TSV Trittau spielt ums Playoff-Heimrecht
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14:13 22.02.2020
Kann Priskila Siahaya, die zuletzt neun Mal in Folge ihr Einzel gewann, auch gegen Yvonne Li erneut gewinnen? Ihr Einsatz ist fraglich Quelle: Jörg Lühn
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Trittau

Es ist das letzte Heimspiel der regulären Saison, und noch nicht allzu lange steht fest, dass Badminton-Bundesligist TSV Trittau dabei nicht mehr Punkte gegen den Abstieg sammeln muss, sondern die Frage zu klären ist, ob das Team um Spitzenspielerin Priskila Siahaya noch die Chance auf ein Heimspiel im Playoff-Viertelfinale hat. Bisher stand Trittau zweimal im Viertelfinale, beide Male gegen den SC Union Lüdinghausen. Und der tritt an diesem Sonntag ab 15 Uhr – im letzten Heimspiel der regulären Saison – einmal mehr beim TSV an.

Top-Duelle garantiert

Es ist das Gastspiel des Bundesligisten mit aktuell den meisten Nationalspielern. Angeführt wird das Team auf der Damenseite von der Hamburgerin Yvonne Li, die erste Anwärterin auf das einzige deutsche Olympia-Ticket fürs Dameneinzel. In der Bundesliga weist sie eine herausragende Bilanz auf, spielte zwölf Mal und gewann elf Mal. Die einzige Saisonniederlage kassierte sie gegen Trittaus Priskila Siahaya. Ein Duell auf allerhöchstem Niveau, auf das sich die Zuschauer auch diesmal wieder freuen – so es denn zustande kommt. Denn ausgerechnet vor dem eventuell letzten Heimspiel der Saison hat sich die 23-jährige Indonesierin einen Virus eingehandelt, musste unter der Woche mit dem Training aussetzen. Ob es für einen Einsatz reicht – darüber wollten die Verantwortlichen im Vorfeld keine genaueren Auskünfte geben.

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Nikolaj Persson in zweiter Mannschaft

Wie sie sich insgesamt sehr bedeckt hielten. Verraten wurde immerhin, dass Nikolaj Persson am Sonntag ab 12 Uhr mit der TSV-Zweiten in der 2. Bundesliga Nord beim Horner TV in Hamburg antritt. Klar ist zudem, dass der Ungar Gergely Krauss beim Uganda International in Kampala um Punkte im Olympia-Ranking spielt. Ansonsten aber wolle man „mit verdeckten Karten spielen“, wie es Jonathan Persson formulierte. Wohl auch, weil sich beide Mannschaften inzwischen bestens kennen. Dazu beigetragen haben auch die zusätzlichen Begegnungen im Playoff-Viertelfinale, die Trittau (2017 und 2018) beide gewann. Die dadurch erspielten Teilnahmen am Final Four sind die bisher größten Erfolge des Klubs aus Stormarn, am Ende wurde es beide Male Platz vier.

Es geht ums Heimrecht in Playoffs

Platz vier müsste es nun auch am Ende der Hauptrunde sein, um anschließend im Viertelfinale Heimrecht zu haben, wenn es um eines der beiden restlichen Tickets für die DM-Endrunde in Mülheim geht. Tabellenerster und -zweiter sind direkt fürs Final Four am 9./10. Mai qualifiziert, die Teams auf den Plätzen drei und vier nach den 18 Spieltagen haben im Playoff-Viertelfinale (18./19. April) Heimrecht gegen den Hauptrundensechsten beziehungsweise -fünften.

Von Christian Schlichting

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