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Sport im Norden Stirls Viererpack lässt Malente im Abstiegssumpf stecken
Sportbuzzer Sport im Norden Stirls Viererpack lässt Malente im Abstiegssumpf stecken
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22:35 06.04.2013
Hektik im Gästetor: WSV-Keeper Dührkopp gerät nach dem 1:2-Anschluss in die Bredouille. Quelle: Neelsen
Lübeck

TSV Travemünde — WSV Tangstedt 2:2 (0:0). Zwei Halbzeiten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. „In Hälfte eins hatten wir große Chancen, konnten die aber nicht nutzen.“ Nach der Pause fielen die Tore dann im Minutentakt: Erst legte der Dritte aus Tangstedt vor 150 Fans am Rugwisch zwei Treffer durch Krezo (48.) und Bahr (50.) vor, eine Minute später erzielte Lennart Kurth den Anschluss. „Wir haben direkt die Antwort gegeben. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt“, sah TSV-Trainer Sven Sercander ein munteres Spiel, in dem Martin Szymczyk (65.) per Strafstoß den Ausgleich markierte. Am Ende hätte der TSV dann sogar noch gewinnen können, Wendt vergab jedoch.

TSV MalenteTSV Trittau 2:5 (1:1). Rund 80 Minuten lang war die Partie ausgeglichen — bis zur Show des Felix Stirl: Der Trittauer erzielte nach seinem Treffer in der ersten Hälfte innerhalb von drei (!) Minuten einen Hattrick und machte den Sieg für die Gäste perfekt. „Da war habe ich mir schon die Tränen weggewischt“, bekennt Malente-Coach Fabian Mewes: „Wir haben das Spiel dann abgeschenkt, sehr ärgerlich.“ Zuvor hatten sich die Gastgeber mutig gezeigt, waren durch Christian (21.) und Sebastian Lesch (51.) zweimal in Führung gegangen. Stirl (42.) und Daniel Herdt (56.) konnten jedoch ausgleichen. Malente bleibt weiter 16., Trittau untermauerte Platz neun.

Sereetzer SVVfL Oldesloe 0:0. Es war sicher kein 0:0 der besseren Sorte. Sowohl der Tabellensiebte aus Sereetz als auch der Elfte aus Oldesloe verpassten es bei der Nullnummer, in der die Ostholsteiner feldüberlegen waren, die wenigen Chancen zu nutzen. „Wir blicken dem Spiel mit Wehmut hinterher“, sagt Heinz Menke, Trainer der Sereetzer. Seine Elf musste für die Partie nach Moisling ausweichen, weil das heimische Grün nicht bespielbar war. „Wir waren insgesamt die bessere Mannschaft, haben unsere Chancen aber einfach nicht genutzt“, sagt der SSV-Coach über die zerfahrene Partie, in der beiden Mannschaften der fehlende Spielrhythmus anzumerken war.

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