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Sport im Norden Rückschlag für TSV Trittau
Sportbuzzer Sport im Norden Rückschlag für TSV Trittau
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23:03 05.10.2019
Sergey Sirant sorgte für den einzigen Punktgewinn im Heimspiel gegen Wipperfeld Quelle: Jürgen Nuppenau
Trittau/Lübeck

Als der Ungar Gergely Krausz das zweite Herren-Einzel abgegeben, sich dabei immer wieder an die schmerzende Leiste gegriffen hatte, war die bittere Heimniederlage nicht mehr abzuwenden: Der TSV Trittau hat sein viertes Saisonspiel in der Badminton-Bundesliga gegen den bis dato sieglosen 1. BC Wipperfeld mit 1:6 verloren, rutscht in der Tabelle so weiter ab. Und es wird nicht einfacher. Am Sonntag kommt der Vizemeister TV Refrath in die Trittauer Gymnasium-Halle (15 Uhr).

„Das ist leider nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Uns war klar, dass es gegen Wipperfeld, das erstmals sein Topteam beisammen hatte, schwer werden würde. Aber einen Punkt hätten wir schon gern mitgenommen“, haderte Teamchefin Sabina Persson.

Krausz und Hopton angeschlagen

Das Problem: Die Engländerin Jessica Hopton war nicht fit, laboriert an Knieproblemen. Den Ungarn Krausz plagten zudem Leistenprobleme. „Er konnte sich kaum bewegen“, erklärte Persson, die vor allem das verlorene Damen-Einzel ärgerte. Das hatte Priskila Siahaya gegen die 42 Jahre alte, gebürtige Chinesin Jie Yao in vier Sätzen abgegeben. „Das war schon enttäuschend“, gab Persson zu, „Priskila hat es nicht geschafft nach ihrem gewonnen Satz das Tempo hochzuhalten. Jie war schon angeschlagen, mit den Kräften am Ende.“

Der Lichtblick im Trittauer Team: Sergey Sirant. Der 25-jährige Neuzugang, der mit dem russischen Mixed-Team EM-Bronze gewonnen hat, sorgte für den einzigen Punktgewinn. Persson zufrieden: „Er hat solide gespielt.“

Oskari Larkimo verliert Quelle: Juergen Nuppenau

Persson für Krausz?

Die Niederlage wollte die Teamchefin nicht all zu hoch hängen, „da die Mannschaft deutlich gehemmt war“. Abhaken, neues Spiel. Beim Heimspiel-Doppel geht es am Sonntag gegen Refrath weiter. Und das wohl ohne Krausz. „Mit den Schmerzen macht das keinen Sinn“, sagt Persson, die so wohl einen ihrer Söhne, Nikolaj oder Jonathan, ins zweite Herren-Einzel schickt.

Ostermeyer zurück in Trittau

Brisant: Mit Refrath kehrt auch Kilasu Ostermeyer nach Trittau zurück. Die Thailänderin verstärkt seit dieser Saison den amtierenden Vizemeister, der sich noch den Berliner Brian Holtschke sowie den Hamburger Hauke Graalmann und Ann-Kathrin Spöri geangelt hat. Die Mission ist klar: Refrath setzt in dieser Saison voll auf Attacke. Vereinschef Heinz Kelzenberg gibt sich ehrgeizig: „Unser Ziel ist, nach 2017 den Meistertitel erneut nach Refrath zu holen.“

Trittauer Reserve weiter top

Die zweite Mannschaft siegte 5:2 beim 1. BV Mülheim II, ist damit Spitzenreiter in der 2. Bundesliga. Für die Punkte sorgten die Doppel David Jones/Daniel Seifert und Daniela Macias Brandes/Danica Nishimura Higa sowie Jones, Brandes und Alexander Mernke im Einzel.

TSV Trittau – 1. BC Wipperfeld 1:6. Herren-Doppel: Nikolaj Persson/Ary Trisnanto – Mark Lamsfuß / Iikka Heino 8:11, 8:11, 8:11; Damen-Doppel: Inalotta Suutarinen / Jessica HoptonWen Hsing Cheng / Miranda Wilson 12:10, 7:11, 5:11, 6:11; Herren-Doppel 2: Oskari Larkimo / Sergey Sirant – Jones Ralfy Jansen / Matthew Grimley 7:11, 5:11, 11:13; Herren-Einzel 1: Sergey Sirant – Iikka Heino 10:12, 11:8, 11:6, 11:5. Damen-Einzel: Priskila Siahaya – Jie Yao 7:11, 10:12, 12:10, 8:11, Mixed: Inalotta Suutarinen / Oskari Larkimo – Wen Hsing Cheng / Jones Ralfy Jansen 6:11, 7:11, 7:11; Herren-Einzel 2: Gergely KrauszAdam Mendrek 13:11, 7:11, 7:11, 7:11.

Von Jens Kürbis

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