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Sport im Norden Raubmöwen setzen im Landesderby voll auf „Fisch“ Travemündes Drittliga-Handballerinnen wollen Jörl stoppen – Stockelsdorfs wiedererstarkte Oberliga-Frauen hoffen auf vierten Sieg in Folge
Sportbuzzer Sport im Norden Raubmöwen setzen im Landesderby voll auf „Fisch“ Travemündes Drittliga-Handballerinnen wollen Jörl stoppen – Stockelsdorfs wiedererstarkte Oberliga-Frauen hoffen auf vierten Sieg in Folge
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20:39 19.01.2017
Lübeck

3. Liga, Frauen

Klassische Rückraumschützin in Aktion: Lara Fischer ist Travemündes Topscorerin. Die 18-Jährige erzielte bislang 78 Saisontreffer (darunter 37 Siebenmeter) und ist damit die Nummer vier in der 3. Liga Nord. Quelle: Foto: John Garve/54°

TSV TravemündeHSG Jörl/Viöl (Sa., 16.30 Uhr). TSV-Trainer Christoph Nisius ist zwar kein Tiefstapler, aber mit Blick aufs Landesderby gegen den Tabellensechsten schwant im Böses. So fordert er: „Wir müssen verhindern, dass Jörl mit seiner routinierten Truppe ins Rollen kommt. Sonst haben wir keine Chance, das 17:31 aus dem Hinspiel vergessen zu machen.“ Insofern hofft er auch, dass die reaktivierte Torfrau Katrin Strauß (34) morgen nicht nur einsatzfähig, sondern auch spielberechtigt ist, um den über reichlich Zweitliga-Erfahrung verfügenden Gästen um die „Ex-Raubmöwe“ Lena Schulz als Regisseurin zumindest etwas mehr Abgeklärtheit in der Abwehr entgegensetzen zu können . . .

In der Travemünder Offensive besonders gefordert ist Lara Fischer, da Freya Welchert mit lädiertem Sprunggelenk morgen Nachmittag wohl nur ein paar Kurzauftritte absolvieren kann. „Mit ihren 1,80 Metern ist ,Fisch’ bei uns schon eine echte Größe und eigentlich auch unsere einzige klassische Rückraumschützin“, sagt Nisius und hofft, dass die 18-Jährige gegen Jörl ähnlich gut drauf ist wie zuletzt beim Tabellenführer in Oyten, wo sie allein für 13 der 33 TSV-Tore verantwortlich war.

Oberliga, Frauen

MTV HerzhornVfL Bad Schwartau (Sa., 16.30 Uhr). Zum Abschluss der Hinrunde fährt der VfL als Vorletzter nach Glückstadt, wo der MTV seine Heimstärke untermauern will. Schließlich holte Herzhorn seine acht Punkte allesamt in der Sporthalle Nord. Da VfL-Coach Adam Swoboda zusehends die personellen Alternativen ausgehen, hofft er auf die eine oder andere A-Jugend-Spielerin. Und er gibt sich trotzdem kämpferisch und sagt: „Wir sind zwar Außenseiter, doch wir werden versuchen, diese Rolle zu nutzen.“ Dass der MTV morgen mit einem Sieg in der Tabelle überholt werden kann, dürfte zusätzliche Motivation sein.

ATSV StockelsdorfSG Wilhelmsburg (Sa., 17.30 Uhr). Auch ohne einige verletzte Stammkräfte kamen die Hamburgerinnen am letzten Spieltag zu einem überzeugenden 23:19 gegen Altenholz, wodurch sie auf Platz elf kletterten. Mit drei Siegen in Folge hat sich Stockelsdorf aber sogar bis auf Rang sieben vorgearbeitet. „Kein Grund, sich auszuruhen“, stellt Trainer Matthias Steinhoff klar und setzt auch morgen auf die wiedergenesenen ATSV-Akteurinnen, die den jüngsten Leistungsschub bewirkten. Die Abwehr wird gegen Wilhelmsburg der Grundstein zum Erfolg sein. Daher erwartet Steinhoff von Routiniers wie Susen Langanke, Kristin Schröder und Nina Mitschker, dass sie ihre jüngeren Nebenleute mitreißen werden.

Oberliga, Männer

SG WIFT – VfL Bad Schwartau II (heute, 20 Uhr). „Die Neumünsteraner schwächeln in dieser Saison etwas“, meint Trainer Thomas Steinkrauß und sieht seine VfL-Reserve in der KSV-Halle beim Tabellensechsten nicht chancenlos. „Wenn wir nur annähernd so eine Leistung bringen wie zuletzt beim 31:21 gegen Hamburg-Nord, ist auch beim letztjährigen Vizemeister einiges möglich“, hofft Steinkrauß, dass er heute Abend auf den Erfolgskader des vergangenen Wochenendes bauen kann, auch wenn die A-Jugend morgen ein schweres Bundesliga-Spiel in Magdeburg absolvieren muss.

oel/rl

LN

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