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Sport im Norden Reinfeld wieder auf Aufstiegskurs
Sportbuzzer Sport im Norden Reinfeld wieder auf Aufstiegskurs
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18:10 28.02.2017
Reinfeld

Zwei Spiele, zwei Siege – Stormarns Handballteams auf Landesebene durften sich am Wochenende über eine maximale Ausbeute – und zwei Erfolge mit interessanten Auswirkungen auf die Tabellenkonstellationen – freuen.

SH-Liga Frauen

SV Preußen Reinfeld - HSG Holstein Kiel/Kronshagen 32:30 (14:15). Der knappe Sieg gegen die Gäste aus der Landeshauptstadt war umso umjubelter, weil drei Stunden zuvor Spitzenreiter Treia/Jübek mit einem 23:23 bei der Lauenburger SV erneut „geschwächelt“ hatte und die Reinfelderinnen nach Punkten wieder gleichgezogen hatten. Nur weil Treia im direkten Vergleich zweimal gewann, bleibt das Team von Detfred Dörling und Thomas Kruse hinter der Konkurrenz aus dem Kreis Schleswig-Flensburg.

Dass Betreuer Arno Möller dennoch vor allzu viel Euphorie warnte („Eigentlich ist der Blick auf die Tabelle noch zu früh, jeder wird noch Punkte lassen“) mag auch daran liegen, dass auch bei den Preußen gegen Kiel nicht alles rund lief. Nach gutem Trainingseindrücken schienen mit dem Anpfiff alle guten Vorsätze vergessen: Wieder häuften sich technische Fehler, erst als Kiel 10:6 (16.) führte, wachten Heins, Tonding & Co. auf, fanden zu ihrer Linie, „ging unsere Abwehr aggressiv und frühzeitig auf die Gegnerinnen zu“, befand auch Möller. Weil zudem Annika Rahf im Tor eine gute Phase hatte, ließen die Preußen neun Minuten lang kein Gegentor zu, führten so schließlich 12:10 (25.).

Obwohl die Deckung in der zweiten Halbzeit den starken Kieler Rückraum mit Annika Heinrichsen (dank kurzer Deckung durch Lara Zube nur noch drei Feldtore) und Rieka Thal (zwei) weitestgehend im Griff hatte, kam es nach dem 24:21 (43.) noch zum 25:25-Ausgleich (48.). Doch diesmal versuchten es die SVP-Frauen nicht mit der „Hau-ruck-Taktik“, sondern bauten überlegt auf, warteten auf ihre Chance und schlossen erfolgreich ab. Den Höhepunkt bildete das „Schlitzohr-Tor“ (Dörling) von Lara Zube, die einen Gegenstoß-Pass von Annika Rahf fing, sich anschließend aus der Umklammerung ihrer Gegenspielerin mit einem Schritt nach hinten löste, um dann im Fallen per Heber die herauseilende Keeperin zum 31:28 (58.) zu überwinden. Dörling und Kruse sprachen anschließend unisono von einer „hervorragende Mannschaftsleistung, in die sich alle eingebracht haben“.

SVP-Tore: Heins (9), Rostek (8/5), Albrecht (5), L. Tonding (3), Enke, Waldeck, R. Tonding (je 2), Zube (1).

LandesligaMänner

SC Union Oldesloe - MTV Lübeck 31:30 (14:11). Die Unioner brachten dem MTV im Kampf um den Aufstieg eine nicht erwartete Niederlage bei, die den Gast zudem Tabellenplatz zwei kostete. „Locker aufspielen, wir haben nichts zu verlieren“, lautet die Oldesloer Devise bereits seit drei Wochen, in denen sie zuvor mit Tills Löwen und der Holsteinischen Schweiz Teams bereits Topteams der Liga als Gegner hatten – und drei Punkte einspielten. „Wir waren diesmal wirklich gut, haben mit defensiver Abwehr überzeugt“, war Kreisläufer Ben Reppin äußerst zufrieden und hob Alexander Klein und Außen Maximilian Schug, der aus der Reserve ausgeholfen hatte, sowie einen „über sechzig Minuten grandiosen Marek Malzahn zwischen den Pfosten“ hervor. Das „gefällige Angriffsspiel“ führte über 10:6 (15.), 28:20 (50.) zum 31:25 (57.). „Viel länger hätte das Spiel dann aber auch nicht dauern dürfen“, wusste Reppin. Denn in den letzten drei Minuten fehlte es an Kondition. Den Anschlusstreffer erzielten die Gäste jedoch erst zwei Sekunden vor dem Abpfiff. EP

LN

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