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Sport im Norden „Ostsee-Derby“ als Gradmesser
Sportbuzzer Sport im Norden „Ostsee-Derby“ als Gradmesser
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20:10 16.10.2014
Timmendorfer Strand

West-Ostsee oder Ost-Ostsee? An welchem Strand das beste Eishockey im Oberliga-Norden gespielt wird, konnte in der vergangenen Saison nur äußerst knapp geklärt werden: 2:2 Siege bei 25:19 Toren standen zugunsten des EHC Timmendorfer Strand 06 gegen den Rostocker EC nach vier Vergleichen auf dem Papier. Heute ab 20 Uhr wollen Timmendorfs Beach Boys im ersten Duell der neuen Serie auf eigenem Eis gegen die Piranhas vorlegen.

„Die Rostocker wollen wie wir unter die Top Vier und mit einem Heimspiel in die Playoffs starten“, erwartet EHCT-Trainer Henry Thom gegen seinen Ex-Klub ein enges Duell. „Wenn wir aggressiv zu Werke gehen und unser Spiel wie im ersten Drittel gegen Nordhorn über 60 Minuten durchbringen können, haben wir gute Chancen. Die Mannschaft macht Tag für Tag Fortschritte.“

Die Piranhas kassierten nach zwei Siegen zum Auftakt beim 1:3 bei den Hannover Indians am vergangenen Sonntag ihre erste Niederlage und verloren Top-Torjäger Petr Sulcik sowie Verteidiger Sebastian Pritykin, die nach einer Massenprügelei mit Spieldauerstrafen heute aussetzen müssen. Neu-Trainer Sergej Hatkevich — der Weißrusse bestritt in der Saison 2000/2001 insgesamt 20 Spiele für die Beach Boys an der Seite von Thom — hat die Rostocker vor der Saison verjüngt und unter anderem mit dem Slowaken Igor Bacek verstärkt. „Auch bekannte Namen wie Stramkowski und Stratmann bürgen für Qualität“, weiß Thom.

Etwas Besonderes ist für ihn dieses „Ostsee-Derby“ noch nicht: „Jedes Spiel ist in dieser frühen Phase der Saison nach einem Monat auf dem Eis eine besondere Herausforderung. Die bisherigen Ergebnisse haben gezeigt, dass alles eng beieinander liegt und die Liga stärker und ausgeglichener geworden ist. Auch die bisher sieglosen Wedemarker und Nordhorner finden sich noch.“ Ein echter Gradmesser sei das Derby aber allemal.

Bei den Timmendorfern fehlen heute voraussichtlich nur die verletzten Jesper Delfs und Finn-Luca Zorn sowie eventuell Tibor Uglar (Seminar). Noch nicht im Kader ist Probespieler Aaron Scott (siehe Artikel rechts). Im Tor beginnt Jan-Niklas Gebert. „Er hat zuletzt mit seiner Leistung überzeugen können. Matze Rieck hat nach seinem New-York-Urlaub auch noch Trainingsrückstand“, erläutert Thom seine Entscheidung. Vergangene Saison verloren die Beach Boys die ersten beiden Duelle mit den Piranhas 3:9 und 3:7. Dafür wurden die Rückspiele mit 6:3 in Rostock und einem historischen 12:1 (6:0, 1:1, 5:0) auf eigenem Eis gewonnen — und damit auch der direkte Vergleich.

Christoph Staffen

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