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Sport im Norden Knorr nur mit Punkteausbeute nicht zufrieden
Sportbuzzer Sport im Norden Knorr nur mit Punkteausbeute nicht zufrieden
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19:32 17.12.2018
Piet Möller, hier gegen Flensburgs Torhüter Tim Lübker, steuerte drei Treffer zum Sieg bei und ist mit den Ostsee-Jungs im Aufwind. Quelle: Fotos: Agentur 54°
Neustadt

Für die Drittliga-Handballer der HSG Ostsee N/G ist nach dem letzten Heimspiel des Jahres, dem mit 29:23 gewonnenen Landesderby gegen die SG Flensburg-Handewitt II (LN berichteten) rechnerisch die Hälfte der Saison absolviert. Es fehlen allerdings noch zwei Begegnungen gegen den 1. VfL Potsdam. Diese werden am 2. März in Potsdam und am 27. April in der Grömitzer Ostholsteinhalle ausgetragen.

„Gegen Flensburg standen wir unter Druck, mussten wir dieses Spiel doch unbedingt gewinnen. Das haben die Jungs gut gemacht“, war Trainer Thomas Knorr sehr zufrieden. Er konnte sogar Kapitän Nico Kibat pausieren lassen. Da neben den Langzeitverletzten Jan Ove Litzenroth und Jonas Engelmann auch Adrian Halili fehlte, hatte sich Knorr mit Lars Köster einen Kreisläufer aus der Reserve geholt, der sich nahtlos in die Mannschaft einfügte. „Alle haben gespielt und damit zum Erfolg beigetragen“, ist Knorr mit der Halbzeitbilanz nicht unzufrieden. „Wir haben grundsätzlich eine gute Leistung geboten, jedoch zu wenig Punkte geholt“, gab es für Knorr gegen Oranienburg, HSV Hannover, Burgdorf und selbst gegen Tabellenführer Rostock vermeidbare Niederlagen.

st mit seiner jungen Mannschaft zufrieden, die allerdings mehr Punkte auf dem Konto haben könnte: HSG-Trainer Thomas Knorr. Quelle: Agentur 54°

Ostsee verfügt über eine der jüngsten Mannschaften der 3. Liga und als Aufsteiger fehlt neben der Erfahrung auch die Abgeklärtheit, was man in der Saison noch erarbeiten müsse. „Mit der Entwicklung der Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Ein jeder hat sich weiterentwickelt, was das athletische und spielerische Potenzial betrifft“, erläutert Knorr, der Woche für Woche weiterhin hart arbeiten lässt.

Auch an der Tatsache, dass bereits zehn Heimspiele absolviert sind, somit in der Rückrunde zehnmal auswärts und nur fünfmal in Grömitz gespielt werden kann, ist für Knorr kein Problem. „Unsere Auswärtsbilanz mit 4:6 Punkten ist bislang besser als die Heimbilanz mit 7:13 – das dürfte keinen entscheidenden Einfluss haben“, betont Knorr.

Dass die Zuschauer nicht nur durch Erfolge in die Halle kommen, weiß auch der Ostsee-Coach. „Wir wollen durch einen attraktiven Handball nicht nur unsere Fangruppe sondern jeden interessierten Handballer begeistern“, lautet Knorrs Zielsetzung. Die jüngst steigenden Zuschauerzahlen geben ihm dabei recht.

Rainer Lennartz

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