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Sport im Norden TW segelt Champions League
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22:10 06.07.2018
Die Flotte der Laser (links) stellt zur Travemünder Woche 2018 mit 173 Booten das größte Feld. Quelle: Foto: Segel-Bilder.de
Lübeck

Noch ist aber Zeit. Erst am Montag ist Meldeschluss. „Es könnten schon ein paar mehr Boote und Teilnehmer sein.“ TW-Sportchef Jens Kath ist mit dem derzeitigen Stand nur bedingt zufrieden. Einige Klassen, wie der der Contender und 420er, stehen auf der Kippe. Kath: „Da haben bisher zu wenig gemeldet.“ Nach der Ausnahmewoche im Vorjahr, der TW der Jugend, der aus Kapazitätsgründen viele Klassen fern bleiben mussten, segelt die TW 2018 in ruhigerem Wasser.

Premiere an der Pinne: Bürgermeister Jan Lindenau.

Das aber erneut spektakulär – als Woche der Meisterschaften plus Bundesliga, Champions League, Mittel- und Langstrecke und der Premiere von Bürgermeister Jan Lindenau.

Doch noch steckt die TW 2018 in den Startlöchern. Der Aufbau an Land, der der Bühnen, Zelte, Bars und Stände, er beginnt erst am Dienstag. Dann werden die ersten Zeltböden und Startrampen verlegt.

„Das ist die heiße Phase mit vielen kleinen Details“, erklärt Kath. Der TW-Führung um Geschäftsführer Frank Schärffe bleibt so auch keine Zeit für einen Abstecher nach Warnemünde, wo heute die 81.

Segelwoche startet – mit rund 1800 Aktiven aus 33 Nationen und der WM der OK-Jollen, der EM der A-Cats und der Kite-Surfer als Höhepunkt.

Auch Travemünde wartet mit zahlreichen Titelkämpfen auf. Da sind die WM der Vaurien, einer Jolle, ähnlich der der Piraten. 63 Boote aus neun Nationen sind bisher gemeldet, darunter ein Starter aus Angola. Die Flying Junior, kurz FJ, einst als Nachwuchsboot für den Flying Dutchmann konzipiert, küren vor Travemünde ihren Europameister (36 Boote aus 5 Nationen). Topbesetzt mit 77 sowie 96 Booten aus vier Nationen sind die Internationalen Deutschen Jugend-Meisterschaften der Laser 4.7 und Laser Radial. „Das sind unsere stärksten Felder“, erklärt Kath. Um Meisterehren geht es auch bei der DM der Variantas, die mit bisher 27 gemeldeten Booten allerdings den Meisterschaftsstatus nur knapp halten können, und den German/Dutch Open der 5.5mR-Yachten (17 Boote aus neun Nationen).

Am zweiten Wochenende segelt die TW dann erstmals auf Kurs Königsklasse. Die „Youth Sailing Champions League“ feiert vor Travemünde ihre Premiere. Eine Idee der Agentur „Konzeptwerft Hamburg“ um Oliver Schwall und Segel-Legende Jochen Schümann, die schon die Segel-Bundesliga aus der Taufe gehoben haben. Schwall & Co. hoffen auf bis zu 18 Teams (U23). Mittendrin: ein Boot des Lübecker Yacht-Clubs.

Das erste Wochenende steht ganz im Zeichen der Segel-Bundesliga. Die erste und zweite Liga (mit dem Lübecker Yacht-Club und dem Lübecker Segler-Verein) ist vom 21. bis 23. Juli mit je 18 Teams am Start. Als erste starten indes die seegehenden Yachten in die TW – am 21. Juli um 10 Uhr geht es für 40 Boote auf die Mittelstrecke. „Das ist ein gutes Feld“, ist Kath zufrieden, der in den neun Segeltagen dann in Andreas Denecke (Starnberger See) als Gesamtwettfahrtleiter einen neuen Mann an seiner Seite weiß. Brian Schweder, Chef über alle Bahnen seit 2015, pausiert. „Die Gesundung und Therapie seines schwerkranken Sohnes nimmt ihn voll in Anspruch“, erklärt Kath.

Premiere: Lindenau fordert Grote beim Rotspon-Cup heraus

Die Regatta um den „Volksbank Rotspon Cup“ gehört seit 2004 zum TW-Programm. Immer mittendrin: Bürgermeister Bernd Saxe als Initiator des Rennens. Den Staffelstab, besser die Pinne, übernimmt jetzt sein Nachfolger Jan Lindenau. Neuland für den Verwaltungschef, der keine seglerische Vorerfahrung hat. Sein Gegner am 25. Juli (Mi., 12 Uhr) auf der Trave: Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote, der im Vorjahr gegen Saxe in drei Rennen 1:2 verlor. Gesegelt wird auf historischen Zwölfern.

Weitere Highlights: Ab dem 23. Juli (Mo.) gibt es täglich ab 22.45 Uhr (bis 28. Juli) eine Lasershow. Die TW endet am 29. Juli mit einem Höhenfeuerwerk.

Jens Kürbis

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