Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Sport im Norden Motor streikt – Silkway-Rallye für von Zitzewitz schon vorbei
Sportbuzzer Sport im Norden Motor streikt – Silkway-Rallye für von Zitzewitz schon vorbei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:45 08.07.2019
Blick aus dem Auto: Der Toyota von Dirk von Zitzewitz wird von einem Feuerwehrwagen abgeschleppt. Quelle: DvZ
Irkutsk

Die Silkway-Rallye 2019, der Härtetest für die Dakar im Januar – für Dirk von Zitzewitz und seinen saudischen Piloten Yazeed Al Rajhi ist er nach 650 von 5000 Kilometern vorbei. Auf der zweiten, 413 Kilometer langen Etappe von Baikalsk, dem 17 000-Seelen-Örtchen am Baikalsee, ins russische Ulan-Ude versagte der Toyota den Dienst.

Überhitzter Motor, Leistungsverlust, Aus

„Die Etappe lief gut an. Bis Kilometer 35 lagen wir vorn. Dann ist der Motorkeilriemen gerissen. Dadurch hat die Wasserpumpe nicht mehr gearbeitet“, berichtete von Zitzewitz. Das Toyota-Duo hat es aber nicht gleich mitbekommen, „da wir Probleme mit dem Temperatursensor hatten“. Die Folge: ein überhitzter Motor, Leistungsverlust „und dann war er komplett kaputt“. Am Haken eines Markenkollegen und eines Feuerwehrwehrautos gelangte von Zitzewitz nach Ulan-Ude.

Auf der ersten Etappe führte die Route durch tiefe Schlamm- und Wasserlöcher. Quelle: hfr

All-Attiyah gewinnt auch zweite Etappe

Während Etappensieger Nasser Al-Attiyah (Katar) nach gut zwei Stunden der 243 Kilometer langen Spezialprüfung im Ziel war, brauchten Al Rajhi/von Zitzewitz gut acht. „Das ist sehr ärgerlich. Wir hatten uns Großes vorgenommen. Es sah auch gut aus, dass wir mit Al Attiyah mithalten können. Das Aus ist deshalb sehr bitter“, erklärte der Karlshofer.

Von Zitzewitz nach Start-Etappe Dritter

Etappe eins von Irkutsk nach Baikalsk mit viel Schlamm und großen Wasserlöchern hatte von Zitzewitz mit seinem arabischen Piloten auf Rang drei beendet – trotz Plattfuß. Jetzt geht es zurück in die Heimat. „DvZ“ plant Rallye-Starts mit seinem eigenen Team – im Side by Side als Pilot.

Jens Kürbis

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Julius Thole und Clemens Wickler verlieren das Finale der Beachvolleyball-WM, werden aber von 12 000 Fans gefeiert. Auch am Abend bei der Überraschungsparty, die mit einer Thole-Überraschung endete . . .

08.07.2019

1000 Finisher sind das Nahziel: Traditionsevent des LBV Phönix startet am 15. September erstmals auch mit Bambini-Kurzstrecke und Schüler-Cup-Wertung

08.07.2019

Die Hamburger Beachboys Julius Thole/Clemens Wickler stürmen am „Rothenbeach“ ins Finale der Heim-WM – die Story eines (fast) geplanten Erfolges.

06.07.2019