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18:10 22.11.2016
Reinfeld

SH-Liga Frauen

MTV Heide - SV Preußen Reinfeld 29:23 (12:11). „Eine katastrophale Leistung“, beschrieb Preußen-Betreuer Arno Möller das Spiel seines Teams in Heide. Und Trainer Detfred Dörling formulierte tief enttäuscht: „Eine Mannschaft gegen keine Mannschaft.“ Obwohl die Partie beim Blick aufs Zwischenergebnis zur Pause noch ausgeglichen schien, waren Dörling und sein Trainerkollege Thomas Kruse zu keinem Zeitpunkt zufrieden mit ihren Schützlingen. Zwar merkten die Reinfelderinnen samt Trainerteam schnell, dass die offensive Abwehr gegen Heide nicht fruchtete. Und ab der 10. Minute (5:1) agierten sie defensiver. Doch auch das brachte wenig, Heide marschierte mehrfach beinahe ungehindert durch die Preußen-Deckung. Und während Heide im Verlauf des Spieles immer besser wurde, häuften sich im Reinfelder Angriff die Fehler: So wurde die Torhüterin, die eigentlich keinen Ball zu fassen bekam, regelrecht angeworfen oder aber der Ball gleich neben dem Tor platziert. Zudem luden Tonding & Co. ihre Gegnerinnen durch Fehlabspiele zu Gegenstoßtoren ein. „Ich verstehe nicht, warum Ansagen von uns nicht beherzigt werden. Schließlich fahren wir vorab extra los und gucken uns Gegner an, um zu sehen, auf wen geachtet werden muss“, war Dörling mächtig verärgert. „Lediglich die drei Spielerinnen, die diesmal nicht eingesetzt worden sind, waren frei von Fehlern“, bescheinigte auch Möller allen ein hohes Maß an „Unvermögen“. Zudem fehlten mannschaftliche Geschlossenheit und Kampfgeist, eigentlich Reinfelder Stärken, komplett. Nur in den ersten fünf Minuten nach dem Seitenwechsel ließen die Reinfelderinnen ihr Können aufblitzen. „Um eine Partie zu gewinnen, reicht das bei weitem nicht. Da brauchen wir uns dann auch über ein Mitspielen im oberen Tabellenbereich gar keine Gedanken zu machen“, ärgerte sich das enttäuschte Betreuertrio.

Mit 10:6 Punkten auf Platz fünf ist Preußen dennoch weiterhin zumindest in der „erweiterten Spitze“ dabei. Denn Kiel/Kronshagen (26:26 gegen Mönkeberg/Schönkirchen) und Slesvig (33:33 gegen Tills Löwen) erzielten am Wochenende lediglich ein Unentschieden, liegen mit jeweils fünf Minuspunkten nur knapp vor Reinfeld. Spitzenreiter Treia/Jübek (15:1 Punkte) und die Lauenburger SV als erster Verfolger (13:3) gaben sich allerdings keine Blöße . . .

Preußen-Tore: Heins (7), Krisat (4), Rostek, R. Tonding (je 3), L. Beth (2/1), Albrecht (2), J. Sachse, Enke (je 1).

Landesliga Frauen

GHG Hahnheide - HSG Holsteinische Schweiz 27:25 (10:13).Zum zweiten Mal in Folge fuhren die Schützlinge von Trainer Gunnar Hansen zwei Punkte ein. Dabei kamen sie allerdings erst nach dem Seitenwechsel beim Stand von 10:14 (32.) richtig „in die Gänge“. „Anscheinend muss mein Team immer erst hinten liegen, um stark zu werden“, unkte Hansen. In der ausgeglichenen ersten Spielhälfte hatten die Gäste das Spiel sehr langsam gemacht, so dass die GHG ihre Stärken nicht einsetzen konnte. Nach Wiederbeginn änderte Hansen die Taktik, ließ

Gäste-Haupttorschützin Kathi Werdin (bis dahin sieben ihrer elf Treffer) von Sina El Batanony kurz decken. Die Partie nahm Fahrt auf, und Pia Uhlenbrook war kaum noch zu halten. Die 20-jährige Polizeianwärterin, die seit ihrem achten Lebensjahr hauptsächlich für die GHG Tore wirft, traf innerhalb von zwölf Minuten siebenmal, brachte ihre Farben vom 15:17-Rückstand auf 23:21 (50.) nach vorn. „Sie war auf ihrer Position halb links unheimlich stark und zeigte auch bei den Siebenmeterwürfen keine Nerven, verwandelte alle drei“, lobte Hansen die Lütjenseerin, die inzwischen in Hamburg wohnt, und hob zudem Keeperin Christin Müller hervor, die insbesondere in der zweiten Spielhälfte einige Großchancen der Gäste vereitelte, sowie die kämpferische Leistung seines Teams.

Landesliga Männer

SC Union Oldesloe - ATSV Stockelsdorf II 30:21 (15:11). „Unterirdisch“ hatte Kreisläufer Ben Reppin die Leistung seines SC Union eine Woche zuvor beim 26:31 in Ellerau genannt und war entsprechend pessimistisch in die Heimpartie gegen den ATSV II gegangen, weil keine Besserung abzusehen war. Doch er wurde positiv überrascht, alle Oldesloer überzeugten, trugen sich fast geschlossen in die Torschützenliste ein und präsentierten eine gute defensive Abwehr. Zudem hielten Silas Baumann in der ersten Spielhälfte und Marek Malzahn in der Schlussphase den SC-Kasten sauber. „Es war ein erfrischendes Spiel“, freute sich Reppin über diesen Erfolg: „Darauf können wir aufbauen!“ Nächster Gegner ist am Sonnabend (19 Uhr) allerdings auswärts der Wellingdorfer TV, nach Minuspunkten Spitzenreiter der Landesliga . . . EP

LN

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