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Sport im Norden Lübecker Kamke spielt bei den US Open
Sportbuzzer Sport im Norden Lübecker Kamke spielt bei den US Open
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18:22 24.08.2019
Tobias Kamke vor zwei Wochen beim Bundesliga-Finale mit dem TK GW Mannheim. Quelle: imago images
New York

Vor zwei Wochen stand Tobias Kamke noch für GW Mannheim in der Tennis-Bundesliga auf dem Platz, hatte mit zwei Einzel- und einem Doppel-Sieg großen Anteil daran, dass sich sein Team mit einem 5:1 über BW Krefeld und einem 3:3 beim Gladbacher HTC den deutschen Mannschafts-Meistertitel sicherte.

Dann brach der 33-jährige Lübecker in Begleitung von Vater Lutz, Freundin Deike und Trainer Ralph Grambow auf nach New York, machte in Flushing Meadows sein persönliches Meisterstück des Tennis-Jahres. Mit drei Siegen meisterte er die Qualifikation für die US Openin New York, steht als einer von zwölf Deutschen im Hauptfeld beim letzten Grand-Slam-Turnier 2019.

Kamke „super glücklich“ über US-Open-Quali

„Ich bin super glücklich, dass ich mich fürs Hauptfeld qualifiziert habe und dass es mal wieder bei einem Grand Slam geklappt hat. New York ist natürlich allein von der Dimension ein ganz besonderes Turnier. Da wäre es schon ärgerlich gewesen, wenn ich nach einem Match wieder hätte abreisen müssen. Gerade in der zweiten und dritten Runde war ich sehr zufrieden mit meinem Spiel. Jetzt bin ich gut im Rhythmus und hoffe auf ein bisschen Losglück in der ersten Hauptrunde. Und wieso sollte ich nicht auch noch dort eine oder zwei Runden gewinnen!?“, sagte Kamke nach dem 7:5, 6:3 über den Slowaken Lukas Lacko in der finalen Qualifikationsrunde.

Lübecker erstmals seit 2016 wieder bei einem Grand-Slam-Turnier

Der Lübecker steht damit zum ersten mal seit den French Open 2016 in Paris wieder im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. damals unterlag er Pablo Cuevas (Uruguay) in vier Sätzen. Am Dienstag muss Kamke gegen den Spanier Fernando Verdasco, die Nummer 33 der Weltrangliste, ran.

58.000 Dollar Preisgeld sind sicher

Finanziell hat sich das Abenteuer New York für den 33-Jährigen, der in dieser Saison hauptsächlich auf der zweitklassigen Challenger-Tour unterwegs war, jetzt schon gelohnt. Bislang hatte Kamke sich 2019 – vor allem dank seiner Finalteilnahme beim Turnier in Braunschweig – 38 627 US-Dollar Preisgeld erspielt. Allein für die Erstrunden-Teilnahme in New York wird der Lübecker nun mit 58 000 Dollar belohnt.

Kerber muss in New York schon Montag ran

Als Erste des deutschen Dutzends (darunter ein Quintett aus Norddeutschland) muss am Montag die Kielerin Angelique Kerber, US-Open-Siegerin von 2016, gegen die Französin Kristina Mladenovic ran. Julia Görges (Bad Oldesloe), Mona Barthel (Neumünster) und der Hamburger Alexander Zverev bestreiten ihre Auftakt-Partien in Flushing Meadows ebenso wie Kamke erst am Dienstag.

Von Axel Wronowski

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