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Sport im Norden IDM im Seesegeln: „Intermezzo“ segelt an die Spitze
Sportbuzzer Sport im Norden IDM im Seesegeln: „Intermezzo“ segelt an die Spitze
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20:14 21.07.2019
Auf der Seebahn gab es bei guten Segelbedingungen eine kappelige Welle. Quelle: Fotografie C.B. / © www.segel-bilder.de
Lübeck

Große Freude herrschte nach dem Abschluss des zweiten Tages bei der „Intermezzo“-Crew. Nachdem sie die Langstrecke des Vortages berechnet noch in der Flaute kurz vorm Ziel verloren hatte, als die Verfolger von hinten mit Wind heranrauschten, konnte sie diesmal punkten. „Wir sind drei tadellose Rennen gesegelt. Bei diesen Bedingungen konnte das Team zeigen, was in ihm steckt“, freute sich Skipper und Eigner Jens Kuphal (Berlin). „Es war über den Tag eine hohe Konzentrationsleistung gefordert, um Fehler zu vermeiden. Das ist uns super gelungen. Und es zeigt sich: Wenn wir gut performen, dann ist das Boot schwer zu schlagen.“ Voreigner Claus Landmark war mit der Landmark 43 zu zwei WM-Titeln gesegelt, hat aber vor allem leichte Winde bevorzugt. „Wir können feststellen: Das Boot mag auch viel Wind“, so Kuphal.

„Sportsfreund“ fällt zurück

Die „Intermezzo“ führt nach drei Tagessiegen und dem dritten Platz von der Langstrecke die Gruppe der ORC I+II-Yachten vor der „Halbtrocken 4.0“ von Michael Berghorn (Kiel) und der „Sportsfreund“ von Axel Seehafer (Heiligenhafen) an.

Die Crew der „Intermezzo“ mit Jens Kuphal am Steuer setzte sich in der ORC I+II-Wertung an die Spitze. Quelle: Fotografie C.B. / © www.segel-bilder.de

Mares-Crew gewinnt vier Wettfahrten

Noch souveräner ist die Führung bei den ORC III. Kai Mares (Dänischenhagen) hat mit der „Immac Fram“-Crew alle vier Wettfahrten gewonnen. „Es läuft alles nach Plan. In der zweiten und dritten Wettfahrt heute wurde es zwar eng, aber auf dem Vormwind-Kurs sind wir super schnell unterwegs. Da arbeiten wir sehr effektiv, haben eine gute Abstimmung zwischen Spitrimmer und Steuermann“, so Mares.

Rostocker Führung in der ORC IV

Die Langstrecke am Abend zuvor hat die „Immac Fram“ trotz Problemen beim Vorsegelbergen gut verkraftet. „Die Keder des Leichtwind-Vorsegels klemmte, so dass wir plötzlich zwei Segel halb oben hatten. Das war natürlich wenig optimal.“ Insgesamt hat ihm die Strecke über 55 Meilen aber gut gefallen: „Das gehört zum Offshore-Segeln dazu. Und wir hatten alles dabei – von 3 bis 40 Knoten Wind.“ Hinter der „Immac Fram“ reihen sich die „Patent 4“ von Eigner Jürgen Klinghardt und Steuermann Henning Tebbe (Hamburg) sowie die „One Spirit“ mit Steuermann Sören Brandt (Kiel) ein. In der Klasse ORC IV ist die „Kalkei“ von Frank Schuberth (Rostock) an der Spitze.

ra/jek

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