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Sport im Norden TSG-Handballerinnen zahlen Lehrgeld
Sportbuzzer Sport im Norden TSG-Handballerinnen zahlen Lehrgeld
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20:10 13.08.2018
„Wir müssen jetzt das Negativerlebnis aus den Köpfen bringen.“Maryna Bratenkova Co-Trainerin TSG Wismar
Flensburg/Wismar

Die Handballerinnen der TSG Wismar bereiten sich intensiv auf die am 15. September beginnende Saison in der 3. Liga vor. Erster Gegner wird dann in der Wismarer großen Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße der Frankfurter HC sein.

Während in den vergangenen Wochen die Spielerinnen individuelle Pläne umsetzen mussten und viel Krafttraining in den Knochen haben, legt das Trainerteam Christoph Nisius/Maryna Bratenkova jetzt viel Wert auf die spielerischen Elemente. Ohne Julia Bartlau, Jennifer Martin, Julia Marten und Tina Schultz nahm das Team an einem Turnier in Flensburg teil. Von vier Mannschaften belegten die Wismarerinnen am Ende den dritten Platz.

Die Hansestädterinnen zahlten aber viel Lehrgeld und haben gemerkt, wie hoch die Trauben in der 3. Liga hängen werden. Denn mit Harrislee (2. Liga) und Henstedt- Ulzburg (3. Liga) waren hochkarätige Teams die Gegner. Das Teilnehmerfeld komplettierte Alt Duvenstedt (4. Liga). Gegen den Oberligisten aus Schleswig-Holstein tankten die Wismarer Damen dann auch ein wenig Selbstvertrauen und gewannen die Partie mit 22:13 (12:6). Doch gegen den TSV Nord Harrislee und SV Henstedt-Ulzburg hatten die Wismarerinnen in zweimal 20 Minuten keine Siegchance. Gegen den Zweitligisten unterlag das TSG-Team, das diesmal nur von Co-Trainerin Maryna Bratenkova betreut wurde – Nisius macht Urlaub in Spanien – mit 9:23 (4:9). „Die Mannschaft war körperlich für uns zu stark. Die Spielerinnen aus Harrislee haben fünf Wochen Athletik-Training hinter sich. Das haben wir im direkten Vergleich gespürt“, so Bratenkova.

Auch gegen den künftigen Kontrahenten aus Henstedt-Ulzburg konnten die Hansestädterinnen wenig ausrichten. Am Ende siegte der Gegner mit 23:12 (14:6). „Wir werden die Spiele gründlich auswerten. Doch wir wollen dieses Turnier nicht überbewerten, zumal wir uns noch im Aufbautraining befinden“, meinte die TSG-Trainerin. „Unsere sechs neuen Spielerinnen müssen in die Mannschaft wachsen. Dafür sind solche Testspiele wichtig“, sagt Maryna Bratenkova. „Wir müssen jetzt das Negativerlebnis aus den Köpfen bringen“, ergänzt sie.

Schon am Wochenende stehen die nächsten Testspiele an. Am Sonnabend nehmen die Schützlinge von Trainer Nisius in Todesfelde (Schleswig-Holstein) an einem Turnier teil.

TSG: Spierling – Krohn, Bunke, Laas, Bibow, Pinkohs, Powierski, Millrath, Misevska, Wolter, Karau, Kellert.

Peter Preuß

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