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Sport im Norden SH-Ligist Reinfeld zum Siegen verdammt
Sportbuzzer Sport im Norden SH-Ligist Reinfeld zum Siegen verdammt
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20:10 24.11.2016
Reinfeld

Die Ausgangssituation könnte unterschiedlicher kaum sein. Während die Handball-Teams in den Landesligen zuletzt positiv zu überraschen wussten und nun am Wochenende gegen Teams aus der Spitzengruppe befreit aufspielen können, stehen die SH-Liga-Frauen des SV Preußen Reinfeld nach der jüngsten Niederlage mächtig unter Druck und müssen gegen den Tabellennachbarn HSG Mönkeberg- Schönkirchen morgen (19 Uhr) in der Sporthalle der Joachim-Mähl- Schule unbedingt punkten.

„Im Grunde können wir uns keinen Fehltritt mehr erlauben“, betont Arno Möller, Betreuer bei Preußen Reinfeld. Coach Detfred Dörling hat indes ein gutes Gefühl: „Ich weiß, dass es klappen wird!“ Nach dem überraschenden 23:29 bei Aufsteiger MTV Heide hat das Team unter der Woche im letzten Training Schwachstellen angesprochen und eine neue Taktik einstudiert. Dörling sieht in der Abwehr kein Problem, obwohl Aufsteiger Mönkeberg drei starke Spielerinnen hat, auf deren Konten sich die Tore verteilen. „Wenn wir den Kopf frei bekommen und mit unserer Durchschlagskraft im Angriff erfolgreich sind, ist ein Sieg drin“, betont der Coach, der morgen auf einen kompletten Kader zurückgreifen kann.

Auswärtspartien stehen bei den Stormarner Landesligisten an. Ebenfalls morgen um 19 Uhr müssen die Männer des SC Union Oldesloe beim Wellingdorfer TV antreten. Die Gastgeber rangieren zwar auf Platz 3, sind nach Minuspunkten aber Spitzenreiter der Landesliga. „Natürlich sind wir krasser Außenseiter, allerdings wollen wir uns auch nicht den Abend verderben, indem wir uns überrollen lassen“, betont Ben Reppin. Eine besondere Taktik haben sich die Oldesloer aber nicht zurecht gelegt. „Wir sehen direkt auf dem Feld, was geht“, so SCU-Kreisläufer Reppin. Wieder dabei ist Alex Klein, der aufgrund eines Bandscheibenvorfalls über ein halbes Jahr pausieren musste.

Am Sonntag (15 Uhr) sind die Frauen der GHG Hahnheide beim Preetzer TSV zu Gast. „Die letzten Gegner hatten immer nur eine Haupttorschützin, Preetz hat gleich vier bis fünf starke Werferinnen“, weiß GHG-Coach Gunnar Hansen. Beim Tabellenzweiten mit nur zwei Minuspunkten haben seine Schützlinge natürlich die Außenseiterrolle, doch will er sich davon nicht einschüchtern lassen: „Wir müssen einfach nur versuchen, unser Spiel durchzudrücken.“ EP

LN

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