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Sport im Norden Kiel verpasst Showdown der Königsklasse
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23:10 29.04.2017
Barcelona

Die Handball-Bundesliga ist zum ersten Mal seit Einführung des Champions-League-Final-Four nur Zaungast. Nach der SG Flensburg-Handewitt hat auch der THW Kiel den großen Showdown der Königsklasse am 3./4. Juni in Köln verpasst: Die „Zebras“ verloren das Viertelfinal-Rückspiel beim FC Barcelona mit 18:23 (9:13). Der 28:26-Hinspielerfolg hat am Ende nicht gereicht.

Ex-Zebra Jicha packt zu, kein Durchkommen für Kiels Nikola Bilyk. Quelle: Foto: Getty

„Schade, es war ein enges Spiel. Barcelona war auch sehr nervös. Wir hatten eine sehr starke Abwehr, doch wir haben vorn zu viel verworfen“, zählte THW-Trainer Alfred Gislason neben neun technischen Fehlern noch 18 Fehlwürfe. Doch die reichten nicht einmal. Barças Keeper Perez de Vargas war der überragende Mann im Hexenkessel Palau Blaugrana. Der spanische Nationaltorhüter kaufte den Kielern insgesamt 23 Bälle ab.

Nach 17 Minuten war die Kieler Welt noch in Ordnung – Blazenko Lackovic traf zum 6:7-Anschluss. Doch dann rannten die „Zebras“ nach etlichen Fehlern einem klaren Rückstand (6:9/25.) hinterher, lagen kurz vor der Pause gar 8:13 zurück.

Dann war es vor allem Keeper Niklas Landin, der den THW mit seinen Paraden (11/1) im Spiel hielt. Der FC Barcelona, der in Rivera (7 Treffer) seinen besten Werfer hatte, zog zwar auf 19:15 (51.) weg, doch der THW hielt gegen. Nach dem 18:21-Anschlusstreffer durch Niclas Ekberg und einer Zeitstrafe gegen Barças Ex-Kieler Jallouz eröffnete sich noch einmal die Chance zur Wende. Doch die „Zebras“

kamen an Vargas nicht vorbei. Als Nöddesbo zum 22:18 traf (58.) und Vargas gegen Brozovic erneut frei vom Kreis parierte, war die Partie gelaufen. Für Kiel erzielten Marko Vujin und Niclas Ekberg jeweils vier Tore.

„Abwehr und Torhüter waren gut, offensiv haben aber einfache Sachen nicht funktioniert“, befand Sky-Experte Martin Schwalb. Gislason ergänzte: „Ja, uns hat eine Weltklasseleistung gefehlt. Aber man hat den Jungs schon angemerkt, dass sie vor drei Tagen in Göppingen ein schweres Spiel hatten. Patrick Wiencek war kaputt.“ Gislason zog trotz verpasster Meisterschaft und Königsklassen-K.o. ein positives Fazit: „Wir sind Pokalsieger. Die Saison ist ein Erfolg.“

jek

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