Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Sport im Norden MTV und LSV gegen neue Meister k.o.
Sportbuzzer Sport im Norden MTV und LSV gegen neue Meister k.o.
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:10 27.03.2018
Lübeck/Lauenburg

SH-Liga, Männer

HSG Eider Harde – MTV Lübeck 28:21. Trainer Peter Kasza zählte allein im ersten Abschnitt 24 Fehlwürfe und zehn technische Fehler seiner MTV-Crew. Nach der daraus resultierenden 19:6- Pausenführung zog die längst als Meister feststehende HSG gegen den Vorletzten sogar bis auf 22:8 (35.) davon. „Wir sind bis dahin ganz schön vermöbelt worden“, räumte Kasza ein.

Danach schaltete die HSG ein paar Gänge runter, so dass die Lübecker ihre 15. Niederlage in erträglichen Grenzen halten und das „Schlussviertel“ sogar mit 8:2 gewinnen konnten. „Gut für die Moral, mehr jedoch nicht“, weiß auch Kasza, dass die letzten beiden Heimspiele gegen Hürup II (14.4.) und Kronshagen (28.4.) gewonnen werden müssen, um die Mini-Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

MTV: Kutzner, Gauger - Jansen 6, Bentfeld 5/4, Otto, Prösch, im Sande je 2, Merk, Lühr, Khotsakit, Köppe je 1, Wolff.

SH-Liga, Frauen

Lauenburger SV – MTV Heide 25:30. „Heide hatte in der ersten Hälfte eine fast optimale Trefferquote. Wir bekamen in der Deckung keinen Zugriff“, sah Trainer Carsten Mahnecke seine Felle gegen den vorzeitigen Meister bereits beim 13:18 zur Pause davonschwimmen, zumal Keeperin Lena Gansor-Kaatz durch eine Fußverletzung gehandicapt war und die offene MTV- Deckung den LSV-Angriff ausbremste. „Ständig gegen Manndeckung zu spielen, macht nicht wirklich Spaß“, sagte Mahnecke und stellte die eigene Deckung auf eine 5:1-Formation um. Maren Knakowski sorgte als „Vorgezogene“ mit dafür, dass Lauenburg immerhin noch auf 24:27 (56.) und 25:28 (58.) herankam. „Mit gesunder Torhüterin und kompletter Mannschaft wären unsere Chancen deutlich größer gewesen“, meinte Mahnecke und will nun nach Ostern Platz zwei verteidigen.

LSV: Gansor-Kaatz - Reimers 7, Manthey 4, S. Stapelfeldt, Knakowski, A. Stapelfeldt je 3, Mehrkens 3/2, Lemmermann 2/1, Bahde, Matthiessen.

HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve – VfL Bad Schwartau 39:17. Vom Vorhaben, locker zu spielen, die Sicherheit und den Spaß am Spiel zurückzufinden, war beim punktlosen Schlusslicht nichts zu sehen. „Alle waren verkrampft, schenkten den Ball mit leichten Fehlern her. Es fehlte völlig an der Konzentration“, kommentierte VfL-Trainer Sven Kröger den 5:17-Pausenrückstand. Danach konnte Torhüterin Frauke Staaß nur noch Schlimmeres verhindern.

VfL: Fischer, Staaß - Drögemüller 5/1, Schlör 4, Tank, Semik je 2, Nadolni, Gierke je 2/1, Geisteier, Gutsch, Lekon, Burckhardt, Diekert.

rl