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Sport im Norden Reinfelds Frauen jagen das Spitzenduo
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20:10 01.11.2016
Reinfeld

Das war ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz: Mit einem klaren 27:16 (14:11)-Erfolg gegen den TSV Lindewitt haben die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld das Verfolgerduell der bis dato nur einmal gestrauchelten Teams für sich entschieden und halten somit den Druck auf die noch verlustpunktfreien Spitzenteams des Lauenburger SV und HC Treia/Jübek aufrecht. Im nächsten Reinfeler Heimspiel in zwei Wochen kommen die Lauenburgerinnen, zuvor steht für das Preußen- Team von Detfred Dörling und Thomas Kruse noch das Spiel beim sieglosen Tabellenzwölften THW Kiel auf dem Spielplan (Sa., 16 Uhr).

Dass es gegen die Gäste aus Lindewitt letztlich zu einem Sieg mit elf Toren Vorsprung reichen würde, war zunächst nicht absehbar. Denn die SVP-Frauen leisteten sich einen Rückfall in alte Zeiten mit alten Fehlern, vergaben gleich zu Beginn diverse Chancen, warfen immer wieder flache Bälle in Richtung Tor, „obwohl die gegnerische Keeperin diese Würfe besonders gut abwehren konnte“, wie auch Preußen-Betreuer Arno Möller erkannt hatte.

Erst in der 7. Minute traf Lina Tonding zum 1:0, erst in der elften Minute fiel der Ausgleich zum 1:1. Dann aber hatten Tonding & Co. ihren Rhythmus gefunden, zogen auf 8:4 (17.) davon. Bevor der nächste „Rückfall in alte Zeiten“ (Dörling) folgte, sich sein Team „eine Pause gönnte“ und Lindewitt zum 8:8 ausglich (22.). Erst nachdem Annika Rahf mit einem am Kreis abgefangenen Ball den ersten Rückstand verhindert hatte, war es erneut Lina Tonding, die ihre Mitspielerinnen gut in Szene setzte und so die 14:11-Pausenführung ermöglichte.

Nach dem Seitenwechsel stellten Dörling und Kruse auf die defensive Abwehrvariante um, aus der heraus über erste und zweite Welle einfache Tore fielen und ihr Team vorentscheidend auf 27:14 (52.) davonzog. „Leider haben wir es in den verbleibenden acht Minuten versäumt, weitere fünf Hundertprozentige zu versenken“, ärgerte sich Möller. Wohl auch, weil Dörling so zehn Euro sparte, die sonst in die Mannschaftskasse geflossen wären: „Die muss ich zahlen, wenn meine Mädels über dreißig Tore werfen“, verriet der Coach. Bezahlen mussten aber Möller und Kruse, weil ihr Team „unter zwanzig Gegentreffern“ geblieben war.

SVP-Tore: Heins (6), L. Tonding (4), Krisat (3), Rostek (3/1), Sachse, R. Tonding, Braun, Bernert (je 2), Enke, Albrecht, Frank (je 1).

EP

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