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Sport im Norden Trittau will Revanche gegen Wittorf
Sportbuzzer Sport im Norden Trittau will Revanche gegen Wittorf
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22:09 25.01.2020
Im Hinspiel gegen Wittorf siegten David Jones (l.) und Matthew Clare im Doppel, Jones gewann zudem ein Einzel – aber mehr gelang den Trittauern nicht. Jetzt steht die Revanche in eigener Halle an. Quelle: Jörg Lühn
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Trittau

Es ist das Landesderby, es ist ein Vergleich mit langer Tradition und aktuell ein Aufeinandertreffen mit großer Bedeutung für die nähere Zukunft: Wenn der TSV Trittau am Sonntag (15 Uhr) in der Badminton-Bundesliga die Gäste von Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster in der Gymnasiumsporthalle empfängt, treffen sich einige „alte Bekannte“ und wollen mit neuen Gesichtern an ihrer Seite einen wichtigen Sieg auf dem Weg in die Playoffs der sechs besten Teams machen.

Wittorf einen Punkt vor Trittau

Sechs Siege und sechs Niederlagen nach zwölf Spieltagen – die bisherige Saisonbilanz beider Teams liest sich auf den ersten Blick gleich. Und doch gehen die Neumünsteraner mit den besseren Vorzeichen in den direkten Vergleich und haben weniger Erfolgsdruck vor dem 13. Spieltag: Zum einen haben sie das Hinspiel mit 5:2 für sich entschieden (wobei nur die beiden einzigen Fünf-Satz-Matches an die Trittauer gingen). Zum anderen haben sie mit 17 Punkten bereits einen Zähler mehr auf dem Konto als der TSV.

Gäste stärker als Trittau gegen die Topteams

Der Grund und durchaus bemerkenswert: Wittorf hat gegen jedes Team, das nach aktuellem Stand in den Playoffs der besten sechs Mannschaften dabei wäre, gepunktet. Auch gegen die Top-Drei der Liga aus Saarbrücken-Bischmisheim, Refrath und Wipperfeld – gegen die Trittau nach den Hinspielen komplett ohne Punktgewinn dasteht.

Nach Abstiegskampf im Vorjahr diesmal Playoff-Viertelfinale?

„Sie haben zugelegt, sind in dieser Saison breiter aufgestellt und haben die günstigen Konstellationen in den bisherigen Saisonspielen fast immer für sich nutzen können“, weiß Nikolaj Persson. Der 28-jährige Linkshänder hat während seiner Badminton-Karriere „immer wieder mit Wittorf und den BW-Spielern zu tun gehabt“, mit Sebastian Schöttler lange Jahre gemeinsam trainiert und gegen Lucas Bednorsch, den frisch gekürten Norddeutschen Meister in Einzel und Doppel (mit Trittaus Alexander Mernke) mehrfach interessante Linkshänder-Duelle ausgespielt.

„Die Vergleiche mit Wittorf hatten schon in der zweiten Liga immer eine besondere Brisanz“, erinnert sich Persson. In der ersten gemeinsamen Bundesliga-Saison waren zwei Trittauer 4:3-Siege mitverantwortlich dafür, dass die Neumünsteraner schließlich als Tabellenneunter (zwei Punkte hinter Trittau) in die Abstiegsrelegation mussten und nur über diesen Umweg erstklassig blieben.

Sergey Sirant (l.) im Doppel mit Nikolaj Persson: Während der Russe im Erstliga-Duell gegen Wittorf dabei ist, hilft Persson zuvor im Spiel der TSV-Zweiten gegen Wesel aus. Quelle: Agentur 54°

Nikolaj Persson hilft im Vorspiel bei Trittau II aus

Nun geht es für Trittau darum, im direkten Vergleich dieser Saison auszugleichen, das Rückspiel zu gewinnen. Bei einem 4:3-Sieg würden sie nach Punkten gleichziehen, aber auf Platz 5 bleiben. Bei einem deutlicheren TSV-Sieg würden beide Teams die Plätze tauschen. „Ich hätte nichts dagegen, wenn es am Ende der regulären Saison so stünde wie jetzt und wir im Playoff-Viertelfinale noch einmal gegen Wittorf spielen würden“, sagt Persson. Vielleicht auch, weil er diesmal nur vom Rand aus zusehen wird. Weil er als angehender Diplom-Finanzwirt (duales Studium bei der Finanzbehörde in Hamburg) im Klausurenstress steckt, daher wenig trainiert und „den Kopf nicht frei“ hat, rückt er ins Zweitliga-Team, das im „Vorspiel“ ab 11 Uhr BW Wesel empfängt. Wenn die Restsaison richtig gut läuft, könnte der TSV als Tabellenvierter der Abschlusstabelle sogar noch einmal Heimrecht haben gegen Wittorf. Dafür allerdings ist ein Sieg im direkten Duell – in der Besetzung Sergej Sirant, Gergely Krausz, Matthew Clare, Oskari Larkimo und Ary Trisnanto sowie Priskila Siahaya, Inalotta Suutarinen und Jessica Hopton – fast schon Pflicht . . .

Von Christian Schlichting

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