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Sport im Norden Niederlagen gegen Herne – Jetzt wird’s eng für Siek und Schwarzenbek
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17:59 03.02.2020
Schwarzenbeks Frederik Spreckelsen holte im Doppel mit Sören Wegner den einzigen Sieg gegen Herne. Quelle: Agentur 54°
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Schwarzenbek

Moritz Spreckelsen redete gar nicht lange drumherum: „Die Gäste waren heute insgesamt eine Klasse besser. Ich hätte mir gewünscht, dass es uns gelungen wäre, die Begegnung enger zu gestalten.“ Einen Tag nach dem vergleichsweise knappen 4:6 des SV Siek gegen Ruhrstadt Herne musste sich der TSV Schwarzenbek den Gästen aus NRW in eigener Halle deutlich mit 1:6 geschlagen geben.

Die Hoffnung, mit einem Heimsieg die Situation im Abstiegskampf der 3. Tischtennis-Bundesliga Nord deutlich zu seinen Gunsten zu verändern, erfüllte sich nicht. Im Gegenteil: Die Gäste aus Herne haben sich mit einem 4:0-Punkte-Wochenende vom letzten auf den siebten Platz verbessert, Schwarzenbek und Siek stecken auf den Abstiegsplätzen fest. Beiden Klubs gereichte es dabei diesmal zum Nachteil, dass sie den Gästeteams regelmäßig die Möglichkeit geben, an einem Wochenende beide Auswärtsspiele „im hohen Norden“ zu absolvieren. Denn so lohnte es sich für Herne doppelt, Adar Alguetti am Freitagabend aus den USA einfliegen zu lassen.

Abstiegsendspiel in Siek wird immer wahrscheinlicher

Auch Schwarzenbeks Abwehrspezialist Daniel Kleinert verlor gegen den extra eingeflogenen Adar Alguetti . Quelle: Agentur 54°

Direkt nach dem Match in Schwarzenbek machte sich der Israeli bereits wieder auf den Rückweg in seine Wahlheimat. Zuvor hatte er mit seinem Landsmann Michael Tauber das zweite Doppel gegen Daniel Kleinert/Moritz Spreckelsen gewonnen, auch alle Einzel gingen an die Gäste, einzig Frederik Spreckelsen und Sören Wegner hatten zum Auftakt in fünf Sätzen gegen Nicholas Tio/Uros Gordic punkten können. „Das sieht jetzt nicht gut aus mit Blick auf die Tabelle, aber ich denke, wir haben die Möglichkeit, noch genügend Punkte zu holen, um den Abstieg zu verhindern“, gibt sich Moritz Spreckelsen mit Blick auf die ausstehenden Heimspiel gegen Buschhausen (23.2.) und Fulda-Maberzell II (29.3.) sowie die Gastspiele in Hannover (14.3.) und Siek (19.4.) weiterhin zuversichtlich. Zumal die Gäste vor ihrer Abfahrt noch verrieten, dass Alguetti – der zuvor erst einmal zum Doppelspieltag Mitte November gegen Siek und Hannover 96 eingeflogen worden war – in dieser Saison wohl nicht mehr spielen wird. „Und gegen Hannover haben sie eine schwache Aufstellung wegen anderer Verpflichtungen ihrer Topleute“, sagt „Mo“ und weiß, dass Hernes weitere Gegner allesamt aus den Top-5 kommen.

Spielplan Rückrunde TSV Schwarzenbek Herren

(H=Heimspiel, A=Auswärtsspiel)

Sa., 4.1., 18.30: TTC Champions DüsseldorfTSV Schwarzenbek 6:2

So., 5.1., 14.00: SV Union VelbertTSV Schwarzenbek 6:2

Sa 11.1., 14.00: TSV Schwarzenbek – TTC 1957 Lampertheim 5:5

Sa., 25.1., 16.00: Hertha BSC BerlinTSV Schwarzenbek 6:1

So., 2.2., 14.00: TSV Schwarzenbek – TTC Ruhrstadt Herne 1:6

So., 23.2., 14.00: SC Buschhausen (H)

Sa., 14.3., 18.00: Hannover 96 (A)

So., 29.3., 14.00: TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell II (H)

So., 19.4., 14.00: SV Siek (A)

Siek mit dem Vorteil von noch vier Heimspielen

Verlässliche Größe beim SV Siek: Spitzenspieler Adrian Wiecek. Quelle: Jürgen Nuppenau

Ein ähnlich schwieriges Restprogramm hat der SV Siek. Dabei spricht für die Südstormarner, dass sie bereits einen Punkt mehr haben und noch zwei Möglichkeiten mehr, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Und nach den letzten beiden Auswärtsaufgaben bei Champions Düsseldorf und Union Velbert schon Mitte Februar (15./16.2) hat das Team um den in der Rückrunde noch unbesiegten polnischen Spitzenspieler Adrian Wiecek abschließend noch viermal in eigener Halle die Chance, gegen Buschhausen (22.2.), Hertha BSC (14.3.), Fulda-Maberzell II (28.3.) und beim Saisonfinale in eigener Halle gegen den Nachbarn aus Schwarzenbek zu punkten.

Spielpan Rückrunde SV Siek

(H=Heimspiel, A=Auswärtsspiel)

Sa., 4.1., 18.00: Hannover 96SV Siek 3:6

So., 12.1., 14.00: SV Siek – TTC 1957 Lampertheim 6:2

Sa., 1.2., 15.00: SV Siek – TTC Ruhrstadt Herne 4:6

Sa., 15.2., 18.30: TTC Champions Düsseldorf (A)

So., 16.2., 14.00: SV Union Velbert (A)

Sa., 22.2., 17.00: SC Buschhausen (H)

Sa., 14.3., 15.00: Hertha BSC Berlin (H)

Sa., 28.3., 15.00: TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell II (H)

So., 19.4., 14.00: TSV Schwarzenbek (H)

Dass es dabei im Saisonfinale gegen die Schwarzenbeker zum Endspiel um den Klassenerhalt kommt, erscheint wahrscheinlich. Wobei derzeit einiges darauf hindeutet, dass aus der 3. Liga Nord nicht zwei, sondern nur eine Mannschaft in die Regionalliga muss. „Wenn aus der 2. Liga kein Team aus dem Norden absteigt, aber Hertha BSC dorthin aufsteigt, ist bei uns ein weiterer Platz frei“, weiß auch Moritz Spreckelsen.

Auch Schwarzenbeks Frauen jetzt auf einem Abstiegsplatz

Je ein Sieg in Einzel und Doppel: Schwarzenbeks Kateryna Kiziuk Quelle: Oliver Zummach

Nach dem 3:6 im Landesderby gegen den neuen Tabellenzweiten VfL Kellinghusen geht es auch für die TSV-Ladys weiter um den Klassenerhalt. „Dass die Aufgabe schwierig werden würde, war klar. Kellinghusen hat gleich drei Ausländerinnen und mit der weißrussischen Nationalspielerin Katsiaryna Baravok eine richtig starke Nummer eins, die alle drei Spiele gewann“, weiß Cheftrainer Mirsad Fazlic. Kateryna Kiziuk/Olena Nalisnikovska gewannen ihr Doppel gegen Nikita Petrovova/Jeanine Liebold mit 3:0, während sich Kiziuk auch im Einzel gegen Petrovova mit 3:0 durchsetzte und solide punktet. Für den dritten Zähler sorgte Chiara Steenbuck mit einem 3:0 gegen Liebold.

„Im Kampf um den Klassenerhalt bleibt’s eng“, sagt Fazlic, der auf mögliche Rückzüge von Mannschaften nicht spekuliert: „Da gibt es jedes Jahre Gerüchte, an denen meistens nichts dran ist. Wir versuchen, die Liga sportlich zu halten.“

Spielpan Rückrunde TSV Schwarzenbek Damen

(H=Heimspiel, A=Auswärtsspiel)

Sa., 11.1., 15.00: TSV 1909 Langstadt II – TSV Schwarzenbek 5:5

So., 12.1., 14.00: TTC G.-W. Staffel 1953 – TSV Schwarzenbek 4:6

So., 2.2., 12.00: VfL KellinghusenTSV Schwarzenbek 6:3

Sa., 15.2., 15.00: DJK BW Annen (H)

Sa., 7.3., 15.00: T SV DJK Holzbüttgen (H)

So., 8.3., 14.00: TTK Großburgwedel (A)

Sa., 28.3., 14.00: Hannover 96 (H)

So., 29.3., 12.00: Sportclub Niestetal (A)

So., 19.4., 14.00: SC Poppenbüttel (A)

Von Christian Schlichting und Christoph Staffen

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