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Sport im Norden Mauritz-Racer wollen mit „Knalleffekt“ abtreten
Sportbuzzer Sport im Norden Mauritz-Racer wollen mit „Knalleffekt“ abtreten
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07:00 10.10.2019
Organisationschef Klaus Ziele freut sich über den Start von Maya Rehberg am Sonntag. Quelle: Jens Kürbis
Lübeck

Zeit für ein, zwei Fragen – Peter Mauritz hat sie eigentlich nicht. Der 63-Jährige steckt über beide Ohren im „Alles-muss-raus“-Verkauf seines „Intersport“-Geschäfts. Vor dem Hintergrund ist er auch am Sonntag beim Lübeck-Marathon am Start. „Es ist der Abschied des Intersport-Race-Teams“, erklärt Mauritz.

Und für das Ade hat sich Teamkapitän und Mitinitiator Claudius Michalak mächtig ins Zeug gelegt, die schleswig-holsteinische Laufelite nach Lübeck gelotst. „Es ist unser Dankeschön an Peter für 15 Jahre Unterstützung. Wir wollen mit einem Knalleffekt abtreten“, verspricht Michalak.

Fünf Staffeln, acht Einzelstarts

Die Mauritz-Racer werden mit 55 Läufern am Start sein, aufgeteilt in fünf Staffeln („Darunter drei, die richtig Gas geben“) und acht Einzelstarter.

Hat den Abschied fürs Team organisiert: Claudius Michalak. Quelle: Agentur 54°

Die Women-Racer führen Olympia-Starterin Maya Rehberg, 2011-Marathon-Siegerin Verena Becker, Triathletin Kaja Schröder und EM-Starterin Simone Braun an. Im ersten Männer-Team sind neben Triathlet Jan Stelzner, Lübecks „Dauerläufern“ Dennis Mehlfeld und Klaas Franzen auch Top-Triathlet Jean-Pierre de Lannoy und der bärenstarke Kieler Vilmos Tomaschewski zu finden.

„Über 10 km geht die Post ab“

„Wir haben auch über die 4,2 und 10 Kilometer sowie im Halbmarathon gute Leute platziert“, erklärt Michalak. Auf die 10 Kilometer freut er sich besonders: „Da geht die Post ab. Wir sind alle auf das Duell Lars Schwalm gegen Tomaschewski gespannt. Beide können um die 31:30 Minuten laufen.“ Den Zehner nimmt auch noch Maya Rehberg in Angriff, den Halbmarathon Dennis Mehlfeld, der zudem die Mauritz-Racer im Staffellauf ins Ziel führen wird.

Peter Mauritz (r.) ist beim Abschied seines Teams mit am Start. Quelle: Agentur 54°

Mauritz läuft „Legends“ ins Ziel

Den Schlusspunkt setzt der Meister selbst: Peter Mauritz läuft die „Legends“-Staffel ins Ziel. Wehmut verspürt er nicht: „Das bin ich nicht.“ Er freut sich vielmehr auf das Finale: „Da sind nicht nur 55 Läufer am Start, sondern auch 55 Freunde. Oberstes Ziel ist, dass wir alle Spaß haben. Und danach werden wir feiern.“

Von Jens Kürbis

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