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Sport im Norden Lemmel siegt im Finn, Spanier dominieren Vaurien-WM
Sportbuzzer Sport im Norden Lemmel siegt im Finn, Spanier dominieren Vaurien-WM
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23:10 24.07.2018
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Die vier RS-Klassen, Dyas, Trias und die olympischen Finn Dinghy haben sich aus Travemünde verabschiedet. Bei den „Finnen“ setzte sich der Berliner Fabian Lemmel durch – und das souverän mit sechs ersten und zwei dritten Plätzen. „Es ist mein erster Sieg in Travemünde.“ Der 49-jährige Architekt aus Berlin hat 18-Footer gesegelt, auch schon die Transatlantik-Regatta, im Verein auch Bundesliga.

Vor elf Jahren ist er in den Finn umgestiegen. „Es ist das anspruchsvollste Boot überhaupt. Da bist du physisch und taktisch gefordert.“ Ambitionen für mehr hat er nicht. „WM? Da bin ich zu alt. Das ist was für junge Kadersportler. Außerdem ist meine Zeit mit Job und Familie begrenzt.“

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Jens Olbrysch aus München hat mit Norbert Schmidt die Dyas gewonnen. Und das hauchdünn. Punkte, erste und zweite Plätze – alles hatte das Duo mit Michael Schmohl/Ralph Ostertag gleich. „Der letzte Lauf hat entschieden. Unser erster TW- Sieg im Dyas“, berichtete Olbrysch, der in Travemünde in den 1990ern im Starboot und 2014 im 505er gewonnen hat. Im Vorjahr ist er in den Dyas umgestiegen, wurde gleich Deutscher Meister. Den Titel will er jetzt bei der DM in Berlin verteidigen.

Die WM der Vaurien dominieren derweil die Spanier Francesco Zampacavallo/Carlos Armengot. Ihre Bilanz: Vier Rennen, vier Siege. „Die Dominanz der Spanier an der Spitze ist beeindrucken“, anerkannte Peter Lakshmanan. Der deutsche Klassenpräsident liegt mit Vorschoterin Nele Biener als bestes deutsches Duo auf Platz 13. „Mit Platz sieben und 21 lief es bei uns nicht so gut, aber es war ein toller Segeltag mit traumhaften Bedingungen. Es war gut, dass wir so spät noch rausgefahren sind.“ Gegen acht waren allerdings erst alle Boote zurück an Land. Und dann gab’s Party am Grünstrand. „Die Holländer haben Waffeln, Wurst und Käse tonnenweise mit, wir haben deutsches Bier, das tatsächlich Vaurien heißt, organisiert. Wir machen es uns jetzt gemütlich.“

Das Klassement der Laser 4.7 ist bei der IDM fest in norddeutscher Hand. Jesper Bahr vom Lübecker Segler-Verein ist dabei klar auf Kurs Podest. Er liegt hinter dem Flensburger Anton Loeck und Felix Schießer (Wismar) auf Rang drei. Nur ein Punkt trennt derzeit den Dritten vom Ersten.

jek

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