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Sport im Norden TuS atmet auf, ATSV am Boden
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20:38 17.01.2017
Lübeck/Stockelsdorf

SH-Liga, Männer

Ex-Schwartauer als Lübecker Matchwinner: Phil Leuchter erzielt bei seinem Debüt den umjubelten Siegtreffer für TuS 93. *FOTO: SPORTBLITZ

TuS Lübeck 93 – HSG Marne/Brunsbüttel 34:33 (15:13). Die Winter-Neuzugänge Marvin Wolff, Nils Bannicke und Phil Leuchter schlugen ein, Finn Wiethölter absolvierte erfolgreiche Kurzeinsätze, und für TuS-Trainer Daniel Friedrichs war nach dem fünften Saisonsieg wichtig: „Die Freude am Spiel war wieder sichtbar.“ Auch erbaulich: Nach zehn Wochen Pause hatte Alexander Gauger mit Timo Landt den zweiten Torhüter wieder an seiner Seite . . .

Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit zunächst leichten Vorteilen für die Gäste. Erst nach dem 12:12 (26.) gelang es TuS, sich bis zum Seitenwechsel leicht abzusetzen. Diese Pausenführung sollten die Gastgeber bis in die Schlussphase hinein nicht mehr abgeben.

Nach dem 25:18 (41.) stellten die Gäste allerdings ihre Taktik um und deckten offensiver, was TuS einige Probleme bereitete. „Konditionell haben wir stark nachgelassen. Das wird Stoff für die nächsten Trainingseinheiten sein“, meinte Friedrichs und sah die Gäste immer stärker aufkommen. Nach dem 29:29 (53.) blieb TuS zwar weiter in Vorhand, konnte sich jedoch nicht mehr absetzen. Nach dem 33:33 war es Leuchter, der sechs Sekunden vor dem Abpfiff den Siegtreffer markierte. „Am Ende war der Sieg noch glücklich, doch dieses Spiel hat wieder richtig Spaß gemacht“, freute sich Friedrichs.

TuS Lübeck 93: Landt, Gauger - Deelmann (9), Manthe (7), Lund (7/1), Leuchter (3), Frädrich, Molge, Wiethölter (je 2), Bannicke, Wolff (je 1), Khotsakit, Litzenroth, Boysen.

Büdelsdorfer TSVATSV Stockelsdorf 29:21 (12:10). Das Duell der Kellerkinder ging für den ATSV beim bisherigen Schlusslicht erschreckend klar verloren, womit sich „Stodo“ die Rote Laterne auch redlich verdiente.

Mit der Startphase konnte Trainer Fabian Jäger noch zufrieden sein: Durch Peer Thiesen ging sein ATSV-Team mit 4:1 (4.) in Führung. Nach dem 4:4 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit wechselnden Führungen. Erst in den Schlussminuten vor dem Seitenwechsel konnten sie die Gastgeber erstmals auf zwei Tore absetzen. Nach dem 15:14 (38.) zog der BTSV dann jedoch binnen fünf Minuten auf 19:14 (42.) davon. Per Doppelpack von Florian Grotzky verkürzte der ATSV zwar noch einmal. Doch als Thomas Dohse eine Zeitstrafe erhielt, nutzte Büdelsdorf die Überzahl und enteilte auf 23:16 (48.). Von diesem Rückschlag konnte sich der ATSV, bei dem allzu vieles Stückwerk blieb, nicht mehr erholen.

Trainer Jäger fehlten nach dem Spiel die Worte zunächst die Worte, ehe er grollte: „Das war einfach nur schlecht. Dank einer mangelnden Einstellung ist uns der Befreiungsschlag nicht gelungen. Es war ein Spiel auf Landesliga-Niveau, und nun wird’s für uns ganz eng.“

ATSV Stockelsdorf: Rath, Ewers - Grotzky (7), Dohse (3), Manthe, Lund, Warschun (je 2), Wilts, Thiesen, Kermel, Hunger, Steinhoff (je 1), Zeschke.

rl

LN

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