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Sport im Norden Oberliga-Derby in Schwartau ist Pokal-Härtetest für HSG Ostsee
Sportbuzzer Sport im Norden Oberliga-Derby in Schwartau ist Pokal-Härtetest für HSG Ostsee
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20:10 28.02.2018
Janik Schrader zieht ab: Der VfL-Youngster (hier im Bundesliga-Derby gegen die U19 des THW Kiel) zählt zu Schwartaus Top-Talenten und darf sich heute mit den Oberliga-Männern gegen Spitzenreiter HSG Ostsee beweisen.
Janik Schrader zieht ab: Der VfL-Youngster (hier im Bundesliga-Derby gegen die U19 des THW Kiel) zählt zu Schwartaus Top-Talenten und darf sich heute mit den Oberliga-Männern gegen Spitzenreiter HSG Ostsee beweisen. Quelle: Foto: 54°

Handball-Oberliga Männer VfL Bad Schwartau II – HSG Ostsee N/G (heute, 20.30 Uhr). „Unsere Erfolgsaussichten sind eher gering. Wir werden unser Bestes geben, sehen uns jedoch klar in der Außenseiterrolle“, schätzt VfL-Trainer Guido Bock die Lage vor dem ungleichen Duell des abstiegsbedrohten Viertletzten mit dem souveränen Spitzenreiter realistisch ein. Doch trotz aller „Tiefstapelei“ liegt sein Hauptaugenmerk darauf, ungleich besser abzuschneiden als bei der 22:44-Packung im Hinspiel, bei dem die VfL-Reserve allerdings auch nur mit einem Zehner-Rumpfkader aufwarten konnte. Insofern baut Bock im heutigen Nachbarschaftsderby darauf, dass auch Schwartaus aktuelles Top-Talent, Janik Schrader, mit auflaufen kann, der Ende November in Grömitz zu den schmerzlich vermissten VfL-Youngstern zählte. Ansonsten dürfte in der Jahn-Halle die U23-Mannschaft an den Start gehen, die sich zuletzt beim Tabellenzweiten in Neumünster überaus achtbar geschlagen hat.

VfL-Zweite brennt auf Wiedergutmachung für Hinspiel-Klatsche – Frauen aus Stockelsdorf und Todesfelde mit Heimvorteil – Reinfeld auf Eis gelegt.

Beim souveränen Spitzenreiter stehen lediglich noch Fragezeichen hinter dem Einsatz der angeschlagenen Tjark Müller und Lars Bastian. Bei der Generalprobe für das mit Spannung erwartete Viertelfinalduell im Deutschen Amateur-Pokal gegen den VfL Fredenbeck II (Sa., 19.30 Uhr) in Grömitz wird HSG-Trainer Thomas Knorr sicherlich nicht allzu viele Experimente wagen, zumal für ihn die Oberliga-Punktrunde und der Drittliga-Aufstieg klar im Fokus stehen. Und vor allem bei seinem Heimatverein wird sich Titelanwärter Ostsee keine Blöße geben wollen . . .

Oberliga, Frauen

ATSV Stockelsdorf – FC St. Pauli (Sa., 17.30 Uhr). Beim 21:33 im Hinspiel weilte Trainer Nicolai Schmidt beim B-Lizenz-Lehrgang, so dass sein Co. Falk Richter sich den ATSV-Ausrutscher bei striktem „Backeverbot“ von der Bank aus allein ansehen musste. „Mit den zwei Siegen in Folge sind wir wieder voll im Soll, und jetzt wollen wir auch unser drittes Heimspiel in Folge gewinnen“, setzt Schmidt auf die deutliche Leistungssteigerung seiner Sieben in den vergangenen Wochen. „Mit 6:4 Punkten in der Rückrunde haben wir unser Vorhaben Klassenerhalt gestartet, und jetzt haben wir’s selbst in der Hand“, ist Schmidt zuversichtlich, obwohl er weiß, dass St. Pauli auch mit „Backe“ spielen kann. Denn vier seiner 14 Siege errang der Tabellendritte in fremden Hallen. Schmidt ist trotzdem guter Dinge, auch wenn er auf Nina Kindler (Schulterverletzung) eventuell länger verzichten muss.

SG Todesfelde/Leezen – SC Alstertal- Langenhorn (Sa., 18.30 Uhr). War die SG beim 24:32 im Hinspiel chancenlos, so will sie dem makellosen Spitzenreiter morgen vor Heimkulisse Paroli bieten. „Wir müssen vor allem vermeiden, in den Anfangsminuten überrannt zu werden“, betont To/Lee-Trainer Heiko Grell deshalb. Ob die Hamburgerinnen jedoch überhaupt den Sprung in die 3. Liga wagen, ist noch ungewiss, da ihr Trainer Kai Kespohl nach dieser Saison aus privaten und beruflichen Gründen aufhören wird. Wie auch immer: Die Pokal-Pause am letzten Wochenende hat der SG gut getan, denn einige Blessuren konnten auskuriert werden. So kann Trixy Rohlfs wieder am Kreis mitmischen, und auch Anna-Lena Grell ist wieder voll im Angriffsmodus, auch wenn sie ein paar Tage mit Grippe auf Eis lag. „Das gilt auch für einige andere Spielerinnen. Aber ich hoffe, dass alle bis Samstag wieder fit sind“, sagt Coach Grell, der auf jeden Fall ohne Kira Knauft (Schulterverletzung) auskommen muss.

Die für Sonntag angesetzte Partie SV Preußen Reinfeld – TuS Esingen wurde gestern „aus Sicherheitsgründen“ abgesagt und muss neu terminiert werden. Laut Preußen-Coach Detfred Dörling stellt die vom Eishoch „Hartmut“ in den letzten Tagen abgeladene Schneelast auf dem Hallendach der Joachim-Mähl-Schule offenbar eine zu große Gefahr auch für Spielerinnen und Besucher dar.

rl/ep

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