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Sport im Norden Oberliga-Rollen klar verteilt
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20:10 21.02.2018
„Das ist eine reizvolle und interessante Aufgabe.VfL-Betreuer Bernd Komotzki zu seinem Wechsel auf die Bank der Schwartauer Zweitliga-Männer
„Das ist eine reizvolle und interessante Aufgabe.VfL-Betreuer Bernd Komotzki zu seinem Wechsel auf die Bank der Schwartauer Zweitliga-Männer

Handball-Oberliga, Männer

Treffsicherer Wackelkandidat: Tjark Müller war mit sieben Feldtoren beim 33:18 in Aumühle neben Ben Jarik (7/3) der beste Ostsee-Schütze. Sein Einsatz im Rückspiel am Sonntag ist verletzungsbedingt noch fraglich. Quelle: Foto: Garve/54°

SG WIFT – VfL Bad Schwartau II (Sa., 17 Uhr). „Für uns gilt es, die Fehler aus dem mit 29:35 verlorenen Hinspiel aufzuarbeiten“, umreißt VfL- Coach Guido Bock das Pensum dieser Trainingswoche. Beim Tabellenzweiten in der Neumünsteraner Kreissporthalle sind die Schwartauer als Viertletzter krasser Außenseiter, „doch diese Chance wollen wir nutzen“. Schließlich brachte die VfL-Zweite bereits das Kunststück fertig, beim drittplatzierten THW Kiel II beide Punkte zu holen. Bis auf Niklas Jung sind alle aus dem Kader der Vorwoche dabei. „Wir haben noch einen großen Pool aus dem 99er-Jahrgang“, sagt Bock und will weiteren Nachwuchskräften Spielpraxis verschaffen.

Der langjährige Betreuer der Schwartauer Reserve, Bernd Komotzki, wechselt indes zur „Ersten“ und sitzt morgen Abend beim Zweitliga-Heimspiel gegen Dessau erstmals auf der VfL-Bank. „Nachdem Holger Tamm aufgehört hat, wurde ich von der Vereinsführung bereits im Dezember angesprochen, ob ich mir einen Wechsel in den Bundesligabereich vorstellen kann“, berichtet „Komo“ und fügt hinzu: „Das ist eine reizvolle und interessante Aufgabe, und ich habe mich nach Absprache mit Guido Bock dafür entschieden.“ Seinen Part bei der „Zweiten“ übernimmt Trainertochter Lena Bock, die bereits in den Vorwochen mit auf der Bank saß und mit dem U23-Team bestens vertraut ist.

HSG Ostsee N/G – TuS Aumühle- Wohltorf (So., 16.30 Uhr). Bei den HSG-Männern gibt’s noch kein Taktieren und keine Fokussierung aufs Viertelfinalduell im DHB- Amateurpokal gegen den VfL Fredenbeck II am 3. März. „Die Ausrichtung liegt bei uns klar auf der Meisterschaft. Natürlich wollen wir im Pokal so weit wie möglich kommen. Aber der Titelgewinn in der Oberliga hat die klare Priorität“, betont Trainer Thomas Knorr. „Wir wollen Vollgas geben und auch dieses Spiel klar gewinnen“, lautet die Zielsetzung vor der Sonntagnachmittag-Partie in Neustadt. In Aumühle gab’s ein klares 33:18 für die Ostsholsteiner, und somit liegt die Favoritenrolle klar bei der HSG, zumal der Aufsteiger mit der Roten Laterne in die Gogenkroghalle kommt. Da Piet Möller und Kim Reiter grippal angeschlagen sind und sich Tjark Müller im Herzhorn-Spiel einige Blessuren zuzog, sagt Knorr zwar: „Wir müssen bis zum Spieltag abwarten und dann sehen, wer tatsächlich einsetzbar ist.“ Aber der HSG-Kader ist so breit aufgestellt, dass er kein Risiko eingehen muss. Sein Heimdebüt dürfte Rechtsaußen Lars Bastian geben, der in Herzhorn bereits zum Kader gehörte.

Handball-Pokal kompakt

Schleswig-Holsteins Oberliga-Frauenteams haben an diesem Wochenende punktspielfrei. Grund dafür ist das Final Four im HVSH-Pokal, das in der Holmberghalle in Harrislee ausgetragen wird.

Klassentiefstes Team in diesem Turnier ist der TSV Alt Duvenstedt aus der SH-Liga, der zum Auftakt gegen den aktuellen Drittliga-Vierten und Gastgeber TSV Nord Harrislee antreten muss (Sa., 15.30 Uhr). Im Anschluss ab 18 Uhr wird im Drittliga- Duell zwischen dem SV Henstedt-Ulzburg und der HG Owschlag-Kropp- Tetenhusen der zweite Finalist ermittelt. Das Spiel um Platz 3 findet am Sonntag um 12 Uhr statt, das Finale wird um 14.30 Uhr angepfiffen. rl

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