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Sport im Norden Stender greift DM-Platz zwei an
Sportbuzzer Sport im Norden Stender greift DM-Platz zwei an
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14:47 15.07.2019
Mike Stender will mit seiner KTM wieder ganz weit nach vorn in die Punkte fahren. Quelle: MS/HFR
Eutin/Schweighausen

Im Schwarzwald soll die schwarze Serie der hiesigen Motocrosser endlich enden: Beim sechsten Lauf der MX Open Meisterschaft in Schweighausen, 50 Kilometer nördlich von Freiburg, hat sich Mike Stender zum Ziel gesetzt, wieder auf Platz zwei in der Gesamtwertung der nationalen Motocross-Meisterschaft vorzufahren.

Zuletzt war der 28-jährige Eutiner aus dem Kosak Racing Team vom Pech verfolgt, hatte sich zunächst den Mittelhandknochen gebrochen und war bei seinem Comeback vor zwei Wochen beim MX Masters in Mölln erneut gestürzt. Dabei verletzte er sich erneut und musste schließlich auch das zweite Rennen am Grambeker Heidering aufgeben.

In Mölln von zu enger Bandage gestoppt

„Beim Sturz im ersten Rennen hatte ich mich am Hinterrad des anderen Fahrers am Ellenbogen verletzt. Die Bandage, die mir vor dem zweiten Rennen angelegt wurde, war dann wohl zu eng, deshalb hatte ich drei Runden vor Schluss kein Gefühl mehr in meiner Hand“, blickt der KTM-Pilot inzwischen entspannt zurück.

Belgier Getteman mit (zu) großem Vorsprung

Denn: „Ich habe schon wieder trainiert, und nun will ich in Schweighausen den zweiten Platz zurück“, sagt er mit Blick aufs Klassement, in dem der Saar­län­der Suzuki-Pilot Stefan Ekerold mit 207 Zählern nur sechs Punkte vor ihm liegt. Der führende Belgier Jens Getteman, der für ein deutsches Team startet und deshalb bei der nationalen DM gewertet wird, „ist mit 231 Punkten aber schon zu weit weg“, weiß er.

Davide von Zitzewitz trainiert lieber für Tensfeld

Davide von Zitzewitz auf seiner KTM. Quelle: Rindfleisch

Zu weit weg ist die Spitze auch bereits für Davide von Zitzewitz. Der 27-jährige Karlshofer hatte die ersten beiden MX-Open-Rennen der Saison verpasst. „Deshalb werde ich am Wochenende trainieren und mich aufs MX Masters in Tensfeld konzentrieren“, betont der KTM-Pilot.

Zu früh kommt selbst das Rennen in einer Woche im Segebergischen noch für Louis Höhr. Der Stockelsdorfer, der sich Anfang Juni das Schlüsselbeim gebrochen hatte, musste einen ersten Trainingsversuch auf seiner KTM vor wenigen Tagen noch abbrechen. Daraufhin hakte er Tensfeld ab. An diesem Wochenende will er es erneut probieren. Wenn’s gut läuft, kann er sich einen Start beim nächsten Stopp der MX Open-Serie Ende Juli in Wollgast vorstellen.

Christian Schlichting

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