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Sport im Norden Reinfeld und To/Lee nervenstark
Sportbuzzer Sport im Norden Reinfeld und To/Lee nervenstark
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20:10 04.09.2018
Wilde 13: Jacqueline Heins warf fünf Tore und sah nach in der 53. Minute nach der dritten Zeitstrafe „Rot“. Quelle: Foto: 54°
Reinfeld/Todesfelde/Stockelsdorf

Handball-Oberliga, Frauen

SV Preußen ReinfeldTuS Esingen 27:22 (12:10). Die Nervosität, die insbesondere bei den jungen Preußinnen vor dem Anpfiff herrschte, war im Match kaum zu spüren. Doch nach dem 5:3 (8.) sorgten kleinere Unstimmigkeiten auch zwischen Abwehr und Torfrau Annika Rahf dafür, dass die Gäste stets ausgleichen konnten (5:5/9., 9:9/23.). Danach lief Reinfelds Top-Keeperin zur Höchstform auf und gab ihren Teamgefährtinnen den nötigen Rückhalt, um bis zur Pause wieder auf zwei Tore davonzuziehen.

Nach dem Seitenwechsel und einigen kleinen Korrekturen waren die Gastgeberinnen nicht mehr zu halten und setzen sich zielstrebig auf 25:16 (52.) ab. Mit diesem komfortablen Vorsprung im Rücken wurden die Schützlinge von Detfred Dörling und Christian Neubauer in Angriff und Abwehr allerdings etwas „fahrig“, so dass Esingen mit einem 6:0-Lauf auf drei Treffer (25:22/59.) herankommen konnte. Im Endspurt zeigte sich aber, dass bei Reinfeld leistungsmäßig doch noch „Luft nach oben“ war, denn Kristin Schröder und Pia Uhlenbrook erhöhten in den letzten 35 Sekunden noch zum verdienten 27:22-Endstand.

Reinfeld: Rahf, Buschmann - Uhlenbrook 6/3, Heins 5, Schröder, Enke je 4, R. Tonding 4/2, Hirt 3, Denker 1, Lörch, L. Tonding, Eissing, Oeder, Neumann.

SG Todesfelde/LeezenTSV Altenholz 24:21 (9:9). „Wir haben unseren Angstgegner bezwungen, der Auftakt ist zumindest gelungen“, war Trainer Heiko Grell am Ende hochzufrieden mit seinem SG- Team, das schwer in Fahrt kam. Bis zum 9:9 (29.) durch Mirlinda Hani musste „To/Lee“ ständig einem Rückstand hinterherlaufen. „Wir haben die Deckung nicht zugemacht, und im Angriff war es doch sehr holprig“, sagte Grell und sprach die Defizite in der Pause an.

Erst nach dem 11:11 (34.) fing das SG-Spiel an zu laufen. Nicht zuletzt dank starker Paraden von Torhüterin Yara Heller, die einen glänzenden Tag erwischte, gelang es den Gastgeberinnen, sich beim 17:13 (40.) erstmals auf vier Tore abzusetzen. Altenholz schaffte beim 20:20 (53.) und 21:21 (54.) zwar noch jeweils den Ausgleich, doch die Schlussphase gehörte den Segebergerinnen, und Anni Knutzen machte in der Schlussminute mit dem 24:21 den Sack zu. „Es war die erwartet schwere Aufgabe, und ich habe in erster Linie auf die Stammformation gebaut“, sah sich Grell in seiner Taktik bestätigt und betonte: „Wir können hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.“

SG To/Lee: Heller, Godowski - Schmidt 5, Hani 5/3, Wulf 4, Riehl 3, Grell 3/1, Knutzen, Hübner, Claasen, Räihä je 1, Knauft, Hildebrandt, Studt.

TSV EllerbekATSV Stockelsdorf 21:20 (9:11). Lange Zeit lief alles nach Plan, denn der ATSV legte ein 9:6 (19.) sowie ein 14:11 (35.) vor und hatte das Spiel eigentlich im Griff. Für Torhüterin Simone Reese war Annika Kranich zwar noch einmal eingesprungen, musste aber kaum eingreifen, da Nina Blociszeski ihren Job zwischen den Pfosten wirklich sehr gut erledigte.

„Wir waren die klar bessere und schnellere Mannschaft“, stellte ATSV-Trainer Nico Schmidt fest, haderte jedoch mit der schlechten Verwertung etlicher gut herausgearbeiteter Torchancen. So sah er Ellerbek nach dem 19:19 (56.) nicht nur in Führung gehen, sondern nach dem 20:20 (58.) durch Fenja Schreiber auch 57 Sekunden vor dem Abpfiff per Strafwurf gewinnen. „Wir hatten die Möglichkeit, zumindest einen Punkt mitzunehmen, haben jedoch dumme Fehler gemacht und Ellerbek zu einem Siebenmeter verholfen, der unsere Niederlage besiegelte“, grollte Schmidt und forderte: „Aus unseren Fehlern müssen wir lernen!“ Dazu bleibt im Training zwei Wochen Zeit, da das Bredstedt-Spiel auf Wunsch der Gäste auf den 13. Januar verlegt wurde.

ATSV: Blociszeski, Kranich - Füllgraf 6, John 3, Bulgrin 3/1, Schreiber, Gravile je 2, Pünner, Kahler, Nieuwstraten, Miklenda je 1, Duve, Meißner, Bombosch.

EP/rl

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