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Sport im Norden Löwinnen kaum noch zu retten
Sportbuzzer Sport im Norden Löwinnen kaum noch zu retten
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20:39 17.01.2017
Einzig Rückraumspielerin Annika Kussauer erreichte SH-Liga-Niveau und erzielte in Reinfeld neun von 16 Löwen-Treffern. Quelle: Foto: Jürgen Nuppenau
Mölln

SH-Liga Frauen

Preußen Reinfeld – HSG Tills Löwen 37:16 (14:6). Mit dem von Co-Trainerin Claudia Winkel prognostiziertem Ärgern des Dritten wurde es nichts. Die Löwinnen boten einen mehr als zweiklassigen Leistungsunterschied. Nach dem 4:6 (15.) durch die neunfache Torschützin Annika Kussauer keimte ein Fünkchen Hoffnung auf. Doch auch sie konnte nicht verhindern, dass sich die Gastgeberinnen bis zur Pause deutlich absetzen konnten. Mit Beginn der zweiten Hälfte nahm für die HSG das Debakel seinen Lauf. Nach 40 Minuten führte Reinfeld mit 30:10 und profitierte vor allem von den vielen technischen Fehlern der Gäste. Der Rückstand auf den rettenden Platz elf ist zwar mit fünf Punkten konstant geblieben, doch in dieser Verfassung werden es die Löwinnen schwer haben, die Klasse noch zu halten.

HSG: Tholema, Hellmick-Urban - Kussauer (9), H. Gahl (2), R. Gahl, Stobbe, Kobus, Haßler, T. Herrmann (je 1), Igla, Jenkins, T. Herrmann, Boy.

Landesliga Süd Männer

HSG Tills LöwenWellingdorfer TV 27:27 (14:15). Wie befürchtet musste Löwen-Trainer Tobias Schröder auf zwei ganz wichtige Spieler verzichten. Für Kapitän Felix Hirth wäre ein risikofreier Einsatz noch zu früh gekommen, und Torhüter Christopher Lautwein musste berufsbedingt passen. Allerdings konnte Philipp Eisenberg erstmals in dieser Saison wieder mitwirken. Von Beginn an merkte man beiden Teams die Wichtigkeit dieser eventuell richtungweisenden Begegnung an. Intensiv geführte Zweikämpfe und druckvolles Spiel bestimmten diese Partie. Bis zum 10:10 (19.) war es ein offener Schlagabtausch. Kurz vor der Pause verletzte sich Kay Prösch in einem Zweikampf am Knie und konnte nicht mehr eingesetzt werden.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten sich die Löwen auf 19:17 (35.) absetzen. „In der Folgezeit übte sich die Mannschaft im Auslassen bester Tormöglichkeiten“, sah Teammanager Axel Hirth zwei vergebene Siebenmeter und zwei klare Möglichkeiten vom Kreis, die vergeben wurden. Wellingdorf traf sieben Mal in Folge und setzte sich auf 24:19 (45.) ab. Schröder nahm eine Auszeit und brachte den jungen Lars Ehlert für die Mitte. Der brachte frischen Wind ins Angriffsspiel und erzielte auch prompt den Anschlusstreffer zum 20:24, der die Aufholjagd einleitete. Mit mehrfachem Überzahlspiel wurde Tor um Tor aufgeholt und Lars Ehlert sorgte in der Schlussminute für den nicht unverdienten Ausgleich.

HSG: Kierdorf - Eisenberg (7), Möller (6), Prösch (3), Buchfeld, Kraftschick, Todtenhaupt, Ehlert, Gronek (je 2), Mohrdieck (1), Posnjakow, Schröder, Deckert, Hentschel.

HSG Holsteinische SchweizTSV Schwarzenbek 27:23 (15:10). „Ich bin nicht unzufrieden. Der Sieg der HSG geht in Ordnung, sie waren einfach diesen Tick besser“, so Trainer Thies Dieckert. Im Spiel war ein großer Leistungsunterschied zwischen dem Tabellenzweiten und dem Vorletzten nicht zu sehen. Auch wenn der TSV ständig einem Rückstand hinterherlaufen musste, steckte man nie auf. Nach dem 7:13 (22.) und dem 17:23 (48.) kämpften sie sich immer wieder heran. Fehlende Konsequenz im Angriff und einfache Fehler in der Deckung haben uns nicht wirklich herankommen lassen“, bemängelte Dieckert, der jedoch mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft zufrieden sein konnte.

TSV: Schuhmacher, Hahn - Grothkopf (7), Pries (5/5), Merla (4), Johannsen (3), Heuschneider, Seefeld (je 2), Lüdeke, Pruss, Hamann, Tiedemann, Lange, Samulowski.

Landesliga Süd Frauen

GHG Hahnheide – VfL Geesthacht 21:30 (10:15). Zumindest für eine Woche hat der VfL die Tabellenführung übernommen. Zufrieden war VfL-Coach Thomas Brodeßer dennoch nicht: „Wir haben acht Tempogegenstöße vergeben, in der Deckung zu viel zugelassen und dadurch zu viele Gegentreffer kassiert.“ Im Spiel selbst brannte allerdings nichts an. Über 20:14 (40.) bis zum 27:18 (54.) war der Sieg niemals in Gefahr. „Bei uns ist noch viel Luft nach oben“, sieht Brodeßer noch Steigerungspotential.

VfL: Piorreck, Timmann - Wiebracht (13), Franke (5), Helwig (4), Gelsen (3), Bostel, Meschede (je 2), Peuker (1), Nowotny, Boockhoff.

Lauenburger SV II – BSV Kisdorf 22:26 (6:15). „Wir haben uns vor allem in der ersten Halbzeit zu doof angestellt. Vier vergeben Siebenmeter und sieben klare Möglichkeiten liegen gelassen, was zum deutlichen Pausenrückstand geführt hat“, war Trainer Thomas Vaßel sehr enttäuscht. Erst nach dem 13:21 (41.) zeigte die LSV, wozu sie in der Lage ist. „Es ist auch eine Kopfsache. Ich hoffe, dass es im nächsten Spiel einmal Peng macht“, hat Vaßel die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

LSV II: Mehrkens - Wendlandt (8), Gillwald, Bahde (je 5), Stein (2), Sarmiento, Zidorn (je 1), Behrens, Diersen, Gruse, Wolff, Brügmann, Nickelwardt, Matthiessen.

rl

LN

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