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Sport im Norden Ostsee-Männer wollen über Elbflorenz ins Finale des Deutschen Amateur-Pokals
Sportbuzzer Sport im Norden Ostsee-Männer wollen über Elbflorenz ins Finale des Deutschen Amateur-Pokals
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20:10 29.03.2018
Grömitz/Neustadt

Der morgige Ostersonnabend steht ganz dick im Terminkalender der Ostsee-Handballer: In der Neustädter Gogenkroghalle erwarten die HSG-Schützlinge von Trainer Thomas Knorr um 18.15 Uhr die Zweitliga-Reserve des HC Elbflorenz aus Dresden im Halbfinale des Deutschen Amateur-Pokals. Beide Teams haben ein Ziel: Das Finale am 6. Mai in der Hamburger Barclaycard-Arena, das vor großer Kulisse als Anschmecker für das DHB-Pokal-Endspiel der Bundesliga-Profis über die Bühne geht.

Ex-Profi im Anflug: Der erstligaerprobte Ostsee-Winterzugang Lars Bastian will mit den HSG-Männern ins Finale einziehen. Beim 36:23 im Viertelfinale gegen Fredenbeck II warf der Rechtsaußen drei Tore. Quelle: Foto: Felix König/54°

Elbflorenz II ist aktuell Fünfter in der Oberliga des Mitteldeutschen Handballverbandes, Ostsee souveräner Spitzenreiter der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Auf dem Weg ins Halbfinale mussten beide keine allzu hohen Hürden überspringen, konnten ihre Duelle jeweils klar gewinnen und stehen morgen vor einem echten Härtetest in der höchstwahrscheinlich rappelvollen Gogenkroghalle . . .

„Elbflorenz zeichnet aus, dass sie im Amateur-Pokal immer mit drei, vier Profis spielen. Das kann man gut finden, muss man aber nicht. Es ist regelkonform, doch hier sollte der DHB seine Hausaufgaben machen. Aber die Sachsen sollen kommen, mit wem sie wollen – wir sind vorbereitet und warten auf sie!", hat Teammanager Roland Dieckmann einigen Frust abzuarbeiten. Auch Coach Knorr schlägt in die Kerbe und meint: „Dann sollte man diesem Wettbewerb einen anderen Namen geben oder zumindest die Reserve-Teams der Bundesligisten nicht zulassen.“

Auch den morgigen Termin findet Knorr eher suboptimal: „Amateurhandballer machen zu Ostern eigentlich etwas anderes.“ Sein Sohn Juri wird fehlen, da er mit der Jugend-Nationalmannschaft in Bosnien auf Torejagd geht. Jan-Ove Litzenroth laboriert an einer Oberschenkelverhärtung, und Nico Kibat plagen Wadenprobleme. „Das wird sicher ein interessantes, aber für uns schwieriges Spiel. Dennoch wollen wir eine gute Leistung aufs Parkett bringen“, geht Knorr davon aus, dass sich sein breit aufgestellter Kader zerreißen wird. Es ist erst die vierte Auflage dieses Pokalwettbewerbs. Bei der Einführung 2015 wurde DHK Flensborg als Schleswig-Holsteinischer Oberligameister und Drittliga-Aufsteiger erster Sieger. Dieses Kunststück könnte auch den Ostholsteinern gelingen. Titelverteidiger ist der TuS Spenge, der morgen im zweiten Halbfinale gegen RW Laupheim spielt. rl

LN

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