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Sport im Norden Trittau plant mit doppeltem Boden
Sportbuzzer Sport im Norden Trittau plant mit doppeltem Boden
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22:30 12.01.2019
Nikolaj Persson und Ary Trisnanto sollen gleich zweimal für Trittau an den Start gehen. Quelle: 54° / Christian Schaffrath
Trittau

Jahresauftakt für Trittaus Badminton-Bundesligaspieler mit der Hoffnung auf ein besseres 2019: Wenn die zweite Mannschaft des TSV am Samstag (14 Uhr) bei EBT Berlin antritt und das Erstliga-Team tags darauf (15 Uhr) den TV Refrath zum Heimspiel erwartet, hoffen nicht nur Ary Trisnanto und Nikolaj Persson auf einen erfolgreichen Start. Aber sie sind wichtige Protagonisten einer neuen Strategie, mit der die Trittauer sich „eine zweite Chance“ auf den Erstliga-Verbleib erhalten wollen.

Nach einer insgesamt verkorksten Hinrunde schwebt das Erstliga-Team des TSV mit nur zwei Siegen in der Hinrunde als Tabellenneunter in der Zehner-Staffel in akuter Abstiegsgefahr. „Es ist einiges schief gelaufen“, weiß Abteilungsleiterin und Teamchefin Sabina Persson, „aber in den letzten Spielen war wieder ’was zu erkennen“, sagt sie und meint damit, dass die Mannschaft „zunächst allzu locker aufgetreten“ sei, „nun aber den Ernst der Lage erkannt“ habe. Und doch wollen die Trittauer auch für den Fall der Fälle gewappnet sein – und versuchen, einen „doppelten Boden“ einzuziehen. Die Idee: Sie wollen dann über den Aufstieg der zweiten Mannschaft im Oberhaus bleiben, die aktuell nur vier Punkte hinter Spitzenreiter BC RW Wesel liegt.

„Unser Kassenwart Rasmus Zander hat den Aspekt angesprochen. Und auch gleich auf seinen Platz im Team beim Spiel in Berlin verzichtet.“ Stattdessen sind mit Ary Trisnanto und Nikolaj Persson zwei Stammspieler der Erstliga-Mannschaft im Kader, die laut Statuten derzeit aber nicht als „Stammspieler“ gelten. Zwar haben beide in (fast) allen Hinrundenpartien gespielt. Aber zum Start der Rückrunde wird wieder alles „auf Null“ gestellt, erst nach erneut drei Einsätzen haben sie sich wieder „festgespielt“.

Daniel Seifert. soll in Berlin und im Erstliga-Heimspiel gegen Refrath zum Einsatz kommen Quelle: 54° / John Garve

Zudem wird Kjell Mielke nicht spielen. Er hatte sich den Unmut der Abteilungsleitung zugezogen, als er am vergangenen Wochenende kurzfristig für die O19-Nordmeisterschaften in Vechelde absagte. „Wenn ich weiß, dass solch ein Turnier ansteht, gehe ich nicht in die ,Mucki-Bude’ und verletze mich an der Schulter“, zeigt Abteilungschefin Persson keinerlei Verständnis, „zumal sein Hotelzimmer natürlich gebucht war“. Anders als Mielke starteten Daniel Seifert und Alexander Mernke in Vechelde – und empfahlen sich für weitere Liga-Einsätze. Mernke erreichte im Herreneinzel und im Doppel mit dem Ex-Trittauer Lars Rieger (SSW Hamburg) das Viertelfinale. Seifert schied jeweils eine Runde früher aus – und ist nun am Wochenende gleich doppelt gefragt. Der 20-jährige Lauenburger spielt in Berlin und reist anschließend gemeinsam mit Trisnanto und Persson direkt zurück nach Trittau, um am Sonntag gegen Refrath zu spielen.

Denn neben Joachim Persson (Sprunggelenk-Fraktur) wird auf der Herrenseite auch der Ungar Gergely Krausz fehlen, der für seinen Traum von Olympia 2020 in Tokio noch bis Sonntag beim World- Tour-Super-300-Turnier in Thailand Weltranglistenpunkte einspielen will. Zudem fehlt der Engländer Matthew Clare, der ebenso wie auf der Damenseite Jessica Hopton auf der Insel bleibt, weil für beide am Montag eine wichtige Uni-Prüfung ansteht.

„Das waren lange besprochene Ausfallzeiten, damit müssen wir klarkommen“, fordert Sabina Persson – und hofft auf einen erfolgreichen Pflichtspiel-Start in 2019. Zumal beim TV Refrath, Deutscher Meister 2017 und Trittaus Final-Four-Gegner 2018 im Spiel um Platz drei, die Geschwister Sam und Cloe Magee (ebenfalls in Thailand) und ihr irischer Landsmann Nhat Nguyen (Turnier in Estland) fehlen.

Christian Schlichting

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