen, um gemeinsame Interessen zu verfolgen und Kräfte zu bündeln. „Wir wollten das Konzept nun auch auf den Boxsport übertragen“, sagt Ronny Poge vom Phoenix SV Stralsund, der neben dem Boxclub Lübeck noch den PSV Rostock, SV Polizei Hamburg, Weser Boxring Bremerhaven, HT16 Hamburg und Tura Bremen im Ring weiß. Die Hanse-Kooperation soll auch offen für Gastvereine sein. Poge denkt sogar über die Grenzen Deutschlands hinaus, will Clubs aus Holland und Dänemark gewinnen.

Boxt künftig in einer Kooperation: Temur Mamoyan (r./Boxclub Lübeck). Quelle: Foto: König

„Mehrere Vereine haben bereits ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet“, sagt Poge und erklärt das Warum: „Es gab bisher keine Institution die länderübergreifend Boxsportvereine verbindet.

Diese Aufgabe der überregionalen Zusammenarbeit von Boxvereinen übernimmt jetzt die HKB.“ Tolga Tanriverdi, Vorsitzender des Boxclubs Lübeck, findet „die Idee sehr gut“, gibt sich aber abwartend:

„Wir müssen erst einmal sehen, wie das alles umgesetzt wird.“

Die HKB soll künftig gemeinsame Boxsportprojekte wie Vergleichskämpfe, Trainingslager und Turnierteilnahmen organisieren und koordinieren. „Ziel ist es, dann auch bei großen Turnieren mit dem HKB-Logo aufzulaufen und sich als Einheit zu präsentieren“, sagt Organisator Poge. Jährlicher Höhepunkt der Saison soll ein Hanse Grand Prix Boxen sein. Die Premiere ist für Ende Juni 2018 in Rostock geplant.

jek